Der Kern des muslimischen Beleidigtentums

„Man kann den Muslimen das Recht, sich beleidigt und gedemütigt zu fühlen, ebenso wenig absprechen wie den Schweizern das Recht, zu einer Volksabstimmung aufzurufen“, schreibt Henryk M. Broder über die muslimischen Reaktionen auf den anstehenden schweizerischen Volksentscheid zum Minarettbau.

Da hat er recht. Jedenfalls nach unserem Verständnis von Freiheit und freier Meinungsäußerung. Die Frage sollte aber in den Raum gestellt werden, warum die Vertreter der Religion der immerwährenden Empörung so beleidigt reagieren, wann immer ihnen etwas nicht passt. Ist das willkürlich? Oder ist das eine gewollte Methode? Oder gibt es da ein grundsätzlich anderes Verständnis von begründetem Beleidigtsein?

Robert Spencer von Jihad Watch klärt auf:

Das übliche Verständnis von übler Nachrede ist im Westen, dass falsche Vorwürfe beteiligt sind, mit denen eine andere Person verleumdet wird. Im islamischen Gesetz aber gehören zu übler Nachrede keine Unwahrheiten. Das Shafi’i-Regelwerk des islamischen Gesetzes, Umdat al-Salik, definiert „üble Nachrede“ als „Erwähnung von etwas Beliebigem zu einer Person, das dieser nicht gefällt“. Es wird nichts darüber gesagt, ob das Gesagte wahr ist oder nicht – nur, dass die Person das nicht mag. Und das gründet sich auf eine Äußerung Mohammeds, die dasselbe sagt.

Hat man das Konzept der üblen Nachrede erst einmal verstanden, dann ist es einfacher zu begreifen, warum Muslime im Westen so schnell und einfach alles Reden über Jihad und islamische Überlegenheitsansprüche als verleumderisch und den Islam beleidigend charakterisiert wird, selbst wenn das Gesagte beweisbar korrekt ist. Ein bemerkenswerter Fall war der der Klage von CAIR gegen die National Review; ein weiterer war der Angriff von Al-Arabiya auf mein Buch The Truth About Muhammad [Die Wahrheit über Mohammed], aber das krönende Beispiel ist die Antwort auf Geert Wilders’ Film Fitna.

Vor diesem Hintergrund muss man sich über gar nichts mehr wundern. Wenn es beleidigend ist, anderen Wahrheiten des Islam weiterzugeben, die Muslimen nicht gefallen, dann ist auch klar, dass überhaupt nicht mehr über den Islam gesprochen werden darf, wenn man es nicht in der positivst lobenden Art tut und vor den Imamen und ihren Verbänden katzbuckelt und sich ihnen zu Füßen wirft.

Die Muslime haben ihr Recht auf Beleidigtsein. Allerdings dürfen wir ihnen nicht das Recht geben, dieses Beleidigtsein zum Standard zu machen, dem sich alle anderen unterzuordnen haben. Sie müssen lernen damit zu leben beleidigt zu sein, ohne dass sie gleich ausflippen und drohen, wie der schweizerische Imam, der mit seiner angeblichen Sorge um die Schweiz in Wirklichkeit die Schweizer vor die drohende Wahl stellt, sich entweder dem islamischen Allmachtsanspruch zu fügen oder „dänische Zustände“ und das Verbrennen von Schweizer Fahnen (und mehr) zu bekommen.

2 Gedanken zu “Der Kern des muslimischen Beleidigtentums

  1. „Die Muslime haben ihr Recht auf Beleidigtsein. Allerdings dürfen wir ihnen nicht das Recht geben, dieses Beleidigtsein zum Standard zu machen, dem sich alle anderen unterzuordnen haben. “

    Wieso sollten sie damit aufhören, wenn sie mit dieser Masche Erfolg haben?
    Sobald die hier die beleidigten Leberwürste geben, springen alle, streuen sich Asche aufs Haupt und fragen sich: O Gott, was haben wir nur falsch gemacht?

    Frauen kommen auf diese Art übrigens zu neuen Schmuck: Einfach in den Schmollwinkel zurückziehen, sagen „Du liebst mich nicht mehr“ und schon rennt der Mann mit schlechtem Gewissen zum nächsten Juwelier;-)

    Taktisches Beleidigtsein eben.

  2. Beleidigt sein ist ein Zeichen von bedrohlicher Unreife. Jedes Kleinkind muss durch seine Trotzphase und lernt dabei, dass es statt zu schreien, sprechen lernen muss. Der Verstand braucht etwas Nahrung. Wenn unsere Argumente zu dünn sind schreit das Kind weiter. Wenn unsere Antwort hieb und stichfest ist wird das Kind daran wachsen und seine kindischen Trotzphasen ablegen. Manche Kinder sollen sogar dankbar für diese Führung sein, weil es ihnen die Sicherheit gibt, wie sie sich in ihrem Umfeld sinnvoll einbringen können. Liebe üben nennt man das. Das geht nicht immer ohne beleidigt sein, aber es wird immer weniger. Üben wir aber Libedienerei, züchten wir Schreihälse heran, die es für normal halten jeden anderen dienen zu sehen, nur nicht sich selber. Es gibt ein kostbares Zauberwort für solche Schreihälse: NEIN, so nicht! Aber so! Wir sollten uns nicht länger der Lieblosigkeit verdächtigen lassen, wenn wir nicht zu allem ja und Amen sagen, wo nein und Amen hingehört. Das nämlich hat uns zahnlos werden lassen. Um das ganze auf Muslime anwenden zu können, die stets ihren Koran als Maßstab vor sich hertragen ohne dabei einen geraden Weg zu ziehen, ist es notwendig sich auf die eigenen Werte zu besinnen die man leichtfertig aufgegeben hat. Die Bibel hat uns wertvollen Rat zu geben, wenn wir passende Antworten für unsere stets beleidigten muslimischen Mitmenschen zu finden. Das beleidigte Fleisch muss sich dann wenigstens zweite Gedanken über sein kindisches Gejammer machen, und lernt vielleicht etwas daraus. Ist mir auch passiert. Macht nix. Es kostet nur unseren Stolz. Lernen wir nichts daraus, kostet es uns das Leben.
    Fazit: Beleidigte Menschen zu verhätscheln ist Selbstvernichtung. Eine gesunde Selbstwertschätzung ist kein Rassismus. Frauen benutzen häufig Tränen. Männer erpressen mit Schweigen. Das Ich aufgeben ist der Schlüssel zum Frieden.
    Liebe lässt sich nicht in Gold auswiegen. Wir müssen uns in wahrhaftiger Weise dem Gebot der Liebe stellen. Der Wille Gottes ist ein zuverlässiger Kompass…. er ist stärker als die Willkür allahs, der seine Gesetze der jeweiligen Situation unterwirft und sich seinem Ego passend macht. Chaos ist das Ergebnis. Wer das Chaos meiden will, kann sich nur für die Wahrheit entscheiden. Das ist dem Muslim ein Gräuel.
    Wagen wir sie trotzdem, denn sie macht frei. Der Verstand braucht viel Nahrung: Das Brot des Lebens.
    Taktisches Beleidigtsein wird nur mit taktischer Wahrhaftigkeit zu besiegen sein.
    „Und nimm nur nicht das Wort der Wahrheit von meinem Mund!“ aus Psalm 119. Damit das nicht geschieht, muss man dieses lesen, bzw essen, anstatt es zu kritisieren. Warum nutzen wir nicht unsere Waffe, das WORT? Konflikte löst man mit dem besseren Argument. Das ist die Stärke Israels. Warum lernen wir nicht von ihnen. Wenn wir dazu zu faul sind, haben wir es nicht anders verdient.
    Der Dauerbeleidigte ist ein Verlierer auf ewig. Egal wer er ist. Er hat sich der Reifeprüfung entzogen und damit verloren. Er ist Frau Torheits Opfer geworden, obwohl Frau Weisheit ihn so freundlich rief. Und wer ist schuld daran? Natürlich Israel!……
    Nein! da muss ich widersprechen: Schuld ist jeder mit dem Leben Beleidigte selbst. Man kann sie nicht am Sterben hindern. Aber daran, Unschuldige mitzureißen.

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