Schaschlik

Nach einer endlosen Reihe von Überprüfungen und Analysen, Updates und Neueinstellungen habe ich meinen Rechner wieder. Jetzt geht’s ans Aufholen. Hier schon mal ein paar Highlights der Woche:

Die Französische Gerechtigkeit hat einen Schwenk gemacht. Philippe Karsenty hat in der Berufungsinstanz recht bekommen und die Klage der Schmuddel-Journaille von France 2 einschließlich Monsieur Enderlins ist abgewiesen worden.

Als ich Student wurde, bekam ich ganz schnell beigebracht, dass der RCDS als der CDU nahe stehende Studentenorganisation mindestens rechtsextrem, wenn nicht gar neonazistisch sei. Entsprechend waren sie an meiner Uni praktisch nicht vertreten (jedenfalls was die Sichtbarkeit angeht). Der Vorwurf wurde natürlich von den in der Mitte der Gesellschaft stehenden einzig wahren Eliten vom SDS usw. erhoben. Was alles über die Vorwürfe aussagt. Dieser furchtbare RCDS hat jetzt ein Poster aufgelegt, das ein paar unheimliche Wahrheiten über die Terror-Ikone vor seiner Heimsuchung Südamerikas – nämlich in Fidels Kuba – auflistet. Peinlich, wenn heutzutage unbedarfte oder ideologisch verbohrte Snobs den Massenmörder aus Ikone auf der Kleidung und an der Wand hängen haben. Vielleicht lassen sie sich doch irgendwann von ihrem Wahn abbringen. Und vielleicht fängt der RCDS etwas an, das es in den USA schon länger gibt: Den Vertrieb von plakativen Stellungnahmen per Poster, T-Shirt etc. durch Konservative. Die Parole zum Guevara-Poster ist auch hübsch: „Ciao, Guevara!“

Die Bundeswehr verteidigt Deutschland am Hindukusch – aber wie! Da haben sie den Auftrag einen führenden Taliban-Terroristen zu suchen und dingfest zu machen (den „Baghlan-Bomber“), haben ihn fast schon und dann entkommt er, weil die Bundeswehr „nur in Selbstverteidigung schießen darf“! Zu was sind eigentlich die KSK-Einheiten gut, wenn sie Terroristen nicht aus dem Weg räumen können? Wenn die Tötung eines Mannes, der massenmordend durch’s Land zieht, eine Mordanklage zur Folge haben würde? Es mag einigen Korinthenkackern zu weit ausgelegt sein, aber diesen Mann nicht entkommen zu lassen und ihn dazu notfalls zu erschießen ist auch Selbstverteidigung – schließlich sind auch die Bundeswehrsoldaten den Mordversuchen der Terroristen ausgesetzt!
Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Den Soldaten ist kein Vorwurf zu machen, die führen die Befehle aus, die ihnen aus Berlin gegeben sind. Das hebt sogar ein stinksaurer britischer Offizier hervor. Zum Kotzen allerdings diese Stellungnahme aus dem Verteidigungsministerium: „Wer, wie der Baghlan-Bomber, auf der Flucht ist, ist kein Aggressor, auf ihn sollte nicht geschossen werden, außer in Selbstverteidigung.“ Damit ist die Schieflage der Politik offen gelegt, die den Terrorkrieg gegen alles nicht Islamistische immer noch wie einen Polizeieinsatz gegen Kleinkriminelle geführt sehen will, statt wie einen Krieg. Und so kann man den nicht gewinnen – von Verteidigung des Westens am Hindukusch kann damit keine Rede sein. Das ist Unsinn am Hindukusch.

Wir bekommen immer wieder erzählt, dass Jihad nur der innere spirituelle Kampf zur Verbesserung seiner selbst vor Allah sei und der gewalttätige Jihad nichts mit dem „wahren“ Islam zu tun habe. Entsprechend schreibt Robert Spencer von Jihad Watch bei jeder Meldung über eine gewalttätige jihadistische Aktion schon im Titel, dass ein „Islam-Missversteher“ etwas gemacht hat oder dass „10 Methodisten…. nein, halt…“ da am Werk waren. Allerdings haben nicht nur die Osamas der islamischen Welt da eine andere Meinung als die dem Westen aufgepfropfte. Und genau das stellt Spencer derzeit auf seiner Seite dar – auch, um klar zu machen, dass wir im Westen nicht nur von den Taqiya-Betreibern verarscht werden, sondern ein ganz beträchtlicher Teil der Muslime und ihre Imame und Mullahs das ganz selbstverständlich und offen predigen und betreiben. Hier ein Beispiel: „Jihad wird offensiv ausgetragen, um die Erde von den Kuffar (Ungläubigen) zu säubern“ (Text in Englisch). Inzwischen hat sogar eine US-Zeitung entdeckt, dass „Jihad“ im Wesentlichen die „Kriegsführung zur Unterwerfung der Welt unter den Islam“ bedeutet. Man kann natürlich auch einfach mal in den Koran sehen – was Spencer in seiner Serie Blogging the Qur’an auch in Sachen Jihad macht.

Adolf Mahmuds Hetze geht weiter. Hier wäre doch mal eine Chance für die hochoffiziellen Bekämpfer des Antisemitismus aus den Reihen von Antifa, Linke/PDS und weiteren Tote-Juden-von-vor-70-Jahren-Betrauerern, auch etwas gegen den heutigen Antisemitismus zu tun: Die Terror-Mullahs halten eine Konferenz zum „Ende Israels“ ab und haben dazu einen Haufen Intellektuelle aus aller Herren Länder eingeladen. „Die Unterstützung der gerechten Befreiungsbewegung der palästinensischen Nation und die Zeichen des kommenden Sturzes des illegitimen zionistischen Regimes gehören zu den Äxten der internationalen Konferenz.“ Klar, die Äxte werden geschärft, damit die Juden beseitigt werden können. Wo bleiben die ausführlichen Berichte unserer Medien und Meinungsmacher über dieses Verhalten? Oder geht Antisemitismus-Bekämpfung nur gegen die Nazis von vor 70 Jahren und von heute?

Nigeria: Muslime entführen zwei christliche Mädchen, um mit ihnen wer weiß was anzustellen (üblicherweise werden sie zwangskonvertiert und an irgendwelche Männer verheiratet); die Polizei findet die Mädchen und befreit sie. Und weil es sich nicht gehört, dass christliche Mädchen befreit werden, wenn sie von Muslimen einkassiert wurden, haben ein paar Leute (welcher Zugehörigkeit wohl?) zur Strafe mal eben sechs Kirchen abgefackelt. Ist nichts dabei, ganz normal und völlig berechtigt…

Wenn demnächst in einer Schule im Gazastreifen eine israelische Raketen einschlagen sollte, dann wird wieder nicht gefragt, wieso. Die Stimmung ist ja: Die Israelis dürfen nirgendwo hinschießen, die müssen mit Wattepuscheln vor dem Strip stehen und die Terroristen Freiheitskämpfer durch gute Mine zum bösen Spiel abwehren. Aber wenn die Terroristen Freiheitskämpfer ihre Raketenwerfer in Schulhöfen stationieren, dann ist es erst recht verboten diese zu beschießen, auch wenn die ihre harmlosen Knallkörper massenhaft nach Israel verschießen. Israelis haben sich gefälligst umbringen zu lassen; schließlich müssen wir in ein paar Jahren wieder über tote Juden trauern können, um zu beweisen, wie sehr wir gegen Antisemitismus sind…

Angeblich soll Frieden kommen, aber Syrien hat eine reichlich offensive Einkaufsliste bei den Russen eingereicht (wovon soll das übrigens bezahlt werden?). Irgendwie etwas widersprüchlich…

Huch, was ist denn da los? Ausnahmsweise ist mal nicht Israel der Schuldige, sondern ein arabischer Staat? Die Hamas schäumt und macht Ägypten für die gescheiterten Waffenstillstandsverhandlungen für den Gazastreifen verantwortlich! Weil die Ägypter nicht die Israelis unter Druck setzten die (Maximal-)Bedingungen der Hamas zu übernehmen, sondern die Hamas drängten israelischen Bedingungen nachzugeben. Die armen Terroristen!