An den Westler, der den Terroristen “versteht”

Jedes Mal, wenn die Israelis sich zu wehren anfangen, geht das Gejammer los. Im Westen. Bei denen, die „zum Wohl Israels“ argumentieren, die Juden müssten nachgeben. Bei denen, die für jede Mordserie eine Begründung finden. Auch bei denen die, „aber die Israelis“ anführen, wann immer jemand die Völkermordversuche der Araber anzuprangern versucht. Diese gutmenschlichen Verstehern hat Bradley Burston einen „Brief“ geschrieben, den man einfach so unterschreiben kann. Seine Ansicht, dass „die Welt“ der palästinensischen Beschwerden wegen des Terrors müde ist, kann ich allerdings nicht nachvollziehen, zumindest für Europa, wo das „Heldentum“ der „Widerstandskämpfer“ immer noch höher steht als das Blut von Juden und ihre Gegenwehr. Klare Äußerungen wie diese von Claudio Casula sind leider die ganz große Ausnahme.

Bradley Burston,
Haaretz.com, 7. März 2008

An den Westler, der den Terroristen „versteht“:

Erspare uns die Erklärungen.

Erspare uns die gelehrten, soziologiegetränkten Rechtfertigungen.

Erspare uns die Gründe, warum du Palästinenser „verstehst“, wenn sie kaltblütig Juden niederschießen.

Erspare uns Kapitel und Vers über das Elend der Palästinenser die Wurzel des islamischen Terrorismus in der gesamten Welt und wenn den Palästinensern nur volle Gerechtigkeit erfahren würden, würde der islamische Terrorismus aus der Welt verschwinden.

Erspare uns das.

Du magst tatsächlich glauben, mit dem blinden Glauben der Hoffnungsvollen und von Angst Erfüllten, dass diese Leute, wenn sie mit den Juden fertig sind, nicht hinter dir her sein werden.

Denke nochmal darüber nach.

Erspare uns den Postmodernismus und den radikalen Chic und den ganzen Mumpitz.

Mach die Augen auf.

Wenn einer mit einer Waffe in eine religiöse Schule am Hauptzugang zu diesem Teil Jerusalems geht, die seit 1948 jüdisch gewesen ist und die niemandem gestohlen wurde, dann pass auf.

Wenn er das Feuer auf Religionsstudenten eröffnet, die in einer Bücherei über Bücher gebeugt sind, wenn er immer weiter feuert, bis Blut die heiligen Buchdeckel und offenen Seiten des Talmud und den ganzen Boden tränkt, dann pass gut auf, wie die selbsternannten Menschen des Glaubens reagieren, die die Hamas betreiben.

Erspare uns die Schlussfolgerung, dass die Hamas Juden nur aus einem Grund umbringt und das dahinter stehende Motiv für die Ermutigung anderer, dasselbe zu tun, der ist, Israel zu einem Waffenstillstand zu zwingen. [Die putzige Scheiße lässt grüßen.]

Erspare uns das „die israelische Politik ist für das Blutvergießen verantwortlich“ und „das Seminar ist immerhin eine ideologische Bastion und ein Symbol der religiösen Rechten“ und all die anderen gelehrten, arroganten, herablassenden und unmoralischen Arten zu sagen „sie haben es verdient“.

Erspare uns das Verständnis für die Motive der Massenmörder, die mit Gott auf den Lippen töten. Erspare uns das Verständnis der Worte der Hamas-Sprecher, die sagen, dass nach all den durch die Israelis getöteten Palästinenser die Tötungen in Jerusalem „unsere einzige Freude“ sind.

Erspare uns die Ansicht des Erntedankgebets für den großen Sieg, Gebete, die in Moscheen von Gaza just nach der Abschlachtung der Juden begannen. Erspare uns die Ansicht davon, wie Süßigkeiten von kleinen Kindern an Autofahrern im Gazastreifen verteilt werden – Süßigkeiten zur Feier der tot am Boden liegenden jungen Juden, der toten jungen Juden an ihren Schreibtischen, der Juden, die wegen des Verbrechens Juden zu sein an diesem Ort des Studierens und Betens getötet wurden.

Erspare uns die Rechtschaffenheit derer, die Baruch Goldstein dafür verurteilen, dass er mit einem Gewehr in einen heiligen Ort eingedrungen ist und Palästinenser ermordete, die aber verstehen können, warum ein Palästinenser genau dasselbe macht.

Mach die Augen auf.

Letzte Woche, als israelische Truppen in den Gazastreifen fuhren und rund 120 Palästinenser getötet wurden, waren viele davon Bewaffnete; aber weil Kinder ein Sechstel der Gesamtzahl [der Toten] ausmachten, sprach ein trauernder Vater still und wortgewandt: „Wenn das an anderen Orten der Welt geschieht, gibt es einen großen Aufschrei. Wenn es hier geschieht, schweigt die Welt. Niemanden kümmert es.“

Er hat recht. Die Welt ist zufrieden damit geworden Palästinenser sterben zu lassen. Der Grund ist nicht einfach Gefühllosigkeit. Und es liegt auch nicht daran, wie die Hamas ihren Anhängern im Gazastreifen gegenüber verkündet, dass die Juden die Weltmedien und die Weltfinanzen und damit auch die westliche Regierung kontrollieren.

Der Grund ist der Terror.

Die Welt ist des Kredo der Islamisten müde, dass nur der bewaffnete Kampf den israelisch-palästinensischen Konflikt lösen kann und dass die einzig saubere Lösung das Ende Israels ist.

Sogar die israelische Linke, die Jahrzehnte lang die Palästinenser mutig und entschlossen hoch hoben, hat zu einem großen Teil die Nase von ihnen voll. Der Grund ist der Terror. Der Grund ist Mord. Der Grund ist, dass die Herrsche von Gaza Leute sind, die einen Wert darin sehen Juden um der Erhöhung der Zahl der toten Juden in der Welt töten.

Die Herrscher von Gaza können sich nicht dazu bringen das Konzept zu akzeptieren, das Heilige Lande mit den Juden zu teilen.

Das Beste, was die Herrscher von Gaza tun können, ist der Hoffnung bei ihrem eigenen Volk und auch unserem ein Ende zu bereiten.

Sie glauben, dass der jüdische Staat vorübergehend ist und dass die Juden es bald islamischer Herrschaft überlassen werden.

Nach all dieser Zeit, sollte man meinen, sie würden die Juden ein wenig besser kennen.

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