Stoff für’s Hirn

Wen der linke Schwenk in den Israelhass geschichtlich interessiert, der sollte sich das Interview der Jungle World mit Carsten Voigt von der SPD ansehen. Er beschreibt aus der Sicht eines SPD-Mannes die „Wende von 1967“.

Was oder wem wurden in den deutschen Landen (und Medien) bei den Gedenk-/Geburtstagsfeiern zu Israels 60-jährigem Bestehen wirklich gedacht? Henryk M. Broder hat es am Beispiel der tagesthemen der ARD exemplarisch beschrieben – allerdings auch gesehen, dass gerade in diesem Fall etwas hinterhältig Positives passiert war. Auch wenn dann doch noch etwas fehlte.

Auf der Achse des Guten beschreibt Karl Pfeifer sehr genau das Hauptproblem des Verständnisses des arabisch-israelischen Konflikts: die selbst verschuldete Misere und Staatenlosigkeit der Araber, die sich heute Palästinenser nennen, an der aber immer andere Schuld sein sollen.

Das schweizerische Außenministerium macht sich Freunde, die sich die Vernichtung des Westens auf die Fahnen geschrieben haben. Es ist immer wieder erschreckend, wenn Extremisten von Ministerien oder anderen offiziellen staatlichen Institutionen eingeladen werden, um die Lieblichkeit der extremen Botschaft in die Herzen der Westler zu pflanzen, damit die sich nicht gegen ihren Untergang wehren. Beispielhaft kommentiert in der WeltWoche.

Die Olympischen Spiele sollen ein Hort der Freude sein, wo nicht diskriminiert wird. Hat das IOC in seiner Charta ausdrücklich festgelegt. Wieso lässt es dann zu, dass dagegen verstoßen wird? Wie dieser massive Verstoß aussieht, beschreibt Clemens Wergin auf WELT debatte.

Kleine Grenzübergangsanschlags-Kunde bei Beer7 – nur für die, die sich darüber informieren wollen, wer sich für das Schicksal der Palästinenser einsetzt und wer sie ins Verderben schicken will.

Mal wieder die übliche „Berichterstattung“, die Lila von Letters from Rungholt da anhand der BBC aufzeigt – wer die Wahrheit erfahren will, muss woanders suchen oder nur am Ende ein kleines, verschämtes Sätzchen lesen.