Man muss die Feste feiern, wie sie fallen

Und deshalb haben sei gestern so richtig auf die Pauke gehauen – das ist nicht Karneval, hier sieht man Leute im Gazastreifen nach dem „gelungenen“ Terroranschlag in Dimona:

Palästinenserjunge verteilt Süßigkeiten
Palästinenserjunge verteilt Süßigkeiten
Blumensträuße zur Feier von Mord

Das machen sie ja nicht zum ersten Mal. Und sie sind nicht die einzigen. Andere PalAraber machen das auch bei solchen Gelegenheiten. Dokumentiert wurde das zum Beispiel auch im August 2001, als ein Massenmord-Selbstmörder die Pizzeria Sbarro in Jerusalem in ein Schlachthaus verwandelte. Ein Foto aus dem Libanon, wo das Massaker von Palästinensern damals ebenfalls freudig begangen wurde:

Feiern im Libanon 2001

Was ich nicht verstehen werde und nie verstehen will:

  • dass es Menschen gibt, die solche Aktionen feiern.
  • dass es Menschen gibt, die Menschen, die solche Aktionen begehen oder sie feiern, auch noch in Schutz nehmen und die Opfer zwar offiziell bedauern, aber die Opfer letzten Endes für ihren Tod selbst verantwortlich machen.

Wer den gewaltsamen Tod anderer Menschen, vor allem Zivilisten, feiert, wie es die Helden unserer Terrorversteher tun, der legt jeden Hauch von Menschlichkeit ab. Wer sich so verhält, verliert in meinen Augen jedes Recht auf Unterstützung. Wer diesen Feiernden auch noch die Absolution erteilt, der ist nicht weniger unmoralisch als die Feiernden oder die Täter.

2 Gedanken zu “Man muss die Feste feiern, wie sie fallen

  1. Bei diese Art Fragestellung ist ein wesentliche Fehler aufgetreten!

    “ * dass es Menschen gibt, die solche Aktionen feiern.
    * dass es Menschen gibt, die Menschen, die solche Aktionen begehen oder sie feiern, auch noch in Schutz nehmen und die Opfer zwar offiziell bedauern, aber die Opfer letzten Endes für ihren Tod selbst verantwortlich machen.“

    D Fehler ist, solche Kreaturen Menschen zu nennen, bei denen jegliche Menschlichkeit fehlt…

    Wenn man sie aber als wilde Bestien betrachtet, – was sie eigentlich sind! – dann entstehen solche Fragen gar nicht, sondern alleine d Frage, wie man sich vor solche Schützen kann…

    Tiqvah Bat Shalom

  2. Ich weigere mich normalerweise Menschen nicht mehr als Menschen zu bezeichnen. Auch diese Leute sind noch Menschen, wenn auch furchtbar schlechte und/oder furchtbar fehl geleitete. Wenn ich eine ganze Gruppe Menschen, die sich auch noch als ein Volk definiert (wie richtig oer falsch das sein mag), mit einem Begriff aus dem Tierreich betitele, dann stelle ich mich auf die gleiche Stufe wie die, die denen ich ihr furchtbares Verhalten vorwerfe.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.