Alles ganz friedlich

Aber nur vorläufig und vordergründig – denn im Moment versuchen wieder einige Israel eine Schlinge um den Hals zu legen, wie Arutz-7/IsraelInternationalNews berichtet:

An der Grenze des Libanon macht die UNIFIL eine „hervorragende“ Arbeit, wenn man so hört oder liest, was da los ist. Man guckt zu, wie die libanesische Regierung die Terrororganisation Hisbollah anweist eigene Patrouillen durchzuführen. Und die Hisbollah ist sehr offen, was ihre Ziele und Pläne angeht. Einer ihrer Anführer im Süden, Haddsch Ali in Bing Jbeil nahe der Grenze, erklärte: „Es wird im Sommer einen weiteren Krieg geben. Das ist der Anfang vom Ende für Israel. Wir bereiten uns vor.“ Der Guardian berichtet, dass die Hisbollah den Süden beherrscht, ihre Sicherheitsleute in den Dörfern patrouillieren, ihre Kämpfer die Grenze. Der Hisbollah nahe stehende Muslime sind wieder bewaffnet.
Die UNIFIL-Soldaten „sind nicht länger unsere Gäste“, sagte Haddsch Ali. Wahrheitswidrig behauptet er anderer: „UNIFIL hat nicht einen Finger gegen die Israelis gerührt, sondern interveniert um die Israelis zu schützen. Warum sind sie in unserem Land und warum haben sie so viele Panzer mitgebracht?“ Was die UNIFIL zum Schutz von Israel getan haben soll, kann der Mann wohl nicht mit Fakten untermauern. Denn die Israelis sind bisher nicht wieder in den Libanon eingedrungen. Statt dessen haben die UNIFIL-Truppen nicht einmal die geringsten Grundlagen der Resolution 1701 erfüllt: Die Hisbollah ist nicht entwaffnet worden, ihre Wiederaufrüstung ist nicht ansatzweise behindert worden. Fragt sich nur, wie die UNIFIL sich verhalten werden, wenn die Hisbollah den nächsten Krieg vom Zaun bricht – sollte Olmert noch im Amt sein und beschließen sich zu wehren.

Unterdessen haben die UNO, Russland und arabische Staaten eine Breitseite gegen Israel abgeschossen, während sie für die Terroristen-Regierung werben. Ein Bericht des UNO-Menschenrechtsrats vertritt eine von arabischen Staaten mit Unterstützung Russlands vorgelegte Stellungnahme, dass der Boykott der Hamas beendet werden muss, um die Armut im Gazastreifen zu beenden. Der übliche verlogene Schwachsinn also. Wie wäre es, wenn die Herrschaften die Korruption bekämpfen würden? Und dafür sorgen, dass ihre Hätschelkinder die in die PA geflossenen Rekordsummen statt für Terrorkrieg für die Menschen benutzen?

Der entsprechende Bericht des Rates wurde in die Hand von John Dugard gegeben, der ein notorischer „Apartheid“-Vergleichezieher ist. Das sagt eigentlich schon alles. Überflüge über Gaza sind Terror. Qassams gegen Israel nicht. Ach ja, doch, aber nur ein bisschen. Israel hat solche „Verbrechen“ in weit größerem Ausmaß begangen. Wie gesagt, die üblichen Verleumdungen, denn es wird alles ignoriert, was für Israel spricht und gegen die Terroristen.

Die Ignoranz geht natürlich weiter. Die deutlich erhöhten europäischen Hilfen, die „hinten rum“ in die PA geschleust wurden und den „Boykott“ zu einer Lächerlichkeit machen, werden im Bericht des Menschenrechtsrats völlig außen vor gelassen. Statt dessen wird der „Boykott“ für die Probleme in Gaza verantwortlich gemacht und kritisiert, dass Israel und die USA darauf bestehen, dass die Terroristen-Regierung Israel anerkennt, der Gewalt abschwört und die bisher mit Israel geschlossenen Abkommen einhält. Sicher, alles ungehörige Forderungen. Die Terroristen müssen hofiert werden, sie brauchen sich an nichts zuhalten und der versuchte Massenmord an Israelis kann ruhig weiter gehen. Das ist alles gut und richtig. Verteidigung dagegen nicht!

In Europa gibt es natürlich auch entsprechende Wahnvorstellungen. Die Briten wollen mit „moderaten Hamas-Elemtent“ in Kontakt treten. Mit welchen? Denen, die Israel ein paar Monate später vernichten wollen als die „radikalen Hamas-Elemente“? Die Bezeichnung „moderat“ für irgendeinen der Terroristen – auch und gerade die beliebte Behauptung die Fatah sei moderat – ist nicht nur irreführend, sie ist kriminell!

Wenn jemand das „Nahost-Quartett“ als Hoffnungsträger und positiv Handelnden beschwört, dann kann man ihm nur sagen, er hat sie nicht mehr alle. Die Russen sind auf der Seite der Terroristen, die EU-Position wird aufgeweicht, die UNO lässt zumindest ihre Institutionen gegen Israel zu Felde ziehen. Einzig die USA sind bisher wirklich noch einigermaßen standfest.

Und der große Hoffnungsträger, der Vorzeige-Moderate der großen Politik des Westens und der Regierung Olmert, der so genannte Präsident Mahmud Abbas hat auch gerade wieder etwas festgestellt, was überall unter den Teppich gekehrt wird: Er sagte, ein jüdischer Staat könne erst anerkannt werden, NACHDEM Jerusalem die Hauptstadt eines neuen arabischen Staates geworden ist und Millionen Araber aus dem Ausland erlaubt wurde in Israel zu leben.

Wo ist also die Anerkennung durch den moderatesten Palästinenserführer? Wo ist der Wille zum Kompromiss? Solche Ziele zeigen nur eins: Den Willen Israel zu vernichten! Aber das wird auch wieder abgestritten, schön geredet und Israels Ablehnung als Weigerung zu einer friedlichen Lösung definiert. Natürlich alles nur im Namen der Suche nach einem „gerechten Frieden“. „Gerechter Friede“ ist anscheinend nur über die Vernichtung der Juden zu erzielen. Nur traut sich das keiner so richtig laut zu sagen. Das wäre ja Antisemitismus. Und Antisemiten sind ausschließlich die Rechtsradikalen, andere können das gar nicht sein. Schon gar nicht die Araber, weil sie selbst Semiten sind – oder so.

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