Der Friedenspartner und Frau Rice

Condoleezza Rice hat die „Roadmap“ für eine friedliche Lösung des arabisch-israelischen Konflikts verworfen. Sie hat erklärt, dass es der Fehler der „Roadmap“ war „in der Reihenfolge-Forderung hängengeblieben zu sein“, die verlangte, dass die palästinensische Autonomiebehörde erst einmal den Terror und die Hetze zum Terror einstellen muss. Es scheint ihr (oder Präsident Bush) nicht in den Sinn gekommen zu sein, dass das Ergebnis davon die Unterstützung der Amerikaner für den Terror sein würde, bei dem die USA Hunderte Millionen von Dollars in eine fortgesetzte Terrorunternehmung pumpen.

Der heutige Tag bringt ein besonders lebhaftes Beispiel, wie Israel National News berichtet:

Mahmud Abbas’ offizielle PA-Zeitung hat den Terroristen, der acht Gymnasiasten aus kürzester Entfernung erschoss, mit dem Status des Schahid, des heiligen islamischen Märtyrers geehrt.

Die offizielle PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida platzierte ein Bild des Killers auffällig auf der Titelseite; es trug den Begleittext: „Der Schahid Alaa Abu Dheim“. In einem Artikel über das Massaker an der Mercaz HaRav Kook-Yeschiva auf Seite 1 wurde sein Verbrechen als Ein Akt des Märtyrertums (schahada) definiert.

Mit anderen Worten: Die Leute von Herrn Abbas feiern ihren „Helden“ genauso, wie die Hamas. Aber der Frieden bricht für Frau Rice trotzdem aus. Sie – und mir ihr ihr Präsident – schließt sich also der europäischen Meinung an, dass Frieden darin besteht, dass die Israelis sich beschießen lassen und dabei noch die Leute mit allem Nötigen versorgen, die diese Beschießungen durchführen. Am besten sollten wohl die Israelis nicht nur die Waren des täglichen Bedarfs in den Gazastreifen schicken, sondern auch Waffen, damit die pal-arabischen „Sicherheitskräfte“ sich keine Umstände mit der Beschaffung machen müssen. Das macht zwar die pal-arabische Bauindustrie arbeitslos, aber wenn dafür die Raketenproduktion erhalten bleibt, gleicht sich das wieder aus. Den Rohstoff liefern die Juden dann in Form von metallenen Wasserrohren.

Wie auch immer: Die Massenmörder von der Fatah haben keinerlei Grund, ihre „Helden“ nicht zu feiern, seit Frau Rice für die USA erklärt hat, dass die Bedingungen der Roadmap keine mehr sind. Statt dessen wird Israel unter Druck gesetzt sich als Zielscheibe zur Verfügung zu stellen und zum Abschuss frei zu geben. Welchen Grund sollten die Terroristen um Mahmud Abbas überhaupt noch haben ihrem Tun nicht weiter nachzugehen (Hetze in Medien, Moscheen und Schulen; Mordversuche an Juden)? Sie bekommen alles, was sie wollen, auf dem Silbertablett serviert, je mehr sie morden, desto weniger wird das zum Anlass genommen sie in irgendeiner Weise zur Verantwortung zu ziehen.

Das ist keine Politik, das ist versuchter Völkermord. Nicht nur von den pal-arabischen Terroristen.

Ein Gedanke zu “Der Friedenspartner und Frau Rice

  1. Verdammt noch mal, warum entdeckt Ihr kein Öl in Israel. Das würde die Meinung etlicher Länder schlagartig verändert. Aber so.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.