Vor wem die BBC niederkniet

In Großbritannien hat ein Quartett dafür gesorgt, dass die BBC zu Kreuze kroch. Diesem Quartett gehören an:

  • Arab Media Watch aus London beschwerte sich, dass international Tel Aviv als Israels Hauptstadt akzeptiert sei – voraus gesetzt, es gibt eine Verhandlungslösung zwischen Israel und den Palästinensern. Mit anderen Worten: Selbst Tel Aviv als Hauptstadt ist noch nicht sicher, so lange die Palästinenser den Judenstaat nicht anerkennen.
  • Das Institute of Islamic Political Thought – geleitet von Azzam Tamimi, einem Hamas-Unterstützer und Mitglied des britischen Zweigs der Muslimbruderschaft, der den Briten ihre zu judenfreundliche Haltung im Konflikt vor der Staatsgründung vorwirft und verspricht er würde in das Haus seiner Mutter in Hebron zurückkehren. Hebron würde niemals ein „zionistischer Ort“ werden. Er bezeichnet Israel als rassistisches Gebilde, das die Palästinenser als Untermenschen und die Juden als Herrenmenschen betrachte. Er erkennt Israels Existenzrecht nicht an und würde als Selbstmordbomber hin gehen. Die Finanzfirma Merryll Lynch zog letztes Jahr ihr Sponsoring einer Veranstaltung zurück, weil Tamimi daran teilnahm.
  • Das Muslim Public Affairs Committee hat ständig mit Vorwürfen des Extremismus und Antisemitismus zu tun. In den Parlamentswahlen von 2005 führte es Kampagnen gegen Abgeordnete, die für Israel oder für den Irak-Krieg waren und versuchte den Ruf einer Abgeordneten zu schädigen, indem sie behaupteten sie sei Jüdin. Dafür entschuldigten sie sich, als die erfuhren, dass sie keine Jüdin war. Die Zeitung Observer fand heraus, dass Asghar Bukhari, Mitbegründer des Committee, den Holocaust-Leugner David Irving finanziell unterstützte.
  • Die Friends of Al-Aksa erklären auf ihrer Internetseite, dass die Zerstörung des ersten Tempels „400 Jahre nach seiner Erfindung“ das Ende Israels darstellt. Es gibt das Volk der Juden also nicht mehr. Die Royal Bank of Scotland hat 2005 alle Konten der Organisation aus Leicester geschlossen (was die natürlich als rassistisch bezeichneten).

Es ist „beruhigend“ zu sehen, vor wem die BBC kriecht: Vor Leuten und Organisationen, die Hass predigen, gegen Juden und Israel hetzen, Geschichtsverfälschung und –verdrehung betreiben, Terroristen unterstützen, Terror befürworten und begehen wollen. Deren Empfindlichkeiten und Ansichten müssen berücksichtigt und geschützt werden.

Im Gegensatz dazu fehlen Entschuldigungen der BBC für ihre einseitig verleumderische „Berichterstattung“ über den Nahen Osten, die Lügen und Falschdarstellungen ihrer Korrespondenten vor Ort. Der Hinweis darauf, dass ihr Journalist Alan Johnston eine Videobotschaft unter Druck seiner Entführer verlas, war neulich gar nicht nötig – weil sie sich inhaltlich von Johnstons sonstigen Berichten nicht wesentlich unterschied.

Es passt also alles zusammen bei der BBC. Und ändern wird sie sich wohl nicht. Sie lügen dort weiter, ohne mit der Wimper zu zucken oder rot zu werden. Nur den Dreck wischen sie sich immer schnell aus dem Gesicht, der verraten würde, wem sie ständig in den A… kriechen.

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