Wem fällt etwas auf?

Ein typischer Bericht in einer westlichen Zeitung (zitiert bei Robert Spencer’s Jihad Watch – der zitierte Artikel wurde inzwischen bei der Canadian Press durch einen längeren ersetzt):

Hunderte wütender muslimischer Beter warfen Freitag Steine und balgten sich mit der Polizei in einem Ausbruch von Empörung über umstrittene israelische Renovierungsarbeiten an einer umstrittenen heiligen Stätte in der Altstadt.

Etwa 200 Polizisten strömten auf den Gebäudekomplex auf dem Hügel, den Muslime als „Edles Heiligtum“ und die Juden als „Tempelberg“ kennen, um die Gewalt zu ersticken, sagte Polizeisprecher Micky Rosenfeld. Zeugen sagten die Polizei habe Blendgranaten geworfen.

Einige Dutzend Protestler verbarrikadierten sich in der Al Aksa-Moschee im Komplex, der die drittheiligste Stätte des Islam ist. Die Protestierenden sind wütend wegen israelischer Reparaturarbeiten an einer irdenen Rampe, die auf den Komplex auf dem Hügel führt; sie fürchten, das wird die Moschee beschädigen.

Die Polizei sagt, dass mehrere Protestierende und mehrere Polizisten in der Auseinandersetzung verletzt wurden, machte aber keine weiteren Angaben.

Die Zusammenstöße brachen am Ende der Freitagsgebete vor Ort aus. Die Polizei hatte sich für mögliche Krawalle während der Freitagsgebete gewappnet, die oft Punkte für den Ausbruch von Zusammenstößen gewesen sind.

Ich frage nicht nach dem auffallenden Fehlen des Hinweises darauf, dass die „Wut“ der Leute völlig aus der Luft gegriffen ist. Auffällig sind gewisse Zusammenhänge:

Bemerkenswert ist, dass in dem Artikel steht, dass „muslimische Beter“ Steine warfen und sich mit der Polizei „balgten“. Für Leute, die glauben, dass ein göttlich inspirierter Prophet ihnen befahl sie würden „gegen die Juden kämpfen und ihr werdet sie töten, bis sogar ein Stein sagt: Komm her, Muslim, hier ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt; töte ihn“, ist so etwas tatsächlich ein Akt der Anbetung.

Ist es nicht weiterhin auffällig, dass die FreitagsGEBETE der Auslöser für die gewalttätigen „Demonstrationen“ sind. Was würde wohl passieren, wenn ein Pfarrer von der Kanzel verkündet, dass die Gottesdienstbesucher sich vor der Praxis eines Abtreibungsarztes aufbauen sollen. Selbst wenn die einfach nur da stünden und ein Schild hielten, das ihre Meinung zu Abtreibungen kund tut, würde der Pfarrer wegen Aufwiegelung angegangen. Würden die Protestierenden dann noch Eier werfen, würden sie sofort festgenommen. Anscheinend ist es bei Muslimen dann doch etwas anderes. Das ist in Jerusalem, da ist das halt so. Die müssen tun können, was sie nicht lassen wollen. Solche Art von Gottesdienst ist nicht unsere Sache, aber deren; also schütteln wir zwar den Kopf über sie, aber das ist dort schon in Ordnung. Oder wie soll man das sonst sehen? Wundern wir uns also bitte nicht, wenn das hier auch mal so kommt.

Wobei man sagen muss, dass die „Zusammenstöße“ in Jerusalem ja noch harmlos waren – wegen der anwesenden Polizei. In Bangladesch waren keine Polizisten vor Ort, die die Folgen der Freitagsgebete verhinderten: aufgeheizte Beter schlugen dort mal eben vorbei kommende Hindus tot.

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