UNO: Großbritannien sollte sich der Monarchie entledigen

Die Heuchler und Lügner des UNO-Menschenrechtsrates hatten sich vor kurzem die Schweiz vorgenommen und nieder gemacht, u.a. weil es dort kein Gesetz gegen Sklaverei gibt. Jetzt haben sich die Hüter der Menschenrechte vom Schlage Saudi-Arabien, Kuba usw. Großbritannien vorgenommen. Die sollen endlich die Monarchie abschaffen. Sonst haben sie keine Sorgen. Na ja, außer Israel, aber die britische Monarchie können sie den Juden denn doch (noch) nicht anhängen.

Nick Allen, The Telegraph, 13. Juni 2008

Der UN Menschenrechtsrat sagte, das Vereinigte Königreich muss „in Betracht ziehen eine Volksabstimmung darüber abzuhalten, wie wünschenswert eine niedergeschriebene Verfassung ist, die vorzugsweise republikanisch ist“.

Der Rat hat 29 Mitglieder, darunter Saudi-Arabien, Kuba und Sri Lanka.

Es war der Botschaft Sri Lankas, der die Bedenken zur britischen Monarchie aufbrachte.

Der daraus resultierende Bericht saget, Großbritannien sollte ein Referendum über die Monarchie und die Notwendigkeit einer schriftlich niedergelegten Verfassung mit einer Bill of Rights abhalten.

Die Monarchie kostet jeden Erwachsenen in Großbritannien etwa 62 Pence pro Jahr, aber selbst Gruppen, die die Steuerzahler vertreten, sagten, es gäbe keine Basis sie abzuschaffen.

Matthe Elliott, Chef der Steuerzahler-Allianz, sagte: „Bei derart vielen Menschenrechtsverletzungen rund um die Welt, sollte die UNO sich mächtig mit den Fragen von Hunger, Hinrichtungen und der Verweigerung des Wahlrechts für eine riesige Anzahl von Menschen überall auf der Welt beschäftigen. Saudi-Arabien und Kuba sollten sich ein wenig mehr um ihre eigene Menschenrechtsbilanz kümmern.“

Der UNO-Bericht äußerte sich ebenfalls kritisch zur Behandlung von Einwanderern aus dem Sudan im Vereinigten Königreich.

Der Vertreter Syriens beschuldigte das Vereinigte Königreich der Diskriminierung der Muslime; der Iran beschwerte sich über die Bilanz zum Angehen der sexuellen Diskriminierung.

Eine Quelle aus dem Königshaus sagte: „Die Menschen hier haben sicher keinerlei Appetit für ein Referendum entdeckt. Die Königin ist ein Konzentrationspunkt von nationaler Einheit, Identität und Stolz.“

Es ist schon irre, was wir hier erleben. Saudi-Arabien, eine absolute Monarchie, die den schlimmsten Tyrannen des Absolutismus mehr als das Wasser reichen kann, empfiehlt den Briten „mehr Demokratie“ über Abschaffung des Königshauses. Syrien, das alle diskriminiert, die dem Herrscher nicht in den Hintern kriechen, befindet, dass Muslime – die am stärksten verhätschelte Gruppierung der Bevölkerung in Großbritannien – diskriminiert werden, vermutlich, weil die Scharia noch nicht eingeführt ist? Und ausgerechnet der Iran, wo Frauenrechte mit Füßen getreten werden wie kaum irgendwo anders (außer Gegenden wie z.B. Saudi-Arabien und den Taliban-Gebieten in Afghanistan und Pakistan) und wo Homosexuelle hochoffiziell exekutiert werden, wirft den Briten vor, sie würden nicht genug gegen sexuelle Diskriminierung tun? Kuba, das jeden anders Denkenden im Knast verrotten lässt, das die eigene Bevölkerung gängelt, das die kubanische Wirtschaft seit 50 Jahren systematisch vor die Hunde gehen lässt, regt sich auf, dass Großbritannien keine Verfassung hat?

Die schlimmsten Menschenrechtsverletzer spielen sich zu Hütern der Rechte in Staaten auf, die nur mit viel Böswilligkeit als systematsiche Menschenrechtsverletzer hingestellt werden können und die eine „Bilanz“ haben, von die Hetzer nur träumen können. Was tun sie? Sie drehen den Spieß um, weil die Idioten in Europa so geil drauf sind sich Vorwürfe machen zu lassen und ganz schnell zu Kreuze – ’tschuldigung: Halbmond und Kommunistischem Manifest – kriechen, um nur ja einen guten Eindruck bei den Massenmördern, Tyrannen und Terroristen zu machen, die ihnen höhnisch ins Gesicht lachen und Ohrfeigen verpassen. Wie viel Selbstdemütigung sollen wir eigentlich noch betreiben?