Die Geschichte und Bedeutung „Palästinas“ und der „Palästinenser“

A TIME TO SPEAK, Jahrgang 1, Nr. 2, 15. Februar 2001 (nicht mehr online)

„So etwas wie eine palästinensisch-arabische Nation gibt es nicht… Palästina ist ein Name, den die Römer Eretz Israel mit der ausdrücklichen Absicht gaben, die Juden wütend zu machen… Warum sollten wir diesen gehässigen Namen benutzen, der dazu geschaffen wurde uns zu demütigen? Die Briten entschieden sich, ihr Mandatsland Palästina zu nennen und die Araber übernahmen das und behaupteten, das sei der alt hergebrachte Name ihrer Nation, obwohl sie ihn nicht einmal richtig aussprechen konnten und in das fiktive Falastin verdrehten.“ – Golda Meir, zitiert nach Sarah Honig, Jerusalem Post, 25.11.1995

Palästina hat nie … als autonome Einheit existiert. Es gibt keine Sprache, die Palästinensisch genannt wird. Es gibt keine erkennbare palästinensische Kultur. Es hat nie ein Land gegeben, das als Palästina von Palästinensern regiert wurde. Palästinenser sind Araber, nicht zu unterscheiden von Jordaniern (die eine weitere Erfindung der jüngeren Vergangenheit darstellen), Syrern, Libanesen, Irakis usw.
Bedenken Sie, dass die Araber 99,9 Prozent des Landes im Nahen Ostens kontrollieren. Israel besteht aus nur einem Zehntel eines Prozents der Landmasse. Aber das ist für die Araber noch zu viel. Sie wollen alles. Und das ist es, worum Israel heute kämpft… Egal, wie viel Zugeständnisse die Israelis beim Land machen, es wird niemals genug sein. – Aus: „Myths of the Middle East“ von Joseph Farah, einem arabisch-amerikanischen Autor und Journalisten, WorldNetDaily, 11.10.2000

Seit dem Ende des jüdischen Staates in der Antike bis zum Beginn der britischen Herrschaft war die Gegend, die heute durch den Namen Palästina gekennzeichnet wird, kein Staat und hatte keine staatlichen, sondern lediglich Verwaltungsgrenzen… – Prof. Bernard Lewis, Commentary Magazine, Januar 1975

Gespräche und Schriften über Israel und den Nahen Osten verwenden die Substantive „Palästina“ und „Palästinenser“ und die Bezeichnungen „Palästinensergebiete“ und sogar „israelische besetzte palästinensische Gebiete“. Nur zu oft werden diese Begriffe ohne Rücksicht auf ihre historische oder geographische Bedeutung benutzt, so dass der Gebrauch Illusionen schafft, statt die Wirklichkeit zu verdeutlichen.

WAS BEDEUTET „PALÄSTINA“?

Palästina war nie der Name einer Nation oder eines Staates. Es ist ein geographischer Begriff, der die Region zu Zeiten in der Geschichte bezeichnet, als es dort weder Nation noch Staat gab.

Das Wort selbst ist von „Peleshet“ abgeleitet, ein Name, der regelmäßig in der Bibel erscheint und ins Englische als „Philistine“ eingegangen ist. Der Name begann im 13. Jahrhundert v.Chr. in Gebrauch zu kommen und wurde für eine Welle von „See-Leuten“ benutzt, die aus der Gegend der Ägäis und der griechischen Inseln kamen und an der südlichen Küste des Landes Kanaan siedelten. Sie bildeten fünf unabhängige Stadtstaaten (darunter Gaza) auf einem kleinen Küstenstreifen, der Philistäa genannt wurde. Die Griechen und Römer nannten das „Palästina“.

Die Philister waren keine Araber, sie waren auch keine Semiten. Sie hatten keine Verbindung zu Arabien oder den Arabern, sei sie ethnisch, linguistisch oder historisch. Der Name „Falastin“, den die Araber heute für „Palästina“ benutzen, ist kein arabischer Name. Er ist die arabische Aussprache des griechisch-römischen, von Peleshet abgeleiteten „Palaestina“.

WIE WURDE DAS LAND ISRAEL ZU „PALÄSTINA“?

Im ersten Jahrhundert nach Christus zerschlugen die Römer das unabhängige Königreich Judäa. Nach der fehl geschlagenen Rebellion von Bar Kochba im zweiten Jahrhundert entschloss sich der römische Kaiser Hadrian, die jüdische Identität Israel-Juda-Judäas auszulöschen. Daher nahm er den Namen Palästina und erlegte ihn dem ganzen Land Israel auf. Gleichzeitig änderte er den Namen Jerusalems in Aelia Capitolina.

Die Römer töteten viele Juden und verkauften viele weitere in die Sklaverei. Einige von denen, die lebend und frei übrig blieben, verließen das verwüstete Land, aber es wurde nie vollkommen aufgegeben. Es gab nie eine Zeit, in der es dort keine Juden oder jüdische Gemeinschaften gab, wenn auch die Größe und Umstände dieser Gemeinschaften stark schwankten.

DIE GESCHICHTE PALÄSTINAS

Tausende Jahre, bevor die Römer das Land „Palästina“ erfanden, war es als „Kanaan“ bekannt. Die Kanaaniter hatten viele winzige Stadtstaaten, von denen jeder zeitweise selbstständig war und zeitweise Vasall eines ägyptischen oder Hethitischen Königs. Die Kanaaniter vereinigten sich nie zu einem Staat.

Nach dem Auszug aus Ägypten – vermutlich im 13. Jahrhundert v.Chr., vielleicht auch früher – siedelten die Kinder Israels im Land Kanaan. Dort bildeten sie zuerst eine Stammes-Föderation und dann die biblischen Königreiche Israels und Judäas und das nachbiblische Königreich Judäa. [HE: jüdische Sicht, für Christen: das neutestamentliche Königreich Judäa]

Seit Anbeginn der Geschichte bis heute war Israel-Juda-Judäa der einzigen vereinigte, unabhängige, souveräne Staat, der jemals in „Palästina“ westlich des Jordans existierte. (In biblischen Zeiten hatten Ammon, Moab und Edom, wie auch Israel Land östlich des Jordans, aber sie verschwanden in der Antike und keine andere Nation übernahm ihren Platz, bis die Briten in den 20-er Jahren Transjordanien erfanden.)

Nach der römischen Eroberung Judäas wurde „Palästina“ eine Provinz des heidnischen Römischen Reichs, dann des christlich-byzantinischen Reichs und schließlich kurze Zeit des Zoroastrischen Persischen Reichs. 638 n.Chr. nahm ein arabisch-muslimischer Kalif Palästina dem byzantinischen Reich weg und verleibte es dem arabisch-muslimischen Reich ein. Die Araber, die keinen eigenen Namen für diese Region hatten, übernahmen den griechisch-römischen Namen Palästina, den sie „Falastin“ aussprachen.

In dieser Zeit konvertierte ein großer Teil der gemischten Bevölkerung Palästinas zum Islam und übernahm die arabische Sprache. Sie waren Untertanen eines fernen Kalifen, der sie von seiner Hauptstadt aus regierte, die erst Damaskus, später Bagdad war. Sie wurden weder eine Nation noch ein unabhängiger Staat und entwickelten keine eigenständige Gesellschaft oder Kultur.

1099 eroberten christliche Kreuzfahrer aus Europa Palästina-Falastin. Nach 1099 war es nie wieder unter arabischer Herrschaft. Das christliche Kreuzfahrerreich war politisch unabhängig, entwickelte aber nie eine eigene nationale Identität. Es blieb ein militärischer Außenposten des christlichen Europa und bestand weniger als 100 Jahre. Danach wurde Palästina als eine untergeordnete Provinz an Syrien angeschlossen, zuerst unter den Mamelucken, die ethnisch gemischte Sklavenkrieger waren und deren Zentrum sich in Ägypten befand, dann unter den ottomanischen Türken, deren Hauptstadt Istanbul war.

Im Ersten Weltkrieg nahmen die Briten den ottomanischen Türken Palästina ab. Am Ende des Krieges fiel das ottomanische Reich zusammen und „Palästina“ war unter den Provinzen, die den Briten als zeitlich begrenztes Mandatgebiet vom Völkerbund unterstellt wurden.

DIE NATIONALE JÜDISCHE HEIMSTATT

Reisende aus der westlichen Welt, die nach Palästina kamen, hinterließen Aufzeichnungen über das, was sie sahen. Was sich wie ein roter Faden durch diese Berichte zieht, ist Bedrückung: Das Land war leer, vernachlässigt, verlassen, verwüstet, zu Ruinen verfallen.

Es gibt dort [Jerusalem] nichts zu sehen außer den alten Mauern, die noch übrig geblieben sind. Alles anderes ist Gras, Moos und Unkraut. – Englischer Pilger, 1590

Das Land ist zu einem bedeutenden Teil ohne Einwohner und daher ist das, was es am dringendsten braucht, eine Bevölkerung. – Britischer Konsul, 1857

Es gibt nicht ein einziges Dorf auf der ganzen Strecke (im Jesreel-Tal) – 30 Meilen in jeder Richtung nur Leere… Man könnte 10 Meilen reiten und keinen 10 Menschen begegnen.
Um düstere Einsamkeit zu finden, komm nach Galiläa… Nazareth ist elend… Jericho liegt in verschimmelnden Ruinen… Bethlehem und Bethanien sind arm und erniedrigt… unversorgt durch jegliche lebende Kreatur.
Ein wüstes Land, dessen Boden reich genug ist, aber völlig dem Unkraut überlassen wurde… eine stille, traurige Weite… eine Verlassenheit… Während der Reise kam uns niemand zu Gesicht… Kaum ein Baum oder Strauch zu sehen. Sogar der Olivenbaum und der Kaktus, diese schnellen Freunde des wertlosen Bodens, hatten das Land beinahe verlassen…
Palästina sitzt in Sack und Asche… verödet und unliebenswert… – Mark Twain: The Innocent Abroad, 1867

Die Wiederherstellung des „verödeten und unliebenswerten“ Landes begann in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit den ersten jüdischen Pionieren. Ihre Arbeit schaffte neue und bessere Bedingungen und Chancen, die im Gegenzug Migranten aus anderen Teilen des Nahen Ostens anzogen, Araber wie auch andere.

Die Balfour-Deklaration von 1917, durch das Völkerbund-Mandat bestätigt, verpflichtete die britische Regierung zum Prinzip, dass „Seiner Majestät Regierung die Schaffung einer nationalen jüdischen Heimstatt in Palästina mit Wohlwollen zu betrachten habe und ihre besten Anstrengungen unternehmen wird, die Erreichung dieses Zieles zu fördern…“ Es wurde ausdrücklich festgehalten, dass dieses Gebiet offen ist für „dichte jüdische Besiedlung“ und dass die Rechte aller Einwohner, die bereits in dem Land lebten, geschützt und erhalten würden.

Das Mandat Palästina schloss ursprünglich alles ein, was heute zu Jordanien gehört, dazu das heutige Israel und die Territorien dazwischen. Als aber Großbritanniens Protege Emir Abdullah gezwungen wurde, die alte haschemitische Domäne in Arabien zu verlassen, schufen die Briten für ihn ein Königreich, das das gesamte Mandatsgebiet Palästina östlich des Jordans umschloss. Es gab keinen traditionellen oder historischen arabischen Namen für dieses Land, daher wurde es nach dem Fluss benannt, zuerst Transjordanien und später Jordanien.

Durch diesen politischen Akt, der die Richtlinien der Balfour-Deklaration und des Mandats verletzte, schnitten die Briten mehr als 75 Prozent aus der jüdischen nationalen Heimstatt. Keinem Juden ist es je erlaubt worden, sich in Transjordanien/Jordanien niederzulassen.

Weniger als 25 Prozent blieben dann vom Mandat Palästina übrig. Und sogar in diesem Rest verletzten die Briten Balfour und die Mandatsforderungen nach einer „jüdischen nationalen Heimstatt“ und „dichter jüdischer Besiedlung“. Sie beschränkten zunehmend die Gebiete, in denen Juden Land kaufen, wo sie leben, bauen, Landwirtschaft betreiben oder arbeiten konnten.

Nach dem Sechstagekrieg von 1967 war Israel endlich in der Lage, einige kleine Gebiete der Länder zu besiedeln, von denen die Juden durch die Briten ausgeschlossen wurden. Britische Regierungen verurteilen regelmäßig ihre Besiedlung als „illegal“. In Wirklichkeit waren es die Briten, die illegal gehandelt hatten, als sie die Juden aus diesem Teil der jüdischen nationalen Heimstatt ausschlossen.

WER IST EIN PALÄSTINENSER?

In der Mandatszeit war es die jüdische Bevölkerung, die „Palästinenser“ genannt wurde, einschließlich derer, die im Zweiten Weltkrieg in der britischen Armee dienten.

Es war britische Politik, ihre Zahl zu beschneiden und jüdische Immigration zunehmend zu begrenzen. 1939 machte das Weißbuch der Zulassung von Juden nach Palästina praktisch ein Ende. Diese Politik wurde ausgerechnet zu der Zeit überaus stringent durchgesetzt, als diese Heimstatt am verzweifeltsten gebraucht wurde – nach dem Aufstieg der Nazis in Europa. Juden, die das leere Land Palästinas hätten entwickeln können und dort Nachkommen hätten hinterlassen können, starben in den Gaskammern Europas oder auf der See, die sie im Versuch, das Gelobte Land zu erreichen, überqueren wollten.

Zur gleichen Zeit, als die Briten den Juden die Türen zu schlugen, erlaubten oder ignorierten sie massive illegale Einwanderung von Arabern aus Jordanien, Syrien, Ägypten und Nordafrika in das westliche Palästina. 1939 notierte Winston Churchill, dass „weit davon entfernt verfolgt zu sein, sich die Araber in das Land gedrängt und vermehrt haben…“ Genaue Bevölkerungsstatistiken mögen problematisch sein, aber es scheint, dass um 1947 die Zahl der Araber westlich des Jordans ungefähr dreimal so hoch war wie im Jahr 1900.

Der heutige Mythos besteht darin, dass die Araber bereits lange in Palästina etabliert waren, als die Juden kamen und sie „verdrängten“. Tatsache ist, dass die arabische Einwanderung nach Palästina die Juden „verdrängte“. Dass die massive Zunahme der arabischen Bevölkerung erst vor Kurzem statt fand, wird von der UNO-Entscheidung bestätigt, dass jeder Araber, der zwei Jahre in Palästina lebte und es 1948 verließ, die Bedingungen dafür erfüllt als „palästinensischer Flüchtling“ angesehen zu werden.

Der nachlässige Gebrauch von Bevölkerungsstatistiken über Juden und Araber in Palästina berücksichtigt selten, wie diese Proportionen zustande kamen. Ein Faktor war die britische Politik die Juden draußen zu halten, während sie die Araber herein brachten. Ein weiterer Faktor war die Gewalt, die genutzt wurde, die Juden sogar dort zu töten oder hinauszudrängen, wo sie seit langem etabliert waren.

Ein Beispiel: Die jüdische Verbindung zu Hebron geht zurück bis zu Abraham und es hat dort seit Josua eine israelitisch-jüdische Gemeinschaft gegeben, also lange bevor es König Davids erste Hauptstadt war. 1929 töteten oder vertrieben arabische Aufrührer mit der passiven Zustimmung der Briten praktisch die gesamte jüdische Gemeinde.

Ein weiteres Beispiel: 1948 vereinnahmte Transjordanien große Teile von Judäa und Samaria (das sie die Westbank nannten) und Ostjerusalem mit der Altstadt. Sie töteten oder vertrieben jeden vorhandenen Juden.

Es wird nun oft als Prinzip des internationalen Rechts und der Moral vorgeschlagen, dass alle Orte, die die Briten und die Araber judenrein hinterließen, für immer so bleiben müssen. Im Gegensatz dazu hat Israel, das schließlich nur 17 Prozent des Mandats Palästina zugeteilt bekam, einen großen und wachsenden Bevölkerungsanteil arabischer Staatsbürger.

VON PALÄSTINA NACH ISRAEL

Was sollte aus „Palästina“ nach der Mandatszeit werden? Diese Frage wurde von verschiedenen britischen und internationalen Kommissionen und anderen Gremien aufgenommen und erlebte seinen Höhepunkt 1947 bei den Vereinten Nationen. Während der verschiedenen Überlegungen stellten arabische Offizielle, Sprecher und Schriftsteller ihre Sichtweisen zu „Palästina“ dar:

„Es gibt kein Land Palästina. ‚Palästina‘ ist ein Begriff, den die Zionisten erfanden… Unser Land war Jahrhunderte lang Teil von Syrien. ‚Palästina‘ ist uns fremd. Es sind die Zionisten, die das einführten.“ – örtlicher arabischer Führer 1937 gegenüber der britischen Peel-Kommission

„So etwas wie Palästina gibt es in der Geschichte nicht, absolut nicht.“ – Prof. Philip Hitti, arabischer Historiker 1946 gegenüber der anglo-amerikanischen Untersuchungskommission

„Es ist allgemein bekannt, dass Palästina nichts anderes ist als Südsyrien.“ – Saudischer Delegierter 1956 vor dem UN-Sicherheitsrat;
[Anmerkung heplev: genauso am selben Ort der Ägypter Ahmed Shukairy am 31.05.1956 (Shukairy war später der erste Vorsitzende der PLO!)]

1948 hatten die Araber ihre antike Nation Falastin noch nicht entdeckt. Als ihnen die Hälfte Palästinas westlich des Jordans als Staat angeboten wurde, wurde dieses Angebot heftig abgelehnt. Sechs arabische Staaten begannen einen Vernichtungskrieg gegen das gerade geborene Israel. Ihre Absicht war nicht die Errichtung eines unabhängigen Falastin. Ihr Ziel war, das westliche Palästina untereinander aufzuteilen.

Es gelang ihnen nicht Israel zu töten, aber Transjordanien gelang die Eroberung Judäas und Samarias (Westbank) und Ostjerusalems. Sie töteten oder vertrieben alle Juden, die an diesen Orten gelebt hatten und verbannten die Juden aller Nationen von den jüdischen heiligen Stätten. Ägypten gelang die Eroberung des Gazastreifens. Diese beiden arabischen Staaten hielten diese Gebiete bis 1967. Dann begannen sie einen weiteren Vernichtungskrieg gegen Israel und verloren als Konsequenz daraus diese Landstriche, die sie 1948 durch Krieg eingenommen hatten.

In diesen 19 Jahren von 1948 bis 1967 boten Jordanien und Ägypten niemals an, diese Gebiete einem unabhängigen Staat Falastin zu übergeben. Die „Palästinenser“ strebten das nie an. Niemand in der Welt schlug das je vor, geschweige denn, dass es gefordert wurde.

Schließlich wurde 1964 die Palästinensische Befreiungsorganisation gegründet. Sie hatte eine Charta, die als ihr einziges Ziel die Vernichtung Israels benannte. So gesehen half sie, den arabischen Angriff auf Israel von 1967 herbeizuführen.

Der Ausgang dieses Angriffs inspirierte dann einen Wechsel in der öffentlichen Rhetorik. Als Propaganda hört es sich besser an, von der Befreiung Falastins zu reden als von der Zerstörung Israels. Große Teile der Welt – Regierungen, Medien und öffentliche Meinung – erkennen praktisch ohne nachzufragen und ohne ernsthafte Analyse diesen neu geschaffenen Mythos einer arabischen Nation Falastin an, deren Territorium widerrechtlich von den Juden besetzt ist.

Seit dem Ende des Ersten Weltkriegs sind den Arabern des Nahen Ostens und Nordafrikas unabhängige Staaten auf 99,5 Prozent des von ihnen beanspruchten Landes gegeben worden. Lord Balfour drückte einmal seine Hoffnung aus, dass, da den Arabern so viel gegeben wurde, sie „den Juden die kleine Kerbe nicht missgönnen“, die ihnen versprochen wurde.

[Teile des zitierten Materials stammen aus dem Buch „From Time Immemorial“ von Joan Peters.]

 

 

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