„Antiislamische Aktivitäten“ (Islamischer Terrorismus)

Wir bekommen ja immer wieder eingetrichtert, dass die von islamischen Terroristen begangenen Gewalttaten im Namen des Islam nichts mit dem Islam zu tun haben und keinerlei religiöse Anklänge besitzen. Im Gegenteil sind sie, wie die britische Regierung uns erklärt, „antiislamische Aktivitäten“. Wenn das tatsächlich so ist, dann hätte ich einen Vorschlag. Der gründet sich unter anderem auf dieses Ereignis in Pakistan (dort findet sich auch ein veröffentlichtes Foto, allerdings vor den Morden):

Maskierte Militante zogen die beiden Afghanen, denen die Augen verbunden waren, aus einem Auto und zwangen sie, sich auf den Boden zu knien.
Waliur Rehman, ein örtlicher Taliban-Kommandeur, sagte der Menge, dass die beiden Männer zugegeben hätten beim Angriff auf ein Haus in der Grenzstadt Damadola zu helfen, bei dem letzten Monat 14 Menschen umkamen. Die Männer gaben die Nahmen weiterer dazu Beschuldigter an, die ebenfalls getötet werden würden, sagte Rehman…
“Wer auch immer um Geldes Willen, für Amerika, die Interessen der islamischen Welt schädigt, wird dasselbe Schicksal erleiden”, sagte Rehman.
Bewaffnete mit Dolchen stürzten sich auf einen der Männer – der als Jan Wali (36) identifiziert wurde – enthaupteten ihn und schwangen seinen blutigen Kopf vor der jubelnden Menge.

Die Menge skandierte „Allahu Akbar“ (Allah ist groß)… Die Mörder diskutierten dann, ob der zweite Mann ebenfalls geköpft werden sollte, da er noch nicht volljährig sei. Einer der Bewaffneten schloss die Frage, indem er ihm in den Kopf schoss.

Die Menge schrie als „Allahu Akbar“. Das spricht ja wohl dafür, dass die ganze Sache nie und nimmer etwas mit ihrer Religion zu tun hat, nicht wahr? Das war absolut keine religiöse Erfahrung, dass die beiden Männer abgeschlachtet wurden, kann ja gar nicht sein!

Wenn es also so ist, dass solche Taten nichts mit dem Islam zu tun haben und der Islam ganz anders ist: Warum erlassen die Imame weltweit (oder zumindest der Großscheik der Al-Azhar-Mosche in Ägypten und die religiös führenden Imame in Saudi-Arabien) nicht eine Fatwa, mit der sie den Ruf „Allahu Akbar“ verbieten, weil er dort benutzt wird, wo er nichts zu suchen hat? Weil er von Leuten benutzt wird, die mit dem Islam nichts zu tun haben? Weil er bei Taten benutzt wird, die mit dem Islam nichts zu tun haben?

Hey, Leute, macht den Menschen klar, dass ihr gegen den Terror seid und dass die „Allahu Akbar“-Brüller nichts mit euch zu tun haben. Wer „Allahu Akbar“ brüllt, ist ein Terrorist und hat nichts mit dem Islam zu tun, sondern betreibt antiislamische Aktivitäten.

DAS wäre doch mal ein deutliches Zeichen, dass sich die Muslime von den Terroristen abgrenzen.

Na ja, Scherz beiseite – ich wäre schon mit einfacheren Beweisen zufrieden. Wenn z.B. die Terroranschläge als solche benannt und glaubhaft verurteilt würden (statt sie nur des schlechten Images und der schlechten PR wegen zu verurteilen); wenn die mörderischen Inhalte des Koran als nicht mehr gerechtfertigt gelten dürften; wenn die Theologie- und Verbände-Vertreter sich dazu aufraffen könnten zu sagen, dass sie ein mächtiges Defizit in ihren Reihen haben, das sie selbst angehen müssen, statt immer nur zu fordern, dass wir mehr für sie tun müssen. Und dass sie vor allem auch lernen mit Kritik und Satire zu leben, statt ihren Gastgesellschaften islamische Verhaltenskodexe diktieren zu wollen.