Die wahre Natur des Krieges gegen Israel

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 16. Februar 2008

In seiner Ansprache drängte Al-Ghazzawi (dessen Name „aus Gaza“ bedeutet) die Palästinenser sich am Krieg gegen „die Ungläubigen“ beteiligen, „die von den USA, Europa und dem Iran angeführt werden“, die den Islam angreifen. Er betonte, dass sie damit beginnen müssten die Juden zu bekämpfen, die ihre nächsten Feinde sind.“…

„Wir sagen unserem Scheik, Sahker [Al-’Absi], wie auch Osama [bin Laden], Ayman [al-Zawahiri] und Abu Omar [al-Baghdadi]: ‚Macht weiter mit Allahs Segen und kämpft – und wir werden an eurer Seite kämpfen. Oh Mulsime [weltweit] und Volk von Gaza… ihr seid unsere Unterstützung und durch euch werden wir Hilfe von Allah erhalten… Grenzen sollten nicht zwischen uns kommen… Unser Gott ist einer, unsere Religion ist eine und unser Feind ist einer…“ (aus dieser Übersetzung von MEMRI)

Es ist genau diese Wahrheit – die wahre Natur des Kriegs gegen Israel, der schlicht ein Kleinerer Jihad ist – den die Araber vor der westlichen Welt zu verbergen versucht haben, obwohl sie unter sich selbst nie irgendein Geheimnis daraus gemacht haben.

Nach dem Sechstage-Krieg benannten sich die örtlichen Araber – nicht diejenigen innerhalb des durch die Waffenstillstandslinien von 1949 definierten Israel (die weiterhin einfach „Araber“ genannt wurden), sondern die Araber aus den Gebieten, die Israel in einem Verteidigungskrieg gewonnen hatte und in Judäa und Samaria (das von den jordanischen Arabern in den späten 1940-er Jahren sorgfältig in „die Westbank“ (Westufer des Jordan) umbenannt wurde, eine reichlich seltsame Bezeichnung für ein wie ein Ohr geformtes Gebiet – sich sorgfältig in „das palästinensische Volk“ um. Und die Araber packten ihre Ablehnung über die Existenz des Staates Israel nachzudenken kollektiv um in einen „nationalistischen Kampf“. Was aber immer dahinter gesteckt hat, ist die Tatsache, dass der Islam die Notwendigkeit einprägt jeden Zentimeter oder Quadratmeter Land wiederzugewinnen, der je unter muslimischer Kontrolle gewesen ist, egal wie winzig dieses Stück Land sein mag oder wie nicht offensiv seine derzeitigen ungläubigen Besitzer sind.

Zurückzugehen und zu sehen, wie in all den UNO-Debatten von 1947 und 1948 und 1949 nicht ein einziger arabischer Diplomat jemals den Begriff „palästinensisches Volk“ benutzte, ist amüsant. Auch amüsant ist, dass nicht ein einziger Ägypter den Begriff während des Suezfeldzugs und seinen unbeachteten Nachwirkungen benutzte. Es amüsiert zu vergleichen, was die Araber ihren arabischen Brüdern immer wieder sagten und was sie, ohne zu befürchten dabei erwischt zu werden, gegenüber der westlichen Presse und Vertretern des Westens und westlichen Friedensprozesslern in rauen Mengen von sich gaben, einer unschuldiger, was den Islam angeht, als der nächste, seit Ende 1967 bis jetzt.

Und natürlich sind israelische Regierungen eine nach der anderen nicht bereit oder in der Lage gewesen die Natur des Kampfes gegen Israel richtig zu erkennen. Sie sind nicht bereit gewesen zuzugeben, dass es sich um einen nicht endenden Krieg handelt, für sie das Volk damit auch nicht dafür wappnen konnte. Dieser Krieg kann zwar nicht „gewonnen“, aber wenigstens nicht verloren werden; er kann gemanagt werden, so wie die Amerikaner den Krieg gegen die sowjetischen Expansionisten gemanagt haben, bis es die Sowjetunion war, die in sich zusammenbrach. Und während dieselben Eingebungen im Kreml wieder aufkommen, wobei einige derselben Leute dort sind, die früher schon dort zu finden waren, entstammt Russlands Stärke fast ausschließlich aus dem Besitz von Öl- und Gas-Ressourcen; seine Kontrolle von Satellitenstaaten ist zu Ende und sein Militär ist stark geschrumpft.

Im Verlauf der Jahre haben viele „Palästinenser“-Führer die Wahrheit über den Krieg gegen Israel ausgesprochen. Zuheir Mohsen tat es, als er erklärte, dass die ganze Sache mit dem „palästinensischen Volk“ eine nützliche Erfindung war. Yassir Arafat tat es ständig, vielleicht am dreistesten in Johannesburg, nur wenige Wochen nachdem er die Oslo-Verträge unterschrieb. Lächernd er wähnte er vor einem muslimischen Publikum Mohammeds Vertrag mit den Mekkanern in Hudaibiyya – was natürlich bedeutete, dass so, wie Mohammed die Vereinbarung brach und dann 629 n.Chr. die Mekkaner angriff, auch er, Yassir Arafat – macht euch keine Sorgen – das auch tun würde. Vor ein oder zwei Wochen war es Hamas-Führer Mahmud Zahar, der leugnete, dass es je einen Ort „Palästina“ getrennt von der großen „arabischen Nation“ gegeben habt. Natürlich hat kaum jemand im Westen die Mühe gemacht über die Bedeutung dieser enorm viel sagenden Äußerung nachzudenken. Wie auch? Es würde von den Leuten verlangen mehr zu sein als bloße Berichterstatter. Dafür müssten sie etwas wissen, und besonders über den Islam müssten sie etwas wissen.

Das wäre unfair. Das wäre zu anstrengend.