Schaschlik

Eine libanesische Zeitung mit Nähe zur Hisbollah lässt einen ihrer Redakteure aufzählen, welche Rechnungen mit Israel noch offen sind. Dazu gehören: die Übergabe von Landkarten der Minen und Streubomben, was das Töten von israelischen Soldaten und Zivilisten rechtfertigt; die Vergeltung für die Ermordung von Hisbollah-Führer Imad Mugniye, die aus operationellen Gründen noch nicht erfolgte; die Verletzung der libanesischen Souveränität an Land, auf See und in der Luft, für deren Verteidigung der Widerstand einen schweren Preis fordern wird. Soll das jetzt heißen, dass Israel z.B. zur Beendigung des Terrors und der Bedrohung durch die Hisbollah jetzt helfen muss einen „Vergeltungsschlag“ für den Tod des Hamas-Terrorführers zu erleiden?

Es hat einen ziemlichen Aufruhr um die manipulierten Fotos (es gibt einen Übersetzungs-Link) des iranischen Raketentests gegeben. Dabei ist untergegangen, dass es noch ein Problem zu geben scheint: Ein anderes von manchen Medien genutztes Foto dieser Raketenstarts scheint aus dem November 2006 zu stammen.

Die Angriffe der Photoshop-Raketen sind bei wired ein wenig zusammengefasst. Nicht nur Reuters und die Mullahs können damit umgehen…

Die PalAraber sind – mal wieder – auf den emotionalen Barrikaden. Diesmal wegen der Keffiye – der israelischen. Das ist Diebstahl, finden sie. Die bösen Juden wollen pal-arabisches Erbe stehlen, wie schon bei der Falafel. In einem Artikel in Palestine Today schimpft der Autor, was das Zeug hält und preist die Geschichte der Keffiye als palästinensisches Kleidungsstück schon 1936, wo es von den arabischen Terroristen als Vermummung getragen wurde. 1987 wurde diese Tradition wieder aufgenommen, ganz abgesehen, dass der Heilige des pal-arabischen Terrorismus, Yassir Arafat, das Tuch als dekorative Demonstration des Anspruchs der Araber auf „ganz Palästina“ (vom Jordan bis zum Mittelmeer) bis zu seinem Tod auf dem kahlen Schädel trug. „Palästinensische Folklore“ nennt der Schreiber das Tuch.
Aber was ist dann mit den Soldaten der Arabischen Legion, die traditionell die Keffiye trugen? War das auch „Diebstahl palästinensischer Folklore“? Oder müssen wir jetzt den Saudis sagen, dass sie gefälligst das Aussehen ihrer Kopfbedeckungen ändern sollten? Wie üblich sind die verlogenen Propagandisten nur dann aufgeregt bis zum Geht-nicht-mehr, wenn die Juden etwas machen.
Ein weiterer Absatz beklagt, dass israelische Stewardessen schon in den 70-er Jahren Keffiyes trugen. Im Cardo in Jerusalem (jüdische Einkaufsstraße in der Altstadt) kosten diese Keffiyes 89 Schekel, habe ich gesehen. Und meine erste „Kaffiyah Y’israelit“ habe ich schon vor drei Jahren im Internet geordert (dort ist sie allerdings deutlich teurer). Und die Israelis fertigen sie immerhin noch selbst, statt sie aus China zu importieren und die eigene Wirtschaft darüber zu ruinieren.
Liebe Bayern, bitte passt auf, dass eure Lederhosen nicht nachgemacht werden. Die Fischköppe wären dann Kulturdiebe!

Hat sich jemand die Reaktionen aus der arabischen Welt zur Radlager-Mordfahrt vom 2. Juli angesehen? Elder of Ziyon hat eine saudische Reaktion in Arab News gesehen, die bezeichnend ist. Danach betrachten unsere saudi-barbarischen Freunde die Verurteilung (!) des gezielten, versuchten Mords an Juden als das Gleiche wie das Töten von 1000 unschuldigen PalArabern! Es folgen noch einige andere Unglaublichkeiten (Lügen und Behauptungen, die jeder Grundlage entbehren) – auf Englisch, von einem Diplomaten, der für das saudische Außenministerium arbeitete und in einer Zeitung, die ohne die Zustimmung der saudischen Herrscherfamilie nichts abdrucken kann!

Braucht es eigentlich immer noch Hinweise darauf, wozu die „Waffenruhe“ am Gazastreifen ausschließlich dient? Die Terroristen selbst sind jedenfalls sehr offen in ihren Äußerungen, was die „Waffenruhe“ ist und wie sie genutzt wird – und dass Waffenmaterial in Mengen in den Streifen geschafft wird.

Donnerstag wurde verkündet, dass die internationale Gemeinschaft in den letzten sechs Monaten 920 Millionen Dollar an die PA gezahlt hat. Die PA hat bereits zugegeben, dass 58% ihres Haushalts im Gazastreifen ausgegeben werden, trotz der internationalen Sanktionen gegen die den Strip kontrollierende Hamas. Die Welt beliefert also die Hamas im bisherigen Jahr mit mehr als einer halben Milliarde Dollar; diese bekommt das Geld zwar nicht direkt, profitiert aber gewaltig über die Einnahme von „Steuern“, wie auch direkten Diebstahl. Dazu kommt dann noch, was andere (Iran usw.) den Terroristen an Geldern zuschieben. Aber es könnte durchaus sein, dass die Hamas von der internationalen Großzügigkeit stärker profitieren als vom Iran. (Elder of Ziyon)

Je öfter Israel während der “Waffenruhe” aus dem Gazastreifen beschossen wird, desto weniger konsequent handelt die Regierung Olmert. Wurden anfangs noch die Grenzübergänge geschlossen, so hat Olmert das offenbar inzwischen aufgegeben (8. Juli: 3 Mörser, keine Schließung, sondern es durften sogar 200 Geschäftsleute nach Israel und in die „Westbank“ reisen; zusätzlich wurde der Übergang Sufa geöffnet). Olmerts Reaktion auf den Terror: Ein Waffenstillstand „kann nicht sofort in vollem Umfang durchgesetzt werden und daher hat Israel und wird Israel Geduld zeigen; aber diese Geduld sollten nicht als Schwäche missverstanden werden. Wenn der Waffenstillstand verletzt wird, werden wir wissen, wie wir zu reagieren haben.“ Kommt irgendwie bekannt vor. Am 1. Juli tönte er noch: „Sollte die Ruhe nicht eingehalten werden, werden wir mit aller Kraft antworten. Niemand wird vor der Notwendigkeit zurückschrecken hart zurückzuschlagen.“ Das ganze übliche leere Gerede, wann immer Olmert einer Situation gegenüber stand, wie sie sich jetzt hier wiederholt (Sharon war übrigens bezüglich nicht besser). Auf die Spitze treibt das Großmaul Olmert seine Phrasendrescherei allerdings in Sachen Hisbollah in einem Interview mit der arabischsprachigen Zeitung al-Sinara aus Nazareth: „Jedermann weiß, dass Nasrallah Angst vor einem Kampf mit Israel hat. Er hat Todesangst vor mir.“ Selbstüberschätzung in Reinkultur.

Am 11. Juli schossen die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden eine Rakete aus dem Gazastreifen auf Israel. Das sei aber keine Verletzung des Waffenstillstands, sondern nur eine Reaktion auf die israelischen Aktivitäten in der Westbank. Aha.

Manchmal fragt man sich wirklich, welche Idioten in Großbritannien in wichtigen Positionen sitzen. Alleine während meines Urlaubs gab es wieder zwei heftige Klopper: Erst gibt der oberste Richter des Königreichs ein Interview, in dem er fordert, dass die Scharia eingeführt wird (jedenfalls für Muslime) und nicht mehr gleiches Recht für alle gilt; wie üblich würden von einer solchen Veränderung nur die Mitglieder einer einzigen Religion profitieren, denn für andere Gruppen besteht die Forderung des Schwachmaten in Robe nicht. Dann folgt die Bestrafung zweier Siebtklässler, die sich im Religionsunterricht geweigert hatten niederzuknien und zu Allah zu beten. Eine eklatantere Verletzung des Rechts auf freie Religionsausübung ist kaum noch möglich! (hat tip: Dhimmi Watch) Ach ja: Die Polizei von Tayside musste sich neulich entschuldigen, weil in einem ihrer Werbeplakate zur Verbrechensvorbeugung ein Schäferhund-Welpe abgebildet war. Ein Muslim hatte sich beleidigt gefühlt. Und wenn ein Kleinkind scharf gewürztes Essen aus anderen Ländern nicht mag, dann ist es rassistisch.

Wir hören zunehmen, dass Muslime ‚die neuen Juden’ sind. Muslime sind nicht ‚die neuen Juden’. In Westeuropa sind alle Nichtmuslime, sowohl die Einheimischen als auch nicht muslimischen Einwanderer ‚die neuen Juden’ – obwohl auch hinzugefügt werden muss, dass derzeit besonders die Juden Westeuropas ‚die neuen Juden’ sind.“ Schreibt Hugh Fitzgerald auf Dhimmi Watch mit Blick auf die muslimischen Ansprüche in Europa. Und begründet das so: „Denn die stärksten Wellenträger des Antisemitismus in Europa sind Muslime. 50% der antisemitischen Angriffe in Westeuropa wurden Muslimen zugeschrieben, die weniger als 5% der Bevölkerung ausmachen.“