Linke Verlogenheit

Kein Aprilscherz: Die PDS-Linkspartei findet, dass im Nahen Osten „ohne Vorbedingungen“ verhandelt werden muss. Auch die Grenzziehung und das Existenzrecht Israels könnten erst am Ende eines Verhandlungsprozesses stehen.

Diese irre Aussage von Norman Paech in der netzzeitung.de spricht Bände für die Parteinahme des Mannes und seiner Partei gegen Israel. Während Wirrköpfe wie Bundesministerin Wieczorek-Zeul wenigstens noch zum Schein die Erfüllung grundsätzlicher Selbstverständlichkeiten einfordern, hat die Linkspartei dafür überhaupt kein Verständnis mehr. Aus purer Friedensliebe natürlich. Wenn man Frieden will, muss man alles tun, was die Terroristen einfordern.

Was bedeutet die Forderung des Links-Politikers nach „keinerlei Vorbedingungen“? Dass die in den Vorbedingungen gestellten Forderungen erst Teil eines Verhandlungsergebnisses sein können?

In erster Linie heißt es, dass Israel verzichten muss und die Terroristen nicht einen einzigen Millimeter bewegen brauchen. Das üblich Schema also: Eine Seite kann tun und lassen, was sie will, die andere hat still zu stehen. Freilassung eines entführten Soldaten? Pah, verhandelt gefälligst! Ihr wollt Anerkennung? Verhandelt und erfüllt die Forderungen der Terroristen. Ihr wollt, dass der Raketenbeschuss aufhört? Verhandelt und erfüllt die Forderungen der Terroristen.

Dass damit der puren Erpressung des jüdischen Staates das Wort geredet wird, wird Herr Paech wohl zurückweisen. Das steht außerhalb seines Denkschemas und -vermögens, wie die Terroristen keine solchen sind, sondern edle Wilde, die um ihre Freiheit gegen das unterdrückerische Apartheidregime kämpft. Da ist denen alles erlaubt und Israel hat es gefälligst zu erdulden.

Wie „ernst“ seine „Verhandlungen ohne Vorbedingungen“ zu nehmen sind, zeigt seine Forderung an Israel, die natürlich sofort, vor Verhandlungen, zu erfüllen ist: Auf Israel muss eingewirkt werden, dass es den Palästinensern ihren Anteil an den Steuer- und Zolleinnahmen überweist und einen Weg zur Zusammenarbeit gefunden wird. Was anderes als eine Vorbedingung an Israel soll das sein?

Der Links-Dämagoge hat es eben nicht mit gleichem Recht für alle. Keine Vorbedingungen an die Terroristen, aber Israel muss schonmal vorab was erfüllen und parieren. Ich nenne das zweierlei Maß. Begleitet von Verlogenheit. Und leider erwarte ich von solchen Leuten nichts anderes. Traurig ist, dass sie politisch hofiert werden und von den Medien eine Bühne geboten bekommen.

Ein Gedanke zu “Linke Verlogenheit

  1. Linke Demagogen sehen im Terrorismus, und hier ist es egal welcher, ein Versuch oder eine Revolution an sich, aus dem Grund ist jeder Terror etwas „gutes“ in deren Augen. Die Forderungen an Israel sind somit, da Israel der Aggressor ist, eine Forderung Palästina zu schützen. Was natürlich mehr als Schwachsinn ist, aber so quer denken diese Ideologen eben. Nimmt man die Geschichte, ist jede Revolution die diese Faschisten entfacht haben, ein gewaltsamer Staatsstreich und nichts was man seinen Kindern wünschen würde. Alle schon gestorbenen und noch lebenden kommunistischen Länder, nehmen bei der Machtübernahme tausende von Toten in Kauf und nehmen es immer noch als etwas Menschliches. Israel ist in deren Augen nichts anderes und sie haben die gleichen Gedankengänge wie die Palästinenser selbst.

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