Die ständig notwendige Erinnerung

Das ist ein interessanter Gedanke, den Burt Prelutsky da in townhall.com aufgeworfen hat:

Obwohl Muslime barbarische Taten auf dem gesamten Globus begehen, reden unsere Politiker den Jüngern Allahs nach dem Mund. Diese Leute jagen Züge, Flugzeuge und Pizzerien in die Luft, aber der britische Premierminister befiehlt seinem Kabinett auf keinen Fall den Begriff „islamische Terroristen“ zu benutzen, während unser eigener Präsident [George W. Bush – heplev] und die Außenministerin sich genötigt sehen uns immer wieder daran zu erinnern, dass der Islam eine Religion des Friedens ist. Interessant, wie oft sie uns daran erinnern müssen. Wann war das letzte Mal, dass jemandem gesagt werden musste, dass zum Beispiel der Buddhismus oder der Schintoismus eine Religion des Friedens ist? Benötigen wir ständige Versicherungen, dass die Amish uns keinen Schaden zufügen wollen? Aber war das letzte Mal, dass ein Buddhist eine Busladung Kinder in die Luft gejagt hat?

In der Tat: Warum müssen wir ständig daran erinnert werden, dass der Islam nicht nur eine, sondern die Religion des Friedens ist? Vermutlich, weil die Terroristen von heute Christen, Juden, Buddhisten, Animisten oder sonst was sind. Und weil das Christentum seit Pfingsten des Jahres 30 (oder 33 oder was auch immer) n.Chr./heutiger Zeitrechung mit Gewalt ausgebreitet wurde, während die Jünger Mohammeds im Untergrund existierten und sich in römischen Katakomben verstecken mussten – oder so.

Nein, während das Christentum von Verfolgung über Staatsreligion mit missbräuchlicher kriegerischer Ausdehnung zurückgefunden hat zum persönlichen Glauben ohne Gewaltanwendung, ist der Islam da stecken geblieben, wo er von Anfang an war: In der gewaltsamen Unterwerfung der Welt überall da, wo sie sich nicht freiwillig unter das Joch des grünen Banners begibt.

Das ist nicht in erster Linie ein Vorwurf gegen die Millionen friedlicher Muslime, die einfach nur in Ruhe leben wollen. Es ist ein Vorwurf gegen die Vordenker und Krachmacher dieser Religion, die sich in den Vordergrund spielen und für alle Muslime zu denken und zu reden vorgeben. Allerdings müssen die Mitglieder der schweigenden Mehrheit sich ebenfalls Fragen gefallen lassen: Warum sagt ihr nichts? Warum unternehmt ihr nichts? Wartet ihr so lange, bis die Extremisten euch eingesackt haben?

Wieso müssen Nichtmuslime derart oft die Friedlichkeit des Islam betonen? Weil es muslimische Terroristen sind, die derzeit so gut wie alle Terrorakte begehen. Weil es in unserer aufgeklärten, modernen, multikulturellen Welt(sicht) keine solche Tatsachenfeststellung geben darf (während das Christentum zu verunglimpfen durchaus genauso gefördert wird, wie die Verteufelung Israels und der USA). Und je öfter diese Hervorhebung der Friedfertigkeit des Islam erfolgt, desto größer wird die Diskrepanz zwischen Behauptung und Wirklichkeit. Otto Normalverbraucher erkennt das – darf es aber nicht sagen, weil die Meinungsführer diktatorisch über alles wachen, was politisch korrekt und damit erlaubt ist und was nicht. Und dann wird sich über „Stammtisch-Befindlichkeiten“ aufgeregt.

Erinnert uns schön weiter daran, dass die Religion des Friedens nichts mit dem Terror zu tun hat. Es wird den gegenteiligen Effekt haben – eben weil es der Wirklichkeit diametral entgegen steht. Vogel Strauße in den Medien, der Politik, der Denk-Elite – das ist die Wirklichkeit heute. Eine Wirklichkeit, die langfristig anderen Extremisten Zulauf verschaffen wird. Damit die Religion des Friedens Konkurrenz bekommt. Konkurrenz, über die wir uns dann überhaupt nicht freuen dürften.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s