Die Archäologie spricht für die Juden

Es wird von Israels Feinden immer wieder gerne angeführt, es gäbe kaum oder keine archäologischen Belege für Israels Geschichte in „Palästina“. Die palästinensischen Araber sind diesbezüglich besonders eifrig. Und im Westen folgen ihnen langsam eine ganze Reihe Terror-Apologeten, um den Mythos des „seit undenkbaren Zeiten“ „palästinensischen“ Bodens festzuklopfen und Israels historisches Existenzrecht zu untergraben.

Besonders interessant an dieser Entwicklung: Sie widerspricht dem aktuellen Stand archäologischer Funde. (Das hatte ich, glaube ich, erst vor kurzem hier schon einmal geäußert…) Jedes Jahr gibt es weitere Fundstücke, die nicht nur von Alter, Form und Inschriften her bestätigen, dass das Volk Israel in Jerusalem und dem Land Israel lebte; sie bestätigen auch die Angaben der Bibel, der ja nun gerade von modernen, „historisch“-kritischen Theologen immer jeglicher historische Anspruch abgesprochen wird (diese „Wissenschaftler“ sollten bitte mal den Anfang des Lukas-Evangeliums lesen, um den Anspruch des Verfassers festzustellen).

Einen Ausschnitt des Standes der archäologischen Funde hat Nissan Ratzlav-Katz für Israel National News aufgelistet und – in Anklang an Hillel Fendel – einige innermuslimische Fakten voran gesetzt, die die neuen „Erkenntnissen“ der Palli-Propaganda Lügen strafen. Die deutsche Übersetzung ist hier zu lesen. Ein Fund, der fehlt, ist ganz frisch (die Meldung stammt von heute, 6.10.08): Ein relativ großes Fragment des Sarkophags eines Hohepriesters, wahrscheinlich aus der Zeit relativ kurz vor der Zerstörung des Tempels durch die Römer im Jahr 70n.Chr., wurde nördlich von Jerusalem ausgegraben (eine Information dazu auch hier).

(Aus mir bisher unerklärlichen Gründen lässt die verlinkte Seite der Nahost-Infos eine reguläre Anzeige des Textes nicht zu, weshalb das Ende gleich zweimal vorhanden ist.)

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2 Gedanken zu “Die Archäologie spricht für die Juden

  1. „Genau eine Woche vor „Tisha Beav“ 2008, wo die Juden über die Zerstörung des 1.Tempels trauern, fand man in der Davidstadt diesen Siegel von Gedalja, der Sohn Paschhurs – ein Minister im Königreich von Zedekia (597-586 v.Chr.). Dieser Minister Gedalja riet dem König damals, den Propheten Jeremia umzubringen, weil er die Zerstörung Jerusalems vorraus ankündigte, was dann auch wirklich geschah. “

    http://www.aufderseiteisraels.com/

    Diese unzweideutigen archieologischen Funde aus Israel bestätigen besonders den Nichtchristen die Wahrheit der Bibel, denn diese Begebenheit wird in Jeremia 38, Verse1-4 erwähnt, und es beweist, daß die in der Bibel (AT) erwähnte Person wirklich gelebt hat.

    Aber auch auf dieser Seite von Israel Antiquities Authority findet man einige Angaben.

    http://www.antiquities.org.il/

    Paulchen

  2. Danke für die Links.
    Das Problem ist allerdings immer wieder, dass die Mainstream-Medien diese Funde schlichtweg ignorieren und Otto Normalverbraucher nichts davon erfährt. Manchmal muss selbst in Israel darauf hingewiesen werden, was dort alles gefunden worden ist. Und wenn die IDF nicht alle Wehrpflichtigen durch eine Reihe von Museen, Erinnerungsstätten und Bildungskurse schicken würde, gäbe es auch in der israelischen Bevölkerung arg wenig Wissen über das eigene Erbe.

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