Schaschlik

So ein Waffenstillstand ist was Feines. Man kann als unterlegene Seite, die kurz vor dem Zusammenbruch steht, wieder hochrüsten, neue „Kämpfer“ ausbilden und sich von der praktisch schon vorhandenen Niederlage erholen. Und man kann seine Erfolge beim „Wiederaufbau“ (der Terror-Infrastruktur) feiern, z.B. mit einer Abschlussfeier für eine „Klasse“ neuer Terroristen. Ist doch immer erfreulich, wenn einer etwas erreicht!

Ach, Olmi! Wenn man ein Monster wie Samir Kuntar frei lässt, dann sollte man sich nicht wundern, wenn andere die Gelegenheit nutzen sich mit ihm zu treffen. Ihnen das vorzuwerfen, ist ziemlich armselig. Noch armseliger ist aber das, was Olmert Mahmud Abbas vorhielt und nichts daraus lernt: „Wenn Sie ein Mann des Friedens sind, dann darf man sich nicht mit Mördern treffen.“ Wann, Herr Olmert, folgen Konsequenzen aus dieser Erkenntnis?

Waffentransfers an die Hisbollah sind von Resolution 1701 des UN-Sicherheitsrats, die den Zweiten Libanonkrieg im August 2006 beendete, verboten. Anfang August konterkarierte der Libanon dies auch offiziell, indem der Terrororganisation das Recht auf „Widerstand“ erteilt wurde. Passend dazu äußerte jetzt Parlamentspräsident Nabi Berri seine Unterstützung der Aufrüstung der Hisbollah. Jetzt fehlt nur noch der Abzug der UNIFIL, weil sie nichts zur Umsetzung von 1701 zu tun in der Lage ist – ach nee, die hat gerade eine Verlängerung ihres Auftrags bekommen, der als Gegenteil dessen angeführt wird, was in der Resolution steht!

Am ersten Tag des Ramadan hat es sich Jerusalems Bürgermeister Uri Lupolianski nicht nehmen lassen die traditionelle „Ramadan-Kanone“ abzufeuern, mit der das Ende des Fastens „eingeläutet“ wird (ebenso der morgendliche Beginn). Wird das von der Umma eigentlich als positiv gesehen? Und wann wird ein Attentäter das als Gelegenheit nutzen, selbst zu knallen, ohne dass es sonderlich auffällt? Warum überhaupt eine Kanone?

Erster Wettbewerber für die Schwachsinns-Schlagzeile der Woche: oe24.at. Die haben es tatsächlich fertig gebracht Terroristen als Soldaten zu bezeichnen: „Olmert will Schalit mit 450 Soldaten austauschen“. Die Lüge wird zwar im Text nicht wiederholt (was für den Autor und gegen Schlagzeilenschreiber spricht), aber die Stützung auf Angaben von B’Tselem und deren verharmlosendes Vokabular spricht auch Bände.

Die Palästinenser wollten ein Friedensabkommen, das aber nicht um jeden Preis“, schreibt Michael Borgstede in der Berliner Morgenpost zu Olmerts verzweifeltem Versuch sich doch noch ein Denkmal zu setzen – mit einem „Teilabkommen für eine Friedenslösung“. Da hat er wohl etwas missverstanden. Denn die Terroristen wollen – das hat Abbas ja explizit sagen lassen – „alles oder nichts“. Das heißt nichts anderes als „um jeden Preis“ – sie wollen nichts akzeptieren als alles, egal, was es kostet. Ist das ein Missverständnis oder eine ideologische Scheuklappe?

Wieder ein Fall von verpasster Chance die eigene Neutralität und das Eintreten für Menschenrechte zu demonstrieren: Während lauthals krakeelt wird, kann man (ob berechtigt oder nicht) Israel für irgendwelche Missstände im Gesundheitswesen des Gazastreifens verantwortlich machen, hört man brüllendes Schweigen, wenn die Hamas dafür sorgt, dass weder Schule noch Krankenhäuser und medizinische Labore funktionieren. Hervorragend, ihr Heuchler! Es geht euch nicht – wie im verlinkten Text steht – um das Wohl der Palästinenser, sondern auch bei euch geht es einzig und allein gegen Israel. Ihr definiert euch negativ, auch wenn ihr das mit hehren Zielen anders darzustellen versucht.

Kinder sind wie eine Geschlechtskrankheit und eine Strafe – das muss man der Äußerung von Barack Hussein Obama entnehmen, die dieser in Sachen Schwangerschaft von Minderj von sich gab. Klasse, wie menschlich der Mann ist!

Die Bekloppten von palaestina.ch (Link bitte selbst suchen) reagieren anscheinend auf die Tatsache, dass der Völkermord an den PalArabern doch nicht statt findet (weil die sich ja munter vermehren statt ausradiert zu sein) mit einer herrlichen Idee: Der tatsächliche Völkermord wird ja von der Welt verhindert, also wird er von den Israelis symbolisch verübt. Z.B. durch den Mord an (Hamas-Gründer und geistigen Hetzführer) Ahmed Yassin. Weiterer Klopper in diesem einzelnen Satz: „das jüdische Volk, das letzte Opfer eines Völkermordes“ – die Menschen in Darfur werden es den .ch-Schwachköpfen danken; die Menschen in Ruanda ebenso – wen habe ich noch alles vergessen, der nicht völkergemordet ist, weil das jüdische Volk „das letzte Opfer eines Völkermordes“ ist?

Wieder eine Aktion, die mir zeigt, dass die Georgier im Konflikt mit den Russen unterstützt werden müssen, weil Putins imperialistischer Haufen mit Lügen arbeitet: Putins Berufslügner präsentieren einen amerikanischen Pass als Beweis, dass US-Truppen auf Seiten der Georgier an den Kämpfen beteiligt waren. Warum ein US-Soldat seinen Reisepass dabei haben sollte, erschließt sich zwar nicht, aber die Meldung wird auf Detusch gerne und geschwind verbreitet. Problem (das nicht berichtet wird): Dieser Pass wurde seinem sich zur Zeit des „Auftauchens“ des Papiers in China befindlichen Besitzers im Dezember 2005 auf dem Flug von Moskau nach New York entwendet. Das heißt zwar nicht, dass damals schon der „Coup“ in Georgien geplant wurde – aber es sagt uns, dass der russische Staat gerne mal prophylaktisch etwas unternimmt, mit dem er später versuchen kann dem Feind etwas anzuhängen.

Mal sehen, was dabei raus kommt: Israel und Ägypten haben einen Vertrag, dass Ägypten Gas nach Israel liefern soll. Am 1. Mai wurde die extra dafür gebaute Pipeline im Mittelmeer in Betrieb genommen. Bisher kam aber nicht mehr als ein Drittel der vereinbarten Menge. Jetzt sind die Lieferungen ganz eingestellt worden. Israels Infrastrukturministerium ist sich aber sicher, dass die Ägypter ihre vertraglichen Verpflichtungen erfüllen werden. Träumen erlaubt?

Die Kammer hat entschieden: Henryk M. Broder darf nicht pauschal behaupten, Die Tochter gebe antisemitische Statements von sich. Es muss ein „Sachbezug“ hergestellt werden, sonst sei die Grenze zur Schmähkritik überschritten. Ich ziehe daraus den Schluss, dass Broder (oder sonst jeder) in jedem Fall eine Liste der Äußerungen anführen muss, die belegen, dass die Dame Antisemitisches von sich gibt. Das dürfte dann ein lustiges Schreiben werden. Hat aber auch Vorteile: Die Leute lernen die „copy+paste“-Funktionen ihrer Computer zu bedienen. Das ist ungefähr so, wie die Praktika von internationalen Betriebswirtschaftlern (abgeschlossenes Studium!), die ich Ende er 1980-er Jahre kennenlernte: Nach einem halben Jahr in einem Betrieb in Deutschland konnten sie erstklassig fotokopieren und Kaffee kochen.
Lustig sind die Schlagzeilen verschiedener Presseorgane zum Urteil – man kann genau erkennen, wo sie sich positioniert haben:
Henryk Broder gewinnt vor Gericht (taz, sauer)
Broder erzielt Teilerfolg im Rechtsstreit mit Galinski-Tochter. (yahoo)
Broder muss Schmähkritik unterlassen (Frankfurter Rundschau)
Landgericht urteilt gegen Broder (FAZ)

Indien: Karikaturenwut-Krawallmacher werfen Steine in Zeitungsbüro, zerstören vier Busse – Polizei erstattet Anzeige – gegen die Zeitung! (Überschrift/Zusammenfassung bei Jihad Watch)

Um es vorwegzunehmen: Angst braucht niemand zu haben vor Tariq Ramadan. Der 46-jährige gebürtige Schweizer mit ägyptischen Wurzeln ist kein Anführer einer militanten Terrororganisation. Vielmehr ist er ein Intellektueller, dessen Waffe das geschliffene Wort ist.“ Heißt es gleich zu Beginn eines Textes des Deutschlandfunks über Tariq Ramadan. Das ist die Art von Missverständnis, das dazu führt, dass Hassprediger ungestraft ihr Gift verbreiten können, damit andere es verinnerlichen und danach handeln können. Es ist dieselbe Unbedarftheit (Blindheit!), die einen Brandstifter wie Scheik Yassin von der Hamas nur als „geistlichen Führer“ sieht, aber die Folgen seiner Führung nicht wahr haben will. Wer Ramadan ist und wofür er steht, findet sich hier – unter anderem, es gibt haufenweise mehr! Das sind natürlich keine Stellen, wo sich Qualitätsmedien informieren. Die haben zu viele negative Fakten für Multikulti-Hippies zusammengetragen.

Ach, was sind die zwangsfinanzierten Qualitätsmedien doch toll! Nur sie sind objektiv, sie haben keinerlei Agenda außer dem hehren Erziehungsauftrag (psst: Das ist nicht offiziell! Aber intern hat es jeder verinnerlicht!) und keiner kann ihnen das Wasser reichen. Vor allem nicht in Sachen Objektivität. So, wie diese Woche bei „hart aber fair“.

Terroristische Bildungsoffensive: Im Libanon gibt es ein neues Museum. Darin wird Imad Mugniyeh verherrlicht, der sich ausschließlich durch (versuchten und erfolgreichen) Massenmord auf sich aufmerksam machte. Zeig mir deine Helden und ich sage dir, wer du bist…

Die fest steckenden „Free Gaza“-Freaks sollen wieder in See stechen können. Am 22. September soll wieder die Blockade durchbrochen werden, damit die neun Zurückgebliebenen abzuholen. Offiziell wollen die Bekloppten „Post“ nach Gaza bringen! Kommentar von Elder of Ziyon: „Offenbar glauben selbst die Freakazoids von Gaza nicht wirklich, dass es im Gazastreifen eine „humanitäre Krise“ gibt, wenn sie glauben, dass die Auslieferung von „Post“ (zensieren die Zionisten ihnen die Kataloge von Victoria’s Secret?) und Fährendienste für Moonbats wichtiger sind als Lebensmittel und Medikamente, von denen es angeblich dort zu wenig gibt.“

Der vom Verlag Random House (Bertelsmann) nicht veröffentlichte Roman über die Kind-Ehefrau des Propheten Mohammed hat in Großbritannien einen neuen Verlag gefunden. Und auch auf Deutsch soll er veröffentlicht werden; welcher Verlag das macht, ist (noch?) nicht bekannt.

Die elfte Woche ohne Unterbrechung, in der die PalAraber mehr PalAraber getötet haben als die Israelis, ist abgebrochen. Gezählt wurde von Elder of Ziyon und dem Palestinian Center for Human Rights (PCHR). Letztere zählen in ihrem Wochenbericht auf, dass der Stand der letzten sieben Tage 2 für die PalAraber und 0 für Israel ist. Israel begeht einen seltsamen Völkermord, wenn sie es nicht schaffen in fünf aufeinander folgenden Wochen auch nur einen einzigen PalAraber umzubringen!

Autsch! Die Rede von John McCain wurde von mehr Menschen im US-Fernsehen angesehen als die von Barack H. Obama – und das, obwohl sie auf weniger Sendern ausgestrahlt wurde. Und Sarah Palin haben fast genauso viele zugesehen wie den beiden Chef-Kandidaten (Bidens Zahlen liegen weit dahinter). Wäre das ein Maßstab, dann hätte The One aber dicke verloren!

Und wie reagiert der Schmieren-Kaiser? Er zieht – mal wieder – die Rassismus-Karte, obwohl für seine Behauptungen nicht die Andeutung eines wahren Körnchens vorhanden ist: Weder haben McCain uns seine Partei Bezug auf seine muslimische Vergangenheit genommen, noch seine Hautfarbe zum Thema gemacht. Ganz im Gegensatz zum Obamessias und seinem Wahlkämpf-Team (sowie seinen sonstigen Unterstützern) sind von den verunglimpften „Rechten“ keine Güllekübel benutzt worden. Was sagt uns das? Obama und seine Leute predigen Wasser und trinken Wein. Werfen anderen etwas vor, das die nicht tun, sie selbst aber sehr wohl. Das muss für die linken Giftspritzen eine Qualifikationsgrund für die Präsidentschaft sein!

Gordon Brown (britischer Premier) erinnerte seine Landsleute daran, dass der „Ramadan Ruhe und Demut lehrt und uns an unser gemeinsames moralisches Universum erinnert, unsere Verpflichtungen anderen gegenüber“. Da muss er wohl mal dringend in die Palästinensergebiete fahren und den Missverstehern dort seine Ramadan-Kenntnisse vermitteln. „Ramadan-Gebete enden in Krawallen am Kalandiya-Checkpoint“.