Menschenrecht Unwahrheiten verbreiten

Wenn „Menschenrechtsgruppen“ etwas unternehmen, dann muss man – besonders, sollte es sich um den Nahost-Konflikt handeln – mehr als vorsichtig sein. Erst recht, wenn es eine israelische Truppe ist, die sich „Frieden“ in ihren Namen geschrieben hat, so wie Gush Shalom. Denen ist nichts zu falsch oder gelogen, als dass es nicht gegen Israel verwendet werden kann.

Ein neues Beispiel dafür ist die Anzeige der Organisation in der Zeitung Ha’aretz vom 11. April:


Das ist niedlich. Ganz schnell geht’s von der Weigerung israelischer Medien den Mord an einem Palästinenserjungen zu melden zur allgemeinen Zensur und Unterdrückung von Information. Am 11. April hätten selbst die Propagandalügner von Gush Shalom wissen müssen, dass der Junge durch eine zu kurz geschossene pal-arabische Terror-Mörsergranate getötet wurde – was selbst aus dem Gazastreifen bestätigt wurde. Die Gaza-Abteilung der pal-arabischen „Menschenrechts“-Organisation PCHR hatte es ausgeplaudert, nachdem die Terroristen-Medien erst wie üblich versucht hatten, es den Israelis anzuhängen, aber schon zu viele Augenzeugen aus dem „Flüchtlingslager“ die Wahrheit in Mikrofone und Notizblöcke diktiert hatten.

Für eine ideologisierte Lügentruppe darf das kein Hindernis sein. Wenn alle anderen was anderes sagen, Gush Shalom bleibt dabei. Und schaltet in einem korrespondierenden Medienorgan eine Anzeige, die eine einzige Lüge ist. Ha’aretz muss sich fragen lassen, ob ihre Anzeigenabteilung eigentlich mal überlegt hat, Anzeigen auf ihre inhaltliche Faktenlage zu überprüfen; ob sie eine Korrektur zur Veröffentlichung dieser eklatanten Lüge bringen werden. Und Gush Shalom sollte Stellung dazu nehmen, ob sie irgendwelche anderen Erkenntnisse haben als PCHR – und wenn nicht, ob sie ihren Vorwurf zurückziehen werden. Zu erwarten ist, dass nichts passiert.

Ähnlich wie Uri Avnerys Propaganda-Hasser agiert auch die Lügentruppe B’Tselem. Dort wird z.B. Mohammed al-Dura immer noch als von Israelis ermordet geführt, worauf Richard Landes von Prof. Gerald Steinberg von NGO Monitor hingewiesen wurde.

Diese miesen Typen haben keine Hemmungen Lügen zu verbreiten, um ihr Land zu schädigen und auch noch zu behaupten, das wäre zum Besten Israels. Sie liefern damit Steilvorlagen für Feinde ds Landes, für Antisemiten und andere Lügenpropagandisten, die nur zu gerne aufgreifen, was ihnen da geboten wird. Wenn einem auf einem ruhigen, stillen Marsch gegen den Krieg der Hisbollah ein Trupp mit von Hass verzerrten Gesichtern „Kindermörder“ zugebrüllt wird, Plakate mit der Aufschrift „Israel raus aus Nahost“ vorgehalten werden, dann haben die Uri Avnerys und ihre Kumpane Grund sich zu freuen. Sie halten es offenbar für ein Menschenrecht faktenwidrige Behauptungen als wahr zu verbreiten – sprich: zu lügen (und das als „Kritik“ zu verkaufen).

Wie um alles in der Welt soll einer von außen die pathologische Beziehung zwischen palästinensischer, vormoderner Sündenbocksuche und dieser israelischen, postmodernen, masochistischen Form von Selbstkritik begreifen?

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