Faktenresistent in die Geschichte

Bauarbeiten am Tempelberg in Jerusalem dauern trotz Protesten an“, titelt es heute bezeichnenderweise in der Schweiz. Ja, warum denn auch nicht? Nur weil ein Haufen Beleidigter sich hat aufhetzen lassen, ohne dass es dafür einen stichhaltigen Grund gab (außer dem, dass Israel existiert und bekämpft werden muss), sollen die Israelis nachgeben und den Lügnern und Gewalttätern nach dem Mund reden und alles lassen, was die sich als Grund zum Ausflippen suchen?

Und warum kriegen die europäischen Schlagzeilenschreiber in Sachen Nahost so selten anständige Überschriften auf die Reihe?

Das ZDF brachte es in heute wieder einmal fertig den Tempelberg zu einer „der heiligsten Stätten des Islam“ zu machen ohne seine Bedeutung für das Judentum zu erwähnen. Die verlogenen Unwahrheiten der palästinensischen Agitatoren wurden auch nicht erwähnt – und dann geht es bloß um einen Aufgang zum Plateau des Tempelbergs, aber die Lügen bleiben unerwähnt!

Klasse, wie wir aus dem Nahen Osten informiert werden. Wenn schon die Ahnungslosen und Böswilligen im pal-arabischen Lager alles glauben, was ihnen als Falschheiten verzapft wird, warum machen unsere Medien nicht endlich klar, was für ein Schwachsinn da hervorgeholt wird, um zur Gewalt anzustacheln? „Zusammenstöße zwischen palästinensischen Demonstranten“ verzeichnete das ZDF – und unterschlägt damit, von wem die Gewalt ausging und was die Gewalttäter anstrebten.

Genauso spielt es inzwischen – nach nur ein paar Tagen – schon keine Rolle mehr, was der „Anlass“ der „Proteste“ ist (pal-arabische Lügengeschichten). Und so wird es spätestens in ein paar Monaten heißen, dass „israelische Ausgrabungen am Tempelberg“ „Unruhen“ „ausgelöst“ hätten; so, wie es heute heißt, der Besuch Ariel Sharons habe die zweite „Intifada“ verursacht. Unabhängig davon, dass die Israelis dort Webcams aufstellen wollen, um der Welt über’s Internet zu zeigen, dass die Vorwürfe der pal-Araber völlig aus der Luft gegriffen sind. Weil die keine Rolle mehr spielen.

Wetten?

Eine ausführliche Beschreibung der Kampagne der Terroristen wegen der Bau- und Konservierungsarbeiten findet sich (auf Englisch, samt Fotos) beim Intelligence and Terrorism Information Center Newsletter.

Update: kurz nach Mitternacht, ZDF-heute: Inzwischen „gehen (israelische Sicherheitskräfte) gegen muslimische Gläubige vor, die gegen Grabungen an einem Zugang zum Tempelberg protestieren“. Es lebe die Verkürzung!

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