Ein Liberaler gibt zu, dass linkes Denken Terror fördert

Auszug aus einem Kommentar von Bradley Burston, Ha’aretz, 30.03.2007

Kein einfaches Thema. Besonders für diejenigen unter uns Juden und Linken, die an Orten wie Berkeley ausgebildet wurden, wo wir unsere Abschlüsse in Selektiver Blindheit mit einem Unterabschluss in Verständnis der Wurzeln der Gewalt, wenn sie von Muslimen ausgeübt wird, erwarben.

Wir wurden gelehrt jeden Vorfall von Rassismus, Gewalt, Ungerechtigkeit und Erniedrigung zu erschnüffeln, die von israelischen Juden gegenüber palästinensischen Muslimen verübt wird. Und das war so, wie es sein sollte.

Aber wir wurden auch gelehrt, dass es rassistisch sei unsere westlichen Werte auf die Taten von Muslimen anzuwenden, sogar – oder besonders – wenn es um die extremsten der Muslime geht.

Wir können daher ohne Mühe alle muslimischen Gräuel gegen Muslime im Irak als direkte, verständliche und legitime Antwort auf die amerikanisch-britische Besatzung begreifen.

Man hat uns falsch gelehrt.

Wir können den Terrorismus auf Bali, in London, an den Zwillingstürmen des WTC als Auswuchs der Wut wegen amerikanischem Expansionismus und israelischer militärischer Unterdrückung verstehen.

Man hat uns falsch gelehrt.

Dies hätte uns gelehrt werden sollen: Verletzungen von Menschenrechten sind Verletzungen von Menschenrechten, unabhängig vom kulturellen Hintergrund des Täters, unabhängig vom Hintergrund des Opfers.

Dies hätten wir bewahren sollen: Eine Möglichkeit Mitgefühl für Opfer zu zeigen, heißt aufzuhören ihren Peinigern gegenübel Sensibilität zu zeigen. Selbst wenn beide Muslime sind. Denn es ist unsere Aufgabe aufzuschreien. Weil die Oper menschliche Wesen sind. Weil Verbrecher es verdienen angeprangert zu werden.

Uns wurde gelehrt Schuld zu empfinden, als wir hätten gelehrt werden sollen, dass falsches Handeln das Werk des falsch Handelnden ist.

Letzten Endes machen sich diejenigen unter uns, die muslimischen Fanatikern ihr Wüten gegen ihre eigenen Leute, diejenigen, die ihre Verbrechen dadurch weg erklären, indem sie die Schuld beim Westen oder uns selbst suchen, auch des Rassismus schuldig.

Wir sagen letztlich, dass sie nicht für ihr eigenes Handeln verantwortlich gemacht werden können, wie es bei jedem anderen Menschen der Fall wäre.

Wir sagen letztlich, dass dem Selbstmordbomber, der seine eigenen Leute umbringen, die Fähigkeit fehlt zwischen Richtig und Falsch zu unterscheiden. Wir sagen letztlich auch, dass sie sich verhalten können wie sie wollen.

In unserer Sichtweise gibt es Rassismus und Megalomanie und Arroganz und Feigheit und Schwäche. Die Terroristen wissen das. Sie nähren sich davon.

Sie hatten guten Unterricht.

ElderofZiyon merkt dazu an:
Liberale behandeln Araber so, als seien sie geisteskrank und müssten „verstanden“ werden; nicht so, als seien sie Erwachsene, die die Möglichkeit haben Recht und Unrecht zu begreifen. Burton sagt, dass das Rassismus ist.

Terror wird ausgelöscht, indem man die für den Terror verantwortlichen Leute zur Verantwortung zieht; genauso das Umfeld, das Terror romantisiert. Diese einfache Lektion begreifen viele in der Linken nicht.

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