Das Vaterunser wäre beleidigend gewesen

… und das Tischgebet „Komm, Herr Jesu, sei unser Gast und segne, was du uns bescheret hast“ mit Sicherheit genauso.

Die britische Sun berichtet über eine „Schönschreib-Übung“ in einer Grundschule in der Nähe von Leeds:

Verärgerte Eltern haben eine Lehrerin angegriffen, weil sie den Zehnjährigen aufgegeben hatte ein muslimisches Gebet abzuschreiben. Die Lehrerin sagte, sie habe den muslimischen Gebetsruf als Schönschreib-Übung ausgesucht. Dazu gehört die Zeile „Allah ist am größten“ und „ich bezeuge, dass es keinen Gott außer Allah gibt“.

Die Stiefmutter einer Schülerin sagte: „Die Erklärung war, dass die Kinder über den Islam lernen. Aber das war wie ein Schwur. Ein muslimisches Kind würde niemals aufgefordert werden einen Vers aus der Bibel zu schreiben. Warum hat sie nicht einen Text aus einem normalen Geschichtenbuch ausgewählt um die Handschrift zu üben?“

Die Lehrerin, die auch stellvertretende Schulleiterin der Schule ist, gab zu, dass es sich um „eine sensible Sache“ handele, weil drei der Selbstmordbomber vom 7. Juli 2005 aus Leeds kamen, das nur 25km entfernt sei.

Klar, so kann man es auch sehen. Die Sensibilität der Sache hat mit dem Anschlag von vor zwei Jahren zu tun, nicht mit dem, was sie da gemacht hat – und was sie umgekehrt niemals gewagt hätte. Oder wollte sie die Schüler bloß schon mal an die neue Ordnung gewöhnen, die demnächst in Großbritannien herrschen soll?

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