Phobien – eingebildet und real

Vor kurzem erklärte die OIC (Organisation der islamischen Konferenz), dass „Islamophobie“ die schlimmste Form des Terrorismus sei.
Wann immer eine kritische Äußerung über Extrem-Moslems fällt, schreien auch bei uns die Muslim-Verbände „Islamophobie“.
Mordet irgenwo in der Welt ein muslimischer Terrorist, dann werden von islamischer Seite vornehmlich Sorgen über „Islamophobie“ geäußert.
Wenn muslimische Verbände ihre Forderungen nicht durchsetzen können, dann ist das mangelnde Sensibilität, Diskriminierung und „Islamophobie“.

Dabei ist es schon ein Unterschied – der von den Verbänden und sonstigen Propagandisten nicht erwähnt geschweige denn anerkannt wird – ob es sich beispielsweise um Kritik an bestimmten Ausformungen des Islam handelt (Regel!) oder Ablehnung des Islam überhaupt (Ausnahme!).

Darüber hinaus gibt es keine (glaubwürdigen) Beispiele, dass Muslime infolge von „Islamophobie“ gefährdet wurden oder gar ihre Lebensgrundlage verloren. Umgekehrt gibt es massenhaft Beispiele, von denen ich hier nur ein paar wenige aufzähle:

In der gesamten islamischen Welt vom Bosporus bis Manila gibt es Morde an Christen, weil diese Christen sind – verübt von Muslimen.
In Saudi-Arabien werden Christen verhaftet, wenn sie ihren Glauben auch nur ansatzweise erkennbar zum Ausdruck bringen; und selbst die heimliche Ausübung kann einen ins Gefängnis bringen.
Ebenfalls im Öl-Königreich werden Bibeln konfisziert und vernichtet.
Christen (oder auch Juden oder sonstige „Ungläubige“) dürfen Mekka nicht betreten. Ein Mann aus Sri-Lanka wurde letzte Woche dort verhaftet, als man feststellte, dass er Christ ist, und wird jetzt vor Gericht gestellt.
In der Türkei gilt Christ sein als untürkisch; Kirchen haben einen rechtlosen Status.
Der türkische Premierminister befürchtet, dass die EU ein „Christenclub“ sein will.
Politisch korrekt ist es in der Türkei zu sagen, dass christliche Missionare eine größere Gefahr sind als Terroristen.
Aus eigenem Erleben: eine türkische Schülerin sagte zu ihrem Lehrer, als die Klasse eine Kirche besuchte, sie dürfe da nicht hinein – und zitterte vor Angst. (Die Familie gehörte nicht zur Kopftuch-Fraktion.)

Genug? Die Angst der angeführten Muslime vor Christlichem ist erstaunlich. Sind diese Leute sich ihrer Religion so wenig sicher, dass sie so auf eine andere Religion reagieren müssen?

Was ist diese Angst? Man könnte sie als „Christophobie“ beschreiben. Sie ist in vielen muslimischen Staaten, Organisationen und Familien wichtiges Element des Lebens. Wahrscheinlich am meisten bei denen, die „Islamophobie“ brüllen, wenn sie etwas nicht kriegen, das ihnen zwar nicht zusteht, das sie aber doch unbedingt haben wollen.

Ich hätte da einen „Vorschlag“: So lange nicht jedermann Mekka und Medina besuchen darf; so lange Kirchen in muslimischen Ländern im Untergrund existieren müsse; so lange die Saudis und andere Bibeln schreddern; und so lange Christen sich ihres Lebens in mehrheitlich oder minderheitlich muslimischen Ländern ihres Lebens nicht sicher sein können – so lange sollten wir uns über „Christophobie“ unterhalten. Und wenn das anders wird, dann können wir mal überlegen, ob „Islamophobie“ tatsächlich ein Thema existiert!

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