Arabische Flüchtlingshilfe

Der Islam sorgt barmherzig, mitfühlend und voller sozialer Verantwortung für Bedürftige. Oder so. Wir kennen das vom Umgang mit den „palästinensischen“ Flüchtlingen (die heute nur noch „Flüchtlinge“ sind): Die werden von den arabischen Brüdern versorgt, die die UNRWA finanzieren. Uuups, das macht der Westen. Die arabischen Brüder sorgen dafür, dass die Flüchtlinge Arbeit finden. Oh oh, die dürfen nur äußerst eingeschränkt arbeiten, wenn überhaupt. Es ist dafür gesorgt, dass die Flüchtlinge sich Zuhause fühlen. Aua, die dürfen weder Staatsbürger werden, noch Ämter bekleiden, noch sich politisch oder sonstwie organisieren, wenn es nicht in den Terror Widerstandsgruppen ist, um Israel zu bekämpfen. Ach, was sind die arabisch-muslimischen Brüder doch hilfsbereit!

Jetzt bietet Jordanien ein weiteres Beispiel für die hilfreiche Hand der barmherzigen arabischen Brüder. Im Land halten sich nach jordanischen Angaben 750.000 Iraker auf, die vor den Unruhen in ihrer Heimat geflohen sind. Das UNHCR – die UNO-Organisation für alle anderen als die „palästinensischen“ Flüchtlinge – hat aber nur 25.000 registrierte Flüchtlinge aufzuweisen. Wie kommt das?

Man kann es in einem Bericht eines freien Journalisten nachlesen. Ganz kurz gefasst:

  • Die jordanische Regierung betrachtet die Iraker nicht als Flüchtlinge, sondern als „Gäste“. Das nimmt den Irakern den Flüchtlingsstatus unter den Genfer Konventionen.
  • Die UNHCR gesteht zu, dass der Grund für die geringe Zahl der Registrierungen darin besteht, dass die Geflüchteten Angst haben, die Behörden könnten sie in Folge der Registrierung entdecken. Sie würden, wie jeder andere ohne gültiges Visum, trotz der „Schutzkarten“ der UNHCR verhaftet und ins Heimatland abgeschoben.
  • Die Geflüchteten sind völlig abhängig von Leistungen durch Hilfsorganisationen, die helfen ohne sie zu registrieren. Das sind ausschließlich christliche und andere westliche Organisation, die derart lange Wartelisten haben, dass sie Hilfsgesuche gar nicht erst annehmen können.

So sieht also die arabisch-muslimische Solidarität mit Notleidenden im Nahen Osten aus. Wenn der Westen nicht ständig Geld reinschaufeln würde, gäbe es unzählige mehr Tote, weil die arabischen Brüder so wunderbar für ihre Bedürftigen sorgen.

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