Die Falk-enzunge des Clubs der Tyrannen

Der UN-Menschenrechtsrat als Lächerlich-Organisation schlechthin ist bekannt. Auch, was die Truppe als einziges Thema wirklich interessiert und was für Leute dort in Ämter gehoben werden. Den Vogel haben sie aber wohl mit Richard Falk abgeschossen, der einzig und allein für die Negativbewertung des Verhaltens Israels gegenüber den PalArabern Bericht erstatten soll – natürlich alles unter dem Deckmantel der Mahnung der Menschenrechtswahrung. Dass Falk Amerikaner und Jude ist, sticht dabei besonders hervor – wie immer, wenn die ewig Empörten ihre antisemitischen Alibijuden in die Arena werfen. Wie das in diesem Fall aussieht, folgt im Tagebuch von

Melanie Phillips, 9. April 2008

Die UNO hat für die Untersuchung des Verhaltens Israels einen Mann ernannt, der unfähig ist den Unterschied zu benennen zwischen Völkermord und dem Versuch ein Volk dagegen zu verteidigen, dem zum Opfer zu fallen; dazu beschuldigt er die Verteidiger Täter von Völkermord zu sein, obwohl demonstrative Beweise für das Gegenteil vorliegen. Professor Richard Falk, der Sonderberichterstatter des UNO-Menschenrechtsrats für die palästinensischen Gebiete (dessen Aufgabengebiet allerdings nicht Berichte über die Palästinenser einschließen wird!), hat Israels Verhalten im Gazastreifen mit dem der Nazis verglichen. Er sagte der BBC, er sei ohne Reue wegen dieses Vergleichs, weil er

die amerikanische Öffentlichkeit aus ihrer Apathie rütteln wollte.

Wäre es nicht an der Zeit, dass die amerikanische Öffentlichkeit aus ihrer Apathie gegenüber der Tatsache gerüttelt wird, dass die UNO heute für die Preisgabe der freien Gesellschaft steht, für die Dämonisierung ihrer Verteidiger und die Auslöschung von Wahrheit und Gerechtigkeit, sowie der Befürwortung von, Rechtfertigung von und Hetze zu Terror, Tyrannei und Hass? Die virulente Böswilligkeit gegenüber Israel, die offen durch die Bedingungen von Falks Ernennung wie die Vorurteile des Mannes selbst zur Schau gestellt wird, ist nur die neuest Illustration des wahren Charakters der UNO als Klub der Tyrannei. Ihr so amüsant benannter Menschenrechtsrat war schließlich verantwortlich für das frenetische Hass-Fest gegen Israel und die Juden bei der so grotesk Weltkonferenz gegen Rassismus, Rassendiskriminierung, Fremdenfeindlichkeit und damit verbundene Intoleranz genannte Veranstaltung in Durban wenige Tage vor dem 11. September, auf der Israel als Nazi- und Apartheidstaat dämonisiert wurde, für Holocaust-Leugnung und Bilder von antijüdischem Hass direkt aus dem Nazi-Lexikon geworben wurde (und die nächstes Jahr ein Nachspiel, Durban II, haben soll, um diese niederträchtige Agenda umzusetzen).

John McCain liegt genau richtig, wenn er davon spricht die UNO von einem Bund der Demokratien zu ersetzen – ein Vorschlag, den ich im Verlauf der Jahre selbst wiederholt gemacht habe. Aber in der Zwischenzeit sollten in den USA Fragen zu diesem giftig-fanatischen Professor Falk gestellt werden. Er ist ein Professor emeritus des Internationalen Rechts, Mitglied der Princeton-Fakultät, mit einer Ernennung in die Woodrow Wilson School of Public International Affairs und dem Department of Politics von 1961 bis 2001, dazu Gastprofessor für Global Studies an der University of California in Santa Barabara von 2001 bis 2004, Vorsitzender des Beirats der Nuclear Age Peace Foundation, Ehrenmitglied des Board of Editors des American Journal of International Law und Mitglied des Editorial Board des The Nation und des The Progressive.

Wäre es nicht an der Zeit, dass die Amerikaner aus ihrer Apathie zu solche einem Mann erwachen, der mit solcher Ehre überschüttet wurde?

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