Die Fortsetzung des Terrors ist gesichert

Die Geber-Konferenz in Paris ist beglückt. Sie hat einen solchen Haufen Geld zusammengetragen, dass ihre Lieblingsterroristen sich die nächsten drei Jahre keinerlei finanzielle Sorgen zu machen brauchen: 7,4 Milliarden Dollar – US$ 7.400.000.000 – macht der Westen locker. So mal eben. Die Hamas soll angeblich nichts davon bekommen. Sie wütet schon. Dabei wäre es ein Wunder, wenn sie wirklich nichts bekommt. Schließlich zahlt Mahmud Abbas heute noch die Gehälter der „Polizei“ im Gazastreifen – und noch ein paar andere „unbedeutende“ „Kleinigkeiten“.

Die Geberländer haben sich erst einmal von ihrem Lieblingsterroristen vorrechnen lassen, was er so benötigt. Abbas forderte nicht ganz 6 Millionen. Er dürfte sich zufrieden die Hände reiben und höchst erfreut die Taschen öffnen, in die die Gelder fließen werden. Ebenso wie die Westler, die mal wieder mit Hilfe von Geld die Welt in Ordnung zu bringen glauben.

Denn die Existenz von großen Mengen Geld für die Terroristen, die sich als Staatsmänner gerieren dürfen und entsprechend hofiert werden, hat offenbar immer etwas damit zu tun, was so an Gewalt abläuft – von Seiten der Terroristen. Das ist ein ganz einfacher Mechanismus: Haben Terroristen viel Geld, können sie viel unternehmen. Wie sie das tun, ist eigentlich auch klar: Sie machen Terror. „Kämpfen“ nennen sie das. Oder lieber: „Widerstand leisten“. Weil Widerstand sich immer gut anhört und man damit auf der richtigen Seite und die Opfer auf der falschen Seite stehen. So war das eigentlich schon immer: Hier die überlegenen Kämpfer des Guten, die aber vor nichts zurückschrecken, schon gar nicht vor dem eigenen Gewissen (das kann man über Ziel-Definitionen weglügen, durch die z.B. jeder israelische Zivilist automatisch Besatzer, Unterdrücker und Militär , ehemaliger und dadurch immer noch Verbrecher-Militär oder zukünftiger Militär und damit auch Unterdrücker, Besatzer, Mörder wird); dort die guten, edlen, nur um ihre Freiheit und die ihres Volkes kämpfen, gegen Unterdrückung, gegen Landraub, ethnische Säuberung usw. (also all das, was die Terroristen selbst eigentlich vorhaben).

Wer auf der richtigen Seite steht, der bekommt im Westen Geld ohne Ende. Damit er mehr Widerstand leisten kann. Effektiver Widerstand leisten kann (sprich: noch mehr Anschläge ausführen, noch mehr Menschen ermorden, noch mehr Schaden anrichten kann). Das wird natürlich von den Geberländern anders gesehen. Die glauben tatsächlich, wenn die Terroristen („Widerstandskämpfer“) unendlich viel Geld bekommen, dann bauen sie eine Zivilgesellschaft auf. Das haben sie schon immer geglaubt, seit die Friedensbewegten das Sagen haben. Mit Geld haben sie die Armut und Unterentwicklung Afrikas gelöst, nicht wahr? Mit Geld wurde auch verhindert, dass der Iran sein Atomprogramm weiter führt, oder? Mit Geld wird alles gelöst. Äh, wäre das nicht Kapitalismus der schlimmsten Sorte? Ach nein, da wird ja das Geld den Benachteiligten gegeben. Den armen Leuten, die nichts zu essen haben. Und deshalb muss man Gaza mit einbeziehen – meint z.B. der Independent. Von wegen, die Hamas kriegt nichts! Daran graben schon wieder die, die den armen Unterdrückten Terroristen im „bevölkerungsreichsten Freiluftgefängnis“ doch eigentlich nichts geben wollten, damit die „moderaten“ Terroristen von der Fatah gestärkt werden…

Wie dem auch sei: Es gibt – allen Schwüren der Friedfertigen zum Trotz – Fakten, die sie ignorieren, aber nicht beseitigen können. Zum Beispiel die Korrelation zwischen Geldern für die pal-arabischen Terroristen und ihren Terroraktivitäten. Was diese mit normalem Menschenverstand logisch erkennbaren Zusammenhänge angeht, hat Steven Stotsky bei CAMERA den eigentlich wenig erstaunlichen Zusammenhang verdeutlicht, dass Terroristen mit viel Geld viel Terror betreiben. Terroristen mit wenig Geld machen weniger Terror. Seltsam? Verwunderlich? Nicht wirklich. Vor allem nicht im Nahen Osten. Die haben ihre Lektionen gelernt: Wenn wir kräftig bomben, dann kriegen wir Geld. Wenn wir das Geld auf noch mehr Bomben verwenden, bekommen wir noch mehr davon. Dann können wir endlich so richtig loslegen. Was, die einfachen Leute sollen was abhaben? Klar, kriegen sie – wenn sie schön mitbomben! Müllabfuhr? Universitätsausbildung? Funktionierende Landwirtschaft? Industrie gar? Alles nicht nötig, wir leben vom Geld der Idioten aus dem Westen und schicken ein paar Kröten an Leute, die für uns vor den Kameras und NGOs jammern. Bei deren verkorksten Gehirnwindungen kriegen wir das immer hin, dass die Juden schuld sind. Und dann gibt’s wieder mehr Kohle.

Wir dürfen uns also auf eine kräftige Zunahme der Explosionen, der Schüsse, des Raketen- und Mörserregens und der toten Israelis erwarten. Drunter tun die netten Freiheitlichen vom Mittelmeerstrand es nicht. Die von den Bergen westlich des Jordan auch nicht.

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3 Gedanken zu “Die Fortsetzung des Terrors ist gesichert

  1. Auf der anderen Seite kommen natürlich die bärtigen oder nichtbärtigen arabischen Terrorfreunde nicht mehr so richtig zum Zuge in Israel. Der nun auch international verstandene Zaun scheint eine wichtige pos. Rolle hier zu spielen. Unerträglich natürlich der Raketenterror aus Gaza, aber auch hier sind Lösungen denkbar, den Israelis stehen hier einige Optionen offen.
    Kurzum, „mehr Geld für die Araber gleich mehr Terror“ scheint mir nicht die richtige Formel zu sein.
    Den Arabern Geld einzuwerfen ist natürlich unverständlich, geht dieses doch zu einem grossen Teil durch Korruption verloren und in die Bewaffnung. Zudem werden korrpute Strukturen begünstigt und unterstützt, so ähnlich wie Entwicklungshilfe dürften die Gelder wirken.
    Allerdings begünstigen die Gelder auch spätere rabiate Aktionen, dann denken sich die Europäer nämlich: Wir haben soviel bezahlt, die machen weiter Terror, jetzt dürfen die Israelis auch mal wieder bomben.
    Alles nicht sonderlich logisch, was da abläuft.

  2. „Die Geber-Konferenz in Paris ist beglückt. Sie hat einen solchen Haufen Geld zusammengetragen, dass ihre Lieblingsterroristen sich die nächsten drei Jahre keinerlei finanzielle Sorgen zu machen brauchen: 7,4 Milliarden Dollar – US$ 7.400.000.000 – macht der Westen locker. So mal eben.“

    Es ist „Schutzgeld“, wie man an die Mafia zahlt, damit nichts passiert, meint Henryk M. Broder in seinem Buch „Hurra, wir kapitulieren – Von der Lust am Einknicken“, Seiten 59-60.
    Offiziell wird es von der EU zwar bestritten, der Zusammenhang, doch in Vieraugen-Gesprächen wird das Schutzgeld-Prinzip zugegeben, schreibt Henryk M. Broder.

    Paulchen

  3. „Schutzgeld“ – das wird die „Jizya“ genannt, die Kopfsteuer oder das Schutzgeld der Dhimmis. Unrecht haben sie damit wohl nicht. Und mit dem Begriff wird das in den richtigen Kontext gestellt.

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