Zusammenwächse?

Das Negative haben sie alles nur vom Westen gelernt. Deshalb kann man ihnen das nicht vorwerfen: ihren Antisemitismus, ihre Gewaltverherrlichung, ihre Methoden des „Befreiungskampfes“, die mediale Verwertung ihrer Heldentaten, die Erziehung ihrer Kinder in Hass und Fanatismus, die Korruption.

Jetzt mögen einige dieser Behauptungen zumindest in Teilen stimmen. Der rassische Antisemitismus, wie er heute weit verbreitet ist, unterscheidet sich etwas von dem, was vorher an antijüdischen Ressentiments vorhanden war. Der europäische Antisemitismus kann also als importiert betrachtet werden, passte aber gut ins Konzept und ergänzte Vorhandenes; er wurde außerdem entsprechend örtlicher (muslimisch-koranischer) Gegebenheiten kräftig weiter entwickelt. Gleiches gilt für die mediale Darstellung dieses Antisemitismus – den Juden mit der Hakennase und der Ghetto-Kleidung gab es im arabischen Raum nicht, den haben sie aus Europa übernommen. Nur zu gerne, weil sie die Juden so von sich unterscheiden konnten, die sich in ihrem Umfeld eigentlich gar nicht von ihnen unterschieden.

Sie haben im Nahen Osten also zwar vieles aus Europa übernommen, „vom Westen gelernt“, aber für diesen Lern-„Erfolg“ musste der Boden auch bereit sein. Er war fruchtbar. Und das Lernen ging weiter, nicht nur „rechts“ (von den Nazis).

In der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts haben sie dort jede Menge vom „Osten“ gelernt: sowjetisch-kommunistische Propaganda, Vorgehensweisen, Indoktrination sind im Nahen Osten gut gediehen.

Und egal, ob linker oder rechter europäischer Extremismus, da waren die Kinder grundsätzlich diejenigen, derer man sich bediente, um im Volk durchzusetzen, was gedacht und geglaubt werden sollte. Meine Großeltern flohen mit ihren Kindern aus der DDR, weil die Kommunisten ihnen offen sagten, dass es ihnen egal sei, ob sie sie für sich gewinnen konnten oder nicht, aber „eure Kinder, die kriegen wir“.

So sieht es auch im Terror-Palästina aus. Die Kinder werden über die Medien und Schulen so erzogen, dass sie Hass, Mord und Boshaftigkeit versprühen. Ihnen werden Gleichaltrige als Vorbilder präsentiert, die sie darin bestärken, eine Weltsicht zu verinnerlichen, die auf Brutalität gründet und keinerlei friedliches Miteinander, keinerlei Toleranz und keinerlei Ausgleich zulässt. Ein solches Beispiel waren die „Werbespots“ mit dem angeblich von Israel ermordeten Mohammed al-Durah, der Kinder dazu aufrief ihm ins Paradies zu folgen. Andere „Märtyrer“ folgten. Und jetzt kann man bei MEMRI sehen (und hier nachlesen), wie im Hamas-Fernsehen zwei Kinder einer Selbstmord-Bomberin vorgeführt werden, wie stolz sie auf ihrer Mordmutter sind, die „im Paradies“ ist und dabei „so viele“ (der Kleine zeigt 5 Finger) Juden tötete. Das Gespräch dazu:

Interviewer: Wir wollen mit den beiden Kindern der den Jihad kämpfenden, das Martyrium suchenden Rim al-Riyashi reden – Dhoha und Mohammed.
Dhoha, du liebst Mami, nicht wahr? Wohin ist Mama gegangen?
Dhoha: Ins Paradies.
Interviewer: Was hat Mama gemacht?
Dhoha: Sie hat Märtyrertod begangen. (Al-Aqsa TV, 8. März 2007)

Wir erinnern uns: Die Hamas hat immer noch viel Kredit in Europa und ihre Isolierung wird in großen Teilen des Kontinents gar nicht gerne gesehen, weil sie einen „sozialen Arm“ hat, sich um Arme kümmert und Hilfsbedürftige versorgt. Und da hat man dann viel Verständnis für die anderen Aktionen, mit denen die „das Volk für sich gewinnen“ wollen. Das Adjektiv „sozial“ kommt halt immer gut (so erhält in Deutschland die nicht-nur-Nachfolger der SED Anerkennung, während sie genauso gemieden gehörten wie die NPD – oder man stelle sich vor, was von einer rechten Nostalgiewelle ähnlich der „Ostalgie“ ausgelöst werden würde; in Sachen DDR kein Problem!). Die neben dem „sozialen“ Engagement so getriebenen rechtslastigen Aktivitäten und Symboliken (Fotos vom „deutschen Gruß“ durch Hamas-Kämpfer gibt es genauso zur Genüge, wie deren übelste antisemitische Hetze) übersieht man da gerne (während ihre Offenlegung in Deutschland auch mal eine Anklage und Verurteilung wegen Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole nach sich zieht). Und so schließen sich der rechte und der linke Extremismus bei uns so langsam anhand der extremistischen Muslime zusammen, die deren Trennung nie kannten.

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