Fehlender Wohlstand in der islamischen Welt

Hugh Fitzgerald, Dhimmi Watch, 13. August 2008

In diesem Artikel sagt George Walden, dass Kenneth Pollack dies behauptet: „Fehlender Wohlstand, nicht der Islam, dürfte die geringe Rate an Demokratien in den vorwiegend muslimischen Staaten erklären.“

Wie wahr.

Saudi-Arabien, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai, Abu Dhabi, Sharja et.al), Qatar, Libyen und die anderen sechs muslimischen Staaten oder Staaten, wo Muslime die Führung haben, die Mitglied der OPEC sind und damit die Nutznießer, haben allein seit 1973 mehr als zehn Billionen Dollar Gewinn durch Öl gemacht und keiner von ihnen ist eine Demokratie – und jetzt wissen wir alle, warum. Es ist ihr „fehlender Wohlstand“.

Wie sollen wir als Saudi-Arabien reich machen, angesichts seines „fehlenden Wohlstands“? Und Kuwait? Und die VAE? Und Qatar? Und all die anderen muslimischen Staaten in der OPEC? War der Iran gefährlicher, als er keinen Ölreichtum hatte oder als er großen Reichtum durch Öl erwarb und durch diesen Reichtum verrückt wurde und gleichzeitig mit diesem Reichtum durch Öl in die Lage versetzt wurde die Art von Waffen und Macht zu erwerben, die er jetzt anstrebt?

Wollen wir „Wohlstand“ für die muslimische Welt? Ist das der Schlüssel? Was, neben den mehr als zehn Billionen Dollar, die den größten Transfer an Wohlstand in der Geschichte der Menschheit darstellt, brauchen sie? Was, außer den Milliarden, die wir Ungläubigen all den muslimischen Staaten geben, die keinen Ölreichtum haben, könnten wir tun? Was wollen die Pollacks dieser Welt, das wir Ungläubigen tun sollen? Ständig die Muslime, trotz ihres vom Islam eingeimpften Inschallah-Fatalismus mit unserem Geld reich halten, damit sie nicht … na, Sie wissen schon … Extremisten werden?

Welch vollkommener Blödsinn. Von Anfang bis Ende. Was für ein Trottel.

Der fehlende Wohlstand in den muslimischen Staaten, die kein Öl haben, wird vom Islam selbst erklärt. Es ist der Islam, der die Gewohnheit der mentalen Unterwerfung fördert und in der Erweiterung die Unterwerfung unter den Herrscher, so lange dieser Herrscher Muslim ist. Es ist der Islam, der den Inschallah-Fatalismus fördert. Und beide haben wirtschaftliche Konsequenzen. Die erste: Die Gewohnheit der mentalen Unterwerfung, dass von freiem und skeptischem Hinterfragen abgehalten oder es bestraft wird (was mit jeglichem „freien und skeptischen Hinterragen“ zum Islam anfängt), führt zu einem Nichtvorhandensein von unternehmerischer Veranlagung und großem Verlass auf Manna oder staatliche Zuwendungen. Die jüngsten Berichte darüber, dass trotz der riesigen und teuren Anstrengungen der Amerikaner der „freie Markt“ sich im Irak nicht entwickelt und dass die staatseigenen Teile der Wirtschaft vergrößert wurden, sollten nicht überraschen. Das war unvermeidlich. In den ölreichen Staaten kommt das Geld von der Regierung. Die gesamte Anstrengung um sicherzustellen, dass die eigene Sekte oder der eigene Stamm oder die eigene Familie es entweder schafft die Kontrolle für diese Sekte, dieser Stamm oder diese Familie zu gewinnen oder, wenn man das nicht schafft, sich bei der Sekte, dem Stamm oder der Familie einzuschmeicheln. Die königliche Straße zum Reichtum im muslimischen Nahen Osten? Fragen Sie die Al-Sauds, die As-Sasbahs, die Al-Thanis, die Al-Maktoums und all die anderen, samt ihren Höflingen („Sie kennen mich, ich bin Al“, ist ihre Lieblingsgeschichte) und Groupies und überkandidelten Speichelleckern bei Hofe.

Was den Inschallah-Fatalismus angeht: Warum soll man sich ein Bein ausreißen, wenn letztlich jede Fiber deines individuellen oder kollektiven Seins dir sagt, dass alles an Allah liegt und er eingreifen wird, ziemlich unerklärlich und plötzlich, wann immer er will? Warum versuchen Wohlstand in Gesellschaften zu schaffen oder zu akkumulieren, die vom Islam erfüllt sind und die sich ohnehin in ständigem Aufruhr befinden? Es gibt die ständigen Versuche sich in eine gute Position zu bringen, um sich mehr Wohlstand zu verschaffen – so wie den verfügbaren Öl-Reichtum, der so viel reichlicher vorhanden ist als alles, was die Araber selbst möglicherweise machen könnten. Und was sie ohnehin nicht versuchen. Sie verlassen sich auf die Millionen, meist ungläubigen Arbeiter aus dem Ausland.

Und in den muslimisch dominierten Staaten, die vergaßen mit Öl- und Gas-Reserven geboren zu werden, haben es die Ungläubigen – nicht die geschwisterlichen Mitglieder der Umma – irgendwie geschafft in die schlechte Gewohnheit zu verfallen zehntausende und inzwischen hunderttausende Millionen für Muslime in Ägypten, Pakistan, Jordanien, den so genannten palästinensischen Gebiete (der arabisch besetzte Gazastreifen und die “Westbank“) und überall sonst zu berappen, wo solche Muslime zu finden sind. Ungläubige Spender versprachen vor einigen Wochen zwei Milliarden Dollar für den Kosovo zu geben.

Der berühmte Satz von Villiers de l’Isle-Adam wurde für eine neue Anwendung umformuliert: „Was Arbeit angeht, werden die Ungläubigen das für uns tun.“

Pollack behauptet, dass „fehlender Wohlstand“ die Gewalt und Aggression und Drohungen erklärt, die aus den muslimischen Ländern kommen. Nein. „Fehlender Wohlstand“ kommt aus derselben Quelle, die – völlig unabhängig – die Gewalt und Aggression und Drohungen gegen die Ungläubigen erklärt und aus den muslimischen Ländern kommt (und von Muslimen, die oft recht komfortabel in den Ländern der Ungläubigen Westeuropas leben, mit Sicherheit weit komfortabler als in den muslimischen Ländern, aus denen sie kamen).

Diese Quelle ist der Islam. Und das ist das, was die kühlen, fantasielosen, durch und durch in Wort und Tat bürokratisch denkenden Kenneth Pollacks dieser Welt nicht einmal ansatzweise verstehen können oder sich erlauben würden ansatzweise zu verstehen.