Stoff für’s Hirn

Die ganze Arroganz, samt Dummheit oder Böswilligkeit, kombiniert mit Unwissen, die den selbst ernannten Israel-„Kritikern“ entfleucht, wird im Verhalten der Redaktion der Deutschen Welle (Internetportal) deutlich, das von Michael Miersch auf der Achse des Guten dokumentiert wird.

Eine mehr als passende Karikatur zur Völkermord-Olympiade in Peking dieses Jahr haben sie beim Düsseldorf-Blog beim Brussels Journal entdeckt und bei sich eingestellt.

Dass nicht nur eine israelische Pappnase mit Vornamen Ilan nicht begreift, dass er nazi-kompatibel ist, sondern es solche Nasen auch bei uns gibt, das weiß man eigentlich. Wer’s nicht weiß, kann bei der Achse des Guten ein Beispiel in drei Teilen nachlesen.

Vom Leid und der Jammer der Ostermarschierer in unserem Staat hat Gideon Böss in seinem Fuchsbau eine traurig-amüsante Geschichte aufgeschrieben.

Da bahnt sich eine neue „Aktion“ der Hamas und/oder Hisbollah an, meint Beer7. Klingt recht logisch, was sie schreibt.

Elder of Ziyon hat mal wieder in der Geschichte gewühlt und Fotos gefunden, die eine recht deutliche Sprache sprechen. Diesmal hat er zwei Bilder vom Jerusalem anfangs des 20. Jahrhunderts eingestellt. Man erkennt, wie vernachlässigt das Plateau auf dem Tempelberg ist und wie gepflegt der Boden vor der Westmauer (Klagemauer) – was Aufschluss über die Bedeutung gibt, die von den jeweiligen Mitgliedern der beiden Religionen Jerusalem hoch hielt und wer es ignorierte.

Michael Totten hat eine unglaubliche Geschichte aufgetan. Ein Iraker, der auf Seiten der USA in beiden Golfkriegen und auch im Iran-Iraq-Krieg auf Seiten Aufständischer gegen Saddams Armee kämpfte und Mitglied der US Army ist, war in die USA gebracht worden, weil die Terroristen im Irak ihn im Visier hatten. Jetzt beantragte er die „Green Card“, die Daueraufenthalts-Genehmigung. Sie wurde ihm verwehrt. Die Einwanderungsbehörde stuft ihn wegen seiner Mitgliedschaft in der Demokratischen Partei Kurdistans (KDP, die Teil der Regierung des Irak ist) und seine Kämpfe gegen die Armee Saddam Husseins als Terroristen ein. Das Pikante daran: Die Organisation hat nie Terroranschläge ausgeführt, sondern ausschließlich gegen die Armee und Sicherheitskräfte gekämpft – und das auch noch auf Aufforderung der USA! Die Einwanderungsbehörde entblödet sich nicht, die DKP als „undesignated terrorist organization“ (nicht als solche bezeichnete Terrororganisation!) zu definieren, womit sie zugeben, dass was für Heuchler sie sind. Der Mann soll jetzt abgeschoben werden.

Aus Bayern kommen deutsche Übersetzungen von Beiträgen des amerikanischen Radio-Talkers Dennis Prager. Als moralische Autorität hat er immer etwas Interessantes zu sagen und schreiben, so z.B. der neueste Beitrag: Warum bekommen die Palästinenser viel mehr Aufmerksamkeit als die Tibeter?

Wer sich umfangreich über die Wildersfilm-Kontroverse informieren will, muss nicht unbedingt googeln. Die Achse des Guten hat in mehreren Einträgen zahlreiche Links zum Thema eingestellt. (und hier der Nächste; der siebte).

Außerdem wurde Henryk M. Broder interviewt und hat eine sehr interessante Meinung, die man sich hier anhören kann.

Es gibt eine „umstrittene“ Äußerung der Teheran-Adolfs, von der immer wieder behauptet wird, sie sei falsch übersetzt worden: die, dass Israel von der Landkarte getilgt werden müsse. In der Süddeutschen Zeitung gab sich zuletzt Katajun Amirpur alle Mühe, diese „Fehlübersetzung“ „richtigzustellen“ und die Böswilligkeit der Fehlmeldungsverbreiter zu beweisen. Jetzt kommt im selben Blatt Widerspruch: Die Islamwissenschaftlerin Mariella Ourghi von den Universitäten Jena und Freiburg nimmt das Orignialzitat auseinander und stellt es dem Leser dar, statt nur Behauptungen zu verbreiten. Sie bestätigt: Der Mann hat es gesagt. Was aber noch wichtiger ist: Er hat es auch so gemeint; denn er hängt den Mahdi-Visionen an.

Es gibt da eine sehr beliebte Grafik, mit der der „Landraub“ an den Palästinensern belegt werden soll. Claudio Casula nimmt die Verlogenheit dieser Propagandalüge auseinander.

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