Wochenend-Schaschlik

Wenn man nicht weiß, was terroristische Propagandashow ist und was Wirklichkeit, der sollte sich vor Augen halten, dass gerade ein Trupp von vier Islamisten vor amerikanischen Gerichten versuchte hatte gegen Donald Rumsfeld und andere zu klagen, weil ihnen angeblich verboten worden sein in Guantànamo ihren Glauben auszuüben. Ausgerechnet! Da, wo ihnen eben nicht ihr Extremismus ausgetrieben wird, sondern sie ihn weiter „studieren“ dürfen. Zum Glück haben die US-Gerichte die Kläger in hohem Bogen hinausgeworfen – was wahrscheinlich von den Antiamerika-Propagandisten wieder als Beweis dafür genommen wird, wie ungerecht oder von oben gesteuert das amerikanische Rechtssystem sein soll.
Vor dem Hintergrund dieser Schwachsinnsbehauptung der vier Islamisten kann man sich hoffentlich vorstellen, was von anderen Behauptungen der Terroristen zu halten ist: Sie werden dazu angehalten zu lügen und die abstrusesten Dinge zu behaupten, um die Bekämpfer des Terrors schlecht aussehen zu lassen. (Und dabei finden sie immer genügend Idioten, die das glauben…)

Shaul Mofaz, früher Generalstabschef und Verteidigungsminister, heute Verkehrsminister, will auch das Pferd von hinten aufzäumen: Er will einen Palästinenserstaat auch schon vor Lösung der Kernfragen Jerusalem und „Flüchtlinge“. Das sagte er auf einer Konferenz der „Genfer Initiative“. Das zeigt uns zweierlei: Erstens, dass er genau den „richtigen“ Ort für seinen Schwachsinn hatte – wo sonst als bei diesen Bekloppten sollte das so gut ankommen. Zweitens, dass die Leute, die vom Likud zu Kadima gewechselt sind, alles andere als vertrauenswürdig sind, sondern eher unter Schädigung des gesunden Menschenverstandes leiden!

Die „Logik“ muss man erst einmal verinnerlichen: Da wollten drei (einheimische) Islamisten einen großen Anschlag in Deutschland ausführen, wurden aber geschnappt; außerdem hat das Verfahren gegen einen der verhinderten „Zugbomber“ begonnen. Als Vergeltung dafür, dass die deutschen Behörden es wagten, den Islamisten das Handwerk zu legen, wollen jetzt andere Terroristen einen Anschlag in Deutschland durchführen. Merke: Ihr Ungläubigen habt Terror gegen euch zuzulassen – sonst gibt’s Terror!

George Bush hat von Israel als einem jüdischen Staat gesprochen. Dass die pal-arabischen Terroristen um Mahmud Abbas das anders sehen, hat Saeb Erekat bereits deutlichst kund getan. Jetzt kommt eine neue Version der Ablehnung aus Jordanien, vom Chef der stärksten Partei des Landes. Dessen Meinung: Die Anerkennung der jüdischen Natur Israels leitet eine neue Aggression wie auch ein neues Kapitel der Verschwörung gegen die Rechte der Araber ein. Herrlich! Israel als jüdischer Staat war schon 1947 im Teilungsplan festgeschrieben. Neu? Blödsinn. Und warum das „Aggression“ sein soll, haben die Araber bis heute nicht wirklich erklärt. Diese Behauptung durch einen Parteichef, in dessen Staat Juden gar nicht Staatsbürger werden können, ist faustdicke Verleumdung. Verschwörung gegen die Recht der Araber? Das ist das einzige Erklärungsmuster dieser Leute, damit sie ihrem Hass immer schön weiter freien Lauf lassen können. Sie sind nicht in der Lage etwas zu akzeptieren, was ihnen gegen den Strich geht. Frieden mit Israel? Das steht auch in Jordanien nur noch auf dem Papier.

Und wieder eine Lüge von Olmert: Angeblich wurde im Libanonkrieg von 2006 kurz vor dessen Ende die Bodenoffensive zum Litani begonnen, damit die UN-Resolution noch im Sinne Israels verbessert würde. Jetzt zeigt ein Dokument des Außenministeriums auf, dass bei Beginn der Offensive die Resolution, wie sie beschlossen wurde, der israelischen Regierung vorlag. Damit war die Offensive gar nicht nötig – jedenfalls nicht aus dem Grund, den Olmert anführt. Bei der Offensive fielen innerhalb weniger Stunden 33 israelische Soldaten.

Demokratie à la Fatah: Seit 18 Jahren hat es keinerlei interne Wahlen in der Terrororganisation gegeben, die sich gleichzeitig als politische Partei geriert. Jetzt könnte Terrorchef Abbas Ärger bekommen. Wenn es auf der nächsten – ihm ebenfalls aufgezwungenen – „Generalkonferenz“ der Fatah im März keine internen Wahlen gibt, dann droht ihm eine „Intifada“ der „jungen Garde“ seiner Truppe. Aber auch daran drehen die „Alten“ um Abbas schon, indem sie die Zahl der Stimmberechtigten zu begrenzen versucht.

Wenn Araber in den USA etwas spenden, dann kann man davon ausgehen, dass die Empfänger etwas leisten oder geleistet haben, das sich entweder gegen Islamkritik oder gegen Israel richtet. Auf jeden Fall handelt es sich dabei um Spenden, die Politik machen sollen. So läuft es gerade wieder in Illinois, wo ein College eine Million Dollar von einem Multimilliardär aus Dubai erhält. Dieser will den früheren Kongressabgeordneten Paul Findley ehren – der vor allem dadurch bekannt ist ausgiebig über den (schädlichen) Einfluss der Israel-Lobby geschrieben und geredet zu haben. Sage keiner, die Verleumdungen würden sich nicht lohnen.