Belege zur Verbindung von Bildung, Armut und Terror unter Palästinensern

Erkenntnisse zu den Zusammenhängen von Terror und sozialer Stellung hat Claude Berrebi nach intensiver Auswertung statistischer Daten so zusammengefasst:

Diese Daten entlarven interessante Vergleiche. Erstens: 31 Prozent der Palästinenser, verglichen mit nur 16 Prozent der Terroristen, wurden als arm eingestuft. Zweitens: Von 208 Fällen, in denen Informationen über die Bildung der Terroristen verfügbar war, hatten 200 (=96 Prozent) mindestens Abitur und 135 (=65 Prozent) höhere Bildung, verglichen mit jeweils 51 Prozent bzw. 15 Prozent der palästinensischen Bevölkerung des gleichen Alters, Geschlechts und Religion.

Drittens: Der palästinensischen Bevölkerung gehört ein größerer Teil von Personen im wichtigsten erwerbsfähigen Alter an (58 Prozent zwischen 25 und 54 Jahren) als bei den Terroristen (nur 44 Prozent im selben Altersbereich). Verglichen mit der Gesamtbevölkerung haben die Terroristen die Tendenz jünger zu sein: Nur 72 Prozent der Gesamtbevölkerung ist unter 34 Jahre alt, aber 93 Prozent der Terroristen fallen in diese Klasse. Die Unterschiede in der Altersverteilung hebt die Erkenntnisse zu den Unterschieden bei Armut und Bildung weiter hervor.

Viertens: Terroristen tendierten dazu aus städtischen Bereichen zu kommen (54 Prozent der 311 Fälle, wo diese Information verfügbar war), während nur 34 Prozent der vergleichbaren palästinensischen Bevölkerung in städtischen Gebieten lebt. Insbesondere lebten 47 Prozent der Terroristen in Gaza, verglichen mit nur 22 Prozent der vergleichbaren Bevölkerung.

Fünftens: Von den 208 Terroristen, deren Biografien den Familienstand angaben, waren nur 45 Prozent verheiratet; im Durchschnitt sind 59 Prozent der Individualbevölkerung gleichen Alters, Geschlechts und Religion verheiratet. Und zum guten Schluss. Von 142 Fällen, für die Informationen über den Arbeitsstand der Terroristen bekannt war, hatten 94 Prozent eine Beschäftigung, während nur 69 Prozent der palästinensischen Bevölkerung Arbeit hat.

Etwas zynisch könnte man sagen: Dadurch, dass die Israelis sie auf irgendeine Weise erwischen, machen die Terroristen also Arbeitsplätze frei, die von Arbeitslosen eingenommen werden können – weil sie überwiegend im erwerbsfähigen Alter sind und Arbeit haben. Sie brauchen sich auch nicht unbedingt Sorgen um ihre Familien zu machen, weil sie in weit überwiegenden Zahl zum wohlhabenderen Teil der Bevölkerung gehören – so weit denn für Hinterbliebene gesorgt werden muss, was ja nur bei weniger als der Hälfte der Fall ist.

Allerdings werden unsere netten Friedensengel aus Europa und Amerika niemals zugeben, dass diese Daten diese Erkenntnisse hergeben. Für sie muss sich die Wirklichkeit ihrer ideologisierten Theorie anpassen, nicht umgekehrt.