Wochenend-Schaschlik

Auf Spirit of Entebbe war in einem Kommentar die Bemerkung mit aufgeschrieben, dass sich Ulrike Putz zur Pressesprecherin der Hamas macht. Ich glaube, so werde ich sie ab jetzt immer nennen, denn putzig ist die Scheiße ja nun wirklich nicht mehr, die sie immer weiter verbreitet.

Niedlich, das britische Innenministerium! Mosche Feiglin, stellvertretender Likud-Vorsitzender hat vom britischen Grenzschutz einen Brief bekommen. Darin wird der Israeli darüber informiert, dass Innenministerin Jacqui Smith höchstpersönlich angeordnet hat, dass ihm die Einreise nach Großbritannien verweigert wird – wegen einiger Zeitungsartikel, die er schrieb. Unterhaltsam macht das Ganze, dass Feiglin zuletzt vor ca. 15 Jahren in Großbritannien war und derzeit keinerlei Pläne hat dort aufzutauchen. Helen von EU Referendum macht sich über diesen Brief lustig: Sie glaubt an eine „Verwechslung“, nachdem gerade Hisbollah-Sprecher Ibrahim Mussawi eine Tour durch’s Königreich macht. Auf jeden Fall erkennen wir die Prioritäten der Innenministerin: Wer ein paar Artikel schreibt, die ihr nicht passen, ist persona non grata. Wer Terror (nicht nur gegen Israel) rechtfertigt, plant, begeht, ist herzlich willkommen! Man mag sich daran erinnern, dass gegen eine Reihe israelischer Ex-Militärs Haftbefehle in Großbritannien vorliegen und einer von ihnen nur deshalb nicht im Knast sitzt, weil die Polizei zu feige war das Flugzeug zu stürmen – es hätten ja Leibwächter und Air Marshals drin sein können, die schießen. Derartige Haftbefehle gegen Vertreter von Terrororganisationen sind mir unbekannt.

Griechenland hat mit seiner Verweigerungshaltung die „Former Yugoslav Republic of Macedonia“ (FYCOM/Ehemalige jugoslawische Republik Mazedonien) nicht in die EU gelassen; weil es in Griechenland eine Provinz namens Mazedonien gibt; das würde Ansprüche der FYCOM auf das Gebiet in Griechenland implizieren. Jetzt sind sie dagegen, dass das Land in die NATO kommt. Jedenfalls, so lange das Wort „Mazedonien“ im Staatsnamen auftaucht. Vorschlag: Nennen wir das Teil doch einfach „Die ehemalige jugoslawische Teilrepublik, die sich wie eine Provinz Griechenlands anhört und deshalb einen anderen Namen bekommen muss“. Dann haben wir bis zum Sanktnimmerleinstag Zeit, den Staat umzubenennen. Und bis dahin hat Stefan Raab seinen Spaß mit der DEJTDSWEPGAUDEANBM ist doch eine tolle Abkürzung, fast so gut wie sein Dings mit dem Anti-DSDS-Wettbewerb.

Die Olympischen Spiele 2012 in London werfen ihre Schatten voraus. Eine Forderung der Olympia-Nomenklatura an die Londoner Organisatoren: Es müssen dreitausendeinhundertfünfundvierzig Großraumlimousinen zur Verfügung gestellt werden, mit denen die 110 Mitglieder des IOC, 400 Präsidenten und Generalsekretäre der Olympischen Komitees 200 Teilnehmerstaaten sowie 450 VIPs der Sponsoren und ihres Anhangs mit Vorrang an Ampeln und Sonderfahrspuren durch London kutschiert werden können. Michael Huntsman kommentiert den (genehmigten!) Größenwahn der olympischen Sesselpupser mit der Feststellung, dass man sich dann wohl eher im Moskau der 70-er Jahre oder dem heutigen Pjöngjang wieder finden dürfte, als in einer modernen Großstadt des 21. Jahrhunderts. Fragt sich, für wen die Olympischen Spiele wirklich veranstaltet werden: für den Sport/die Sportler oder für die Taschen und das Wohlempfinden der olympischen Kassierer unter Jacques Rogge.

Man fragt sich, was sich die US-Regierung bei manchen ihrer Ernennungen zu Botschaftern denkt. In diesem Fall könnte man auf die Idee kommen, dass sie Israel mit der Ernennung ihres neuen Botschafters beleidigen wollten: James Cunningham ist ein so genannter „Israelkritiker“, der in der Regel nichts Besseres zu tun hat als Israel sein Recht auf Selbstverteidigung zu bestreiten. Er gehört in die Kategorie „Kritiker“, die immer jede Aktion Israels verunglimpfen, aber nie auch nur ansatzweise Alternativen anbieten. Danke, Herr Bush, dass Sie sich einmal mehr zum Idioten ihres Außenministeriums machen!

WDR2-Nachrichten: „nachdem bei einer israelischen Militäroperation mehr als 120 Menschen getötet worden waren“ (kann auch „Palästinenser“ statt „Menschen“ geheißen haben) – das ist „schön“: „bei einer israelischen Militäroperation“ heißt ja, dass die Israelis da einfach mal morden; dass da jede Menge Terroristen bei Kämpfen getötet wurden und nicht willkürlich, das fehlt und wird dem Hörer nicht vermittelt.

Bürokraten sind bekannt für Wortkonstrukte, die eher unförmig sind, als elegant oder griffig. Bei Diktaturen und tyrannischen Organisationen wird es noch schlimmer. „Geflügelte Jahresendzeitfiguren“ oder so ähnlich hieß das Ungetüm, das im Westen schlicht „Engel“ genannt wird. Die Terroristen im Nahen Osten wollen dem anscheinend noch etwas drauf setzen. Und so bezeichnen sich die Urheber des Massenmords in der Jerusalemer Yeschiva als „Galiläa-Freiheitsbrigaden – die Märtyrer Mughniyeh und Gaza Märtyrer-Gruppe“. Wenn man unmenschliche Arschlöcher am Aufbau ihrer Namensgebungen erkennen kann, dann sind die ein Beispiel dafür.

Es gibt keine Berichte, die nicht von einem weiteren Journalisten noch verschlimmert werden könnten. Und so konnte David Horovitz am ersten Sonntagabend im März erleben, wie auf dem britischen Sender Sky News ein gewisser Al Scardino die Idioten-Schreibereien in Guardian und Independent (zwei notorischen Israel-Hasser-Gazetten) noch einmal übertraf, deren Aufmacher er eigentlich nur kommentieren sollte. Er informierte seine Zuschauer fest und überzeugt, dass die israelischen Orte, die unter Raketenfeuer liegen, jenseits der anerkannten israelischen Grenze lägen; das seien Gebiete, die die internationale Gemeinschaft nicht als Teil Israels betrachte, von Israel aber trotzdem beansprucht würde. Mit anderen Worten: Der Mann verlegt mal eben eine international anerkannte Grenze! Es gibt nichts, was zu gewagt ist, um Israel als Unrechtsstaat hinzustellen. Fragt sich nur, ob der Kerl so uninformiert dumm ist oder so unverschämt verlogen.

So kann man es auch darstellen: Wer in einer Yeschiva lernt, der ist ein „Soldaten-Schüler“ (oder Soldat in Ausbildung), verkündet die Hamas. Ich könnte diesen Friedensengeln für ihre Verlogenheit stundenlang den Hintern versohlen (man könnte auch sagen: die Fresse polieren).

Das Muster der „Verurteilung“ von arabischen Terroranschlägen gegen Juden ist bekannt: Die Tat wird nicht als unmenschlich und grausam verurteilt, sondern nur als schädlich für die „palästinensische Sache“. So auch der Daily Star aus Beirut. Morden an sich ist gut, man muss nur den richtigen Zeitpunkt abpassen…
Ansonsten sollte man sich die veröffentlichten Reaktionen in arabischsprachigen Medien ansehen, um zu wissen, was da wirklich gedacht wird – mal abgesehen von den Lügen: Da wird die Yeschiva mal eben ins „besetzte palästinensische Gebiet“ verlegt (sie liegt in „Westjerusalem“); die Ermordeten werden als „Siedler“ und „Soldaten“ bezeichnet, das „Heldentum“ der Mörders beschworen, das Massaker als „natürliche Antwort“ gelobt – alles von denen, die doch nur in Frieden leben wollen, von einer unbedeutenden Minderheit, die bloßes Gerede von sich gibt. Träumt weiter, ihr Idioten! Was die wollen – und zwar in ihrer großen Mehrzahl – ist die Vollendung von Hitlers „Arbeit“ in Auschwitz!

Lügen haben im Nahen Osten immer dann keine kurzen Beine, wenn sie antiisraelische Propaganda sind. Und so kann Gulfmedia.com mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ungestraft behaupten, dass durch die fünftägige israelische Militäroperation im Gazastreifen mindestens 123 Palästinenser getötet wurden, zumeist Frauen und Kinder. Was dann unsere Terror-Hippies fröhlich nachplappern, um Israel zu Nazistaat zu stempeln. Ach ja: „Mehr als 350 Palästinenser, die meisten Zivilisten, wurden bei der Offensive verwundet; viele von ihnen ließen die Israelis sterben, weil sie die Krankenwagen behinderten.“ Ja klar. Lügende A….löcher!

Noch eine Lüge: Terroristen werden von der PA ins Gefängnis gesteckt und dort gehalten. Ende Februar haben israelische Sicherheitskräfte versucht fünf Männer festzunehmen, die eigentlich in Nablus einsitzen sollten. So war es mit Mahmud Abbas vereinbart. Einer der fünf ist jetzt bei dem Verhaftungsversucht getötet worden, die vier anderen sind verletzt. Sie wurden nicht im oder in der Nähe des Gefängnisses getroffen. Sie gingen „ihren“ Terroraktivitäten nach.

Ein solches Verhalten würde man in jeder anderen Armee als selbstmörderischen Unsinn bezeichnen. Aber die jüdische Armee besteht nur aus Frauen- und Kindermördern: Ein Terrorist ist tot. Neben ihm liegt sein Gewehr. Die übrigen Terroristen schicken ein Kind (ca. 10 Jahre alt), um das Gewehr zu holen. Die israelischen Soldaten sehen das. Ihr Kommandeur befiehlt, dass auf den Jungen nicht geschossen wird. Der bringt das Gewehr einem anderen Terroristen, der damit auf die israelischen Soldaten schießen kann. Frage an die Terror-Hippies: Wer von euch, wäre er an der Stelle der israelischen Soldaten, hätte sich auch so verhalten? Ach ja, ihr wärt ja nicht an deren Stelle, sondern längst eine Etage tiefer, weil die Terroristen euch platt gemacht hätten. Was ihr nie begreifen werdet: Die Juden schützen das Leben der Einwohner des Gazastreifens besser als die Hamas!

Beruflich bedingt bin ich zum Teil etwas spät dran – aber was ich zwischendrin so verpasst habe, ist nicht unbedingt erfreulich. Zum Beispiel das Waffenstillstandsangebot von Ehud Olmert an die Hamas. Auf Druck von Rice, weil Abbas nur weiter verhandeln will, wenn dort „Ruhe herrscht“. Allerdings macht die Hamas da nicht mit. Kann dieser durchgeknallten Außenministerin mal jemand erklären, dass ein einseitiger Waffenstillstand nichts ist, was Israel ertragen müssen sollte?

Auch was zum Nachdenken: Die „Apartheidmauer“ der Israelis wird seit Jahren gebrandmarkt, aber die, die die Ägypter gerade bauen, ist kaum einer Meldung wert, die dann auch nicht registriert wird. Israels Vorgehen gegen die Terroristen im Hamas-Streifen ist „unverhältnismäßig“ – die doppelte Zahl an Toten im kurdischen Irak durch die Türkei ist nicht der Rede wert. Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit?

In der UNO-Menschenrechtsrat sind sie wieder voll in Fahrt gekommen. Ein einzelnes Land wurde kritisiert und es kann nur eines sein. Eine hetzerische Resolution wurden angenommen, mit 33 von 47 Ländern dafür, 1 Gegenstimme (Kanada) und 13 Enthaltungen. Die Schweiz musste sich als einziges europäisches Land mit Zustimmung hervor tun, was aber die anderen Europäer nicht besser da stehen lässt, weil sie gegen die Hetze nichts unternahmen. In der „Besprechung“ der Resolution fehlte es nicht an „Holocaust im Gazastreifen“-Erwähnungen, „Kolonialismus“ und „Apartheid“ durften nicht fehlen, Völkermord muss auch immer sein, Politik der verbrannten Erde ist nicht neu, aber eine Abwechslung. Den Vogel schoss eigentlich der PalAraber-Vertreter ab: Er sprach von den „so genannten palästinensischen Raketen“. So schön verlogen wie da geht’s kaum woanders zu!