Friedenslager-Geschwafel

In Heppenheim wurden gerade Schüler über den Nahost-Konflikt und Krieg und Frieden allgemein „gebildet“. Von einem Israel, denn die eigenen sich besonders gut für gutmenschliche Verdrehungen und Propaganda. In diesem Fall von Reuven Moskovitz, der als 15-jähriger nach „Israel, das damals noch Palästina hieß“ ging. Ein wahrlich friedensbewegter Mann, der israelische Verteidigung gegen Terror und Massenmord mit eben diesen beiden gleich setzt. Wie auch sonst, sonst wäre man ja nicht friedensbewegt.

“Krieg ist keine Lösung“ – DIE Hohlphrase der Friedensbewegung schlechthin – darf natürlich auch nicht fehlen. Leider hat der gute Mann vergessen, dass es dazu mehr als eine Partei braucht. Und diese zweite Partei – die pal-arabische – hat bisher alles getan, um keinen Frieden machen zu müssen, sondern die Lösungsversuche lediglich als Mittel der Kampfführung und Möglichkeit zur Ausweitung der Gewalt gegen den jüdischen Staat benutzt. Für Friedensbewegte natürlich kein Grund stutzig zu werden, im Gegenteil. Es lebe der Dialog mit Mördern und Terroristen, wir werden sie schon weich reden. Wie die Vergangenheit ja eindeutig beweist.

“Jemand, der im Krieg stirbt, ist kein Held. Er ist bloß tot.“ Ein Held dagegen ist, „wer seinen Feind zum Freund macht“. Klare, hehre Worte und Prinzipien. Dummerweise vergisst Herr Markovitz auch hier, dass es dazu letztlich zwei braucht. Im Übrigen finde ich nicht, dass ein Gefallener nur tot ist und sonst nichts. Er persönlich, ja. Trotzdem kann er ein Held sein. Als Jordanien 1967 Israel bombardierte und mit Artillerie beschoss, musste die israelische Armee die Bevölkerung verteidigen. In Jerusalem gibt es ein Museum auf dem „Ammunition Hill“, wo die Israelis die meisten Verluste beim Kampf um Jerusalem erlitten. Die Schilderungen des Kampfes und dessen, was einige Soldaten dort taten, sind meines Erachtens schon heldenhaft, egal, was friedensbesoffene „alles Kämpfen ist böse“-Vertreter meinen. (Rechts steht ein Zitat an Deutschland, das nicht nur für Deutsche gelten sollte!)

„Deutschland und Europa haben Angst vor einer islamistischen Bedrohung, fangen deshalb an, sich dagegen zu rüsten.“ Dies führe zu Kontrollen, Einschränkungen und schüre Aggressionen. „Es liegt an Euch“, mahnt Moskovitz die Schüler, „den friedlichen Weg des Dialogs weiterzuführen.“ Sagt der große Friedensstifter aus Nahost. Wo sind sie denn mit ihren Dialogen gelandet? Wann immer Dialoge geführt wurden, wurde das Ergebnis von den PalArabern missbraucht. Die islamistische Bedrohung ist real, Herr Markovitz. Mit Dialog allein kommt man da nicht weiter, es müssen auch Konsequenzen gezogen werden. Die Aggressionen, die da angeblich geschürt werden, sind auf einer Seite zu suchen, die für sich in Anspruch nimmt die Welt beherrschen zu wollen und zu müssen. Eine Seite, die aggressiv gegen die moderaten Stimmen in ihren eigenen Reihen vorgeht. Eine Seite, die Dialog als Schwäche des den Dialog Suchenden definiert und schlichtweg lügt. Die große Masse dieser Seite ist nicht so; aber die Wortführer, die müssen endlich in die Schranken gewiesen werden, damit Dialog im eigentlichen Sinne möglich ist und nicht ständig nur Dialüg am Zuge ist.

Am „besten“ war die Einleitung des Artikels, der zweite Absatz: „Israel ist in ständiger Alarmbereitschaft. Die Menschen haben Angst vor Selbstmordanschlägen. Angst haben auch Israels Nachbarn. Die Palästinenser fürchten israelische Luftangriffe und sind hinter Mauern und Stacheldraht eingesperrt.“
“Angst vor Selbstmordanschlägen“ – ja warum eigentlich nicht? Allerdings habe ich diese Angst anders erlebt, als ich jetzt in Israel war: als reine Vernunft. Angst macht panisch, lässt unreflektiert handeln. Was ich vor Busbahnhöfen, Einkaufszentren, Restaurants und Hotels gesehen habe, war keine Angst. Es war die reine Vernunft. Die Israelis gehen nicht panisch mit der Bedrohung um, sondern rational. Ständige Alarmbereitschaft in gewissem Sinne ja: Man ist aufmerksam. Mehr nicht. Was für ein Zustand ist es denn auch, wenn man immer damit rechnen muss, dass eine Bombe hoch geht, weil ein gehirngewaschener PalAraber oder sonstiger Muslim-Extremist sich zu seinen vermeintlichen Jungfrauen befördert?

Die Gleichsetzungen des Herrn Moskovitz sind eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes. Warum hören die PalAraber nicht einfach mal auf zu bomben? Dann flögen keine IDF-Jets mehr! Wenn sie aufhörten zu morden und sich darauf konzentrieren würden eine funktionierende Zivilgesellschaft aufzubauen, würden die Mauern und Zäune nicht nötig sein, hinter denen sie sich eingesperrt fühlen.

Aber so weit denken friedensbesoffene Weltverbesserer nicht. Denn dann könnte nicht der Westen für alles verantwortlich gemacht werden, was in der Welt schief läuft. Dann müsste man zugeben, dass die PalAraber nicht die eigentlich harmlosen und unschuldigen Opfer sind, zu denen man sie hier unbedingt stilisieren will.

Nein, Herr Moskovitz: Helden gibt es auch im Krieg – leider sind die meisten davon wegen ihrer Heldentaten nicht mehr am Leben. Und Dialog ist nur dann Dialog, wenn beide Seiten ihn als solchen führen und ein für beide Seiten annehmbares Ergebnis erzielen wollen. Das ist dummerweise auf der Seite der Terroristen nicht zu finden. Und so muss Israel sich weiter verteidigen, Schutzmaßnahmen ergreifen und muss Deutschland und Europa sich vorbereiten die Islamisten einzuschränken. Sonst sind wir beim Dialüg und beim politischen und gesellschaftlichen Selbstmord angelangt, den die Terroristen und Islamisten als Sieg feiern werden. Auch wenn Sie das nicht deren Sieg nennen werden wollen.

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