Tödlicher Wahn

Der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad hat mal wieder die Werte seines religiösen Wahns beschworen. Gerade erst sagte er, dass Niederlagen keine Bedeutung für die haben, die an das Märtyrertum glauben. „Die Kultur des Anstreben des Märtyrertums wird uns vor allen sozialen Problemen schützen.“

Das könnte sein – auf diese Weise entledigt sich man seines Geburten-Überschusses. Allerdings kann man ihm auch einen Spruch von US-General George S. Patton vom 31. Mai 1944 entgegen halten:

Ich möchte, dass ihr euch daran erinnert, dass kein Bastard je einen Krieg gewonnen hat, indem er für sein Land starb. Er hat ihn gewonnen, indem er dafür sorgte, dass der andere arme, dumme Bastard für sein Land starb.“

Wie sich Selbstmord-Operationen auf den Kriegsverlauf auswirken, haben u.a. die Japaner im Zweiten Weltkrieg erfahren. Die Deutschen hatten auch so eine „Kultur“, die das Sterben für’s Vaterland zum höchsten Gut erhob – und verloren.

Es bleibt zu hoffen, dass sich das nicht wiederholen muss, um vor der und für die Welt die Wahnsinnigen wieer einmal zu widerlegen.

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