Schaschlik

Gewalt von „Siedlern“ gegen „Palästinenser“ ist in den letzten Wochen ein groß herausgestelltes Thema (in den israelischen Medien) gewesen. In Ma’ariv beschwert sich Chagai Segal (zurecht!), dass diese Gewalt zahlenmäßig und von den Schäden her einen geringen Bruchteil dessen darstellen, was von pal-arabischer Seite an Gewalt gegen Israelis verübt worden ist, in den Medien aber eine unverhältnismäßige Aufmerksamkeit bekommen hat. Kein Wunder, versuchen doch die Medien die „Siedler“ als allesamt kriminell darzustellen und ihre Sorte von „Frieden“ herbeizupublizieren. (Nicht bekannt ist mir, ob Segal auch die richtigen Worte zur Gewalt der Gewalttätigen unter den Siedlern findet – denn abzulehnen ist deren Verhalten allemal.)

Seit einigen Jahren werfen UNHCR und NGOs Israel vor es tue zu wenig für Palästinenser, die sich in israelischen oder jordanischen Krankenhäusern behandeln lassen wollen. Die Zahlen sprechen eine andere Sprache: Die Zahlen sind von 2006 auf 2007 um 45 Prozent gestiegen (von 4.932 auf 7.176); in den ersten sechs Monaten des Jahres 2008 sind sie weiter gestiegen, während die Gesamtrate der Einreisegenehmigungen aus Sicherheitsgründen gefallen ist. Die JCPA hat errechnet, dass in den ersten sechs (!) Monaten des Jahres 2008 13.201 Palästinensern aus gesundheitlichen Gründen die Einreise erlaubt wurde. Obwohl in den letzten zwei Jahren gerade PalAraber/innen, die eine solche Genehmigung erhielten, versuchten Terroranschläge zu verüben.

Der Libanon versucht Israel wegen des Verkaufs traditioneller libanesischer Lebensmittel verklagen, als da wären: Falaffel, Hummus, Tabouleh und Fattoush. Macht nichts, dass Falaffel in Ägypten erfunden worden sein soll, Hummus erstmals in Syrien nachweisbar war usw. Und schon gar nichts, dass andere Nahost-Staaten ebenfalls diese angeblich traditionell libanesischen Lebensmittel herstellen, verkaufen und exportieren. Die Klage richtet sich ausschließlich gegen Israel. Die Klage ist nämlich „Widerstand“ – also nichts anderes als der Versuch juristischen Terror gegen Israel auszuüben. Das kennen wir auf anderer Ebene von Muslim-Verbänden und reichen Saudis, die hier und da Klagen anstrengen, um islamkritische Menschen zum Schweigen zu bringen.

Unsere linke Journaille (und nicht nur die) pflegt ihre Vorurteile gegen israelische Politiker und wer in der Lage ist Frieden zu schließen. Und ist es nicht verwunderlich, dass Jehan Sadat (die Witwe des ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat) einen SPIEGEL-Journalisten belehren muss, was die Möglichkeit eines Friedens mit den Palästinensern angeht:
Herr Windfuhr vom SPIEGEL: Glauben Sie wirklich, dass ausgerechnet der rechtslastige Nationalist Begin den Palästinensern einen eigenen Staat zugestanden hätte?
Frau Sadat: Absolut. Natürlich hätte man hart und mühevoll verhandeln müssen, wie es ja auch Ägypten getan hatte.
Das geht ja für den armen Kerl nicht, dass so jemand wie Begin Frieden schließt. Mit den Ägyptern, okay, aber sonst? Frau Sadat weiß es besser: Damals hätten alle Frieden haben können, wenn sie denn nur mit Israels Begin verhandelt hätten: „Aber die wollten ja weder verhandeln, noch Krieg führen und vergeudeten 35 Jahre mit politischer Untätigkeit.“ Und daran krankt die ganze Region bis heute.

Das Phänomen, dass „rechte“ Gewalt oder Schmierereien und Vandalismus in den Medien höchst intensiv berichtet und kommentiert werden, während man gleiche Taten von „links“ weitgehend ignoriert oder verharmlost (wenn nicht, wie neulich in Köln, fördert), kennt man auch in Israel: Die Plakate einer PR-Kampagne der Juden in der Judäa und Samaria („Westbank“) geschmierten Hass-Parolen sind praktisch keine Meldung wert. Wie anders sähe es aus, hätten „Rechte“ eine Kampagne zum „sofortigen Abzug“ (aus den Gebieten) verschandelt!

Die Jerusalemer Grabeskirche ist akut einsturzgefährdet. Darauf weist die Tageszeitung „Ha`aretz“ an diesem Dienstag hin. Feuchtigkeit und fehlende Instandhaltungsarbeiten setzten dem jahrhundertealten Bauwerk zu. Schon seit Jahren riefen immer neue Kommissionen drängend nach einer Stabilisierung der Grabeskirche, die sich über dem Ort der Kreuzigung und Beisetzung Jesu erhebt. Dafür bräuchte es aber eine Absprache der heftig zerstrittenen christlichen Konfessionen, die den Bau gemeinsam verwalten. Die israelischen Behörden haben schon ihre Bereitschaft signalisiert, die Arbeiten zu subventionieren, wenn es eine Einigung geben sollte. (Radio Vatikan)

Rin in die Kartoffeln – raus aus die Kartoffeln: Erst erlässt ein saudischer Scheik eine Fatwa, dass ein Verlobter das Bild seiner Verlobten über Instant Messanger sehen darf. Jetzt gibt es die Gegen-Fatwa: Das darf er nicht, denn es besteht die Gefahr, dass andere das Bild ebenfalls sehen, bevor die beiden verheiratet sind.

Muss man nicht eigentlich einen solchen Richter wegen kriminellen Amtsmissbrauchs verknacken dürfen?

Die „Palästinenser“ sind nicht gern gesehen. Der Bürgermeister eines Ortes im Negev erklärt, warum: Sie halten sich illegal dort auf, „neigen zu Diebstahl und Kleinkriminalität“, es besteht die Sorge, dass einer von ihnen ein Attentat verüben wird und sie haben die örtlichen Geschäftsinhaber arbeitslos gemacht.

Wieder ein Beweis, was die Juden/Zionisten/Israelis für furchtbar unmenschliche Leute sind: Iranischer Junge darf zur Behandlung nach Israel. Hoffentlich bekommt die Familie hinterher in Teheran keinen Ärger…

Neuer Rekord in Simbabwe: Die Inflation betrug dort im Juli 231 Millionen Prozent. (n-tv Nachrichten-Ticker) Herzlichen Glückwunsch, Herr Mugabe. Das hat noch keiner geschafft. Nicht mal irgendein anderer Demokrat wie Sie.

Obamas Wahlkampftruppe fälscht und betrügt weiter. Jetzt prüfen einige israelische Generale, ob sie dagegen vorgehen, dass sie in einem Wahlkampfspot erscheinen, in dem dem Publikum vermittelt wird, sie würden für Obama sein. Die Generale wussten nicht, dass das Material für den Wahlkampf benutzt werden sollte, sondern glaubten an ganz normale Interviews. Sie hatten sich „positiv“ zu beiden Kandidaten geäußert, in dem Film kommen aber nur aus dem Zusammenhang gerissene Ausschnitte pro Obama vor.

Wen würden Sie lieber in ein hohes Amt wählen? Einen Menschen, der sagt, die Wähler sollten ihn wählen, damit er seine Reise fortsetzen kann – oder einen Mann, der darum bittet seinem Land dienen zu können? (Der „Reisende“ ist Barak Hussein Obama, der Diener John McCain.)

Die Wahlkampftruppe des Obamessias hat Ende September auf illegale Weise eine Kontaktliste der NSSF (National Shooting Sports Foundation) in die Finger bekommen und zu einer E-Mail-Kampagne benutzt. Dagegen hat die NSSF jetzt eine einstweilige Verfügung durchsetzen können.

Über’s ganze Land verteilt kommen Unregelmäßigkeiten bei der Wählerregistrierung ans Licht. In viele dieser Unregelmäßigkeiten [kann man den konservativen Bloggern glauben, dann sind es fast alle!] ist ACORN, ein früherer Arbeitgeber eines der Präsidentschafts-Kandidaten, Barack Obmaa, verwickelt. Jetzt kam ans Licht, dass Obamas Wahlkampfkampagne an ACORN mehr als $800.000 für die „stimmt ab!“-Bemühungen dieser Wahlkampf-Saison gezahlt hat. (Nur einer der Hinweise hier.) Eine der Merkwürdigkeiten: In Indiananapolis sind 105% der wahlberechtigten Bevölkerung als Wähler registriert (über 30.000 mehr als es stimmberechtigte Einwohner gibt)!

Ein Gedanke, der mir schon früher öfter kam, wurde jetzt von Robert Spencer durchdacht ausformuliert: Obama und seine Truppe agieren im Wahlkampf genauso, wie die extremistischen Muslimverbände in westlichen Demokratien und die muslimischen Staaten auf der „Weltbühne“. So hatten Obamas Gefolgsleute in Missouri versucht Strafverfolgungsbehörden als Mittel zu nutzen, um missliebige Kritik als kriminelle Handlung verfolgen zu lassen (der Gouverneur hat die Leute zurückgepfiffen und scharfe Kritik geübt); kritischer Fakten-Vorhaltung wird ausweichend oder diffamierend „geantwortet“, statt die Fakten zu widerlegen. Missliebige (konservative) Radio-Talkshows sollen per Gesetz mit „liberalen“ (d.h. weit linken) ergänzt werden (eine Idee von Obamas Parteigenossin und Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi). Eine ähnliche Vorsorge für die überwiegend von Linken besetzten Fernseh-Talkshows ist (natürlich) nicht vorgesehen.

Europa hat sein erstes Che Guevara-Denkmal. Es steht im Donaupark in Wien. Der Mann sei leider oft verkannt und falsch interpretiert worden, obwohl er seinen Idealen stets treu geblieben sei, laudierte SPÖ-Pensioniertenchef Karl Blecha. So ist das mit den Europäern: Linksextremistische Massenmörder haben Ideale und müssen gefeiert und als Vorbilder hingestellt werden. Anders als konservative bis rechtsextremistische Hetzer – die bleiben zwar auch ihren Idealen treu, aber das wird ihnen nicht angerechnet. Ich wäre dafür das umgekehrt zu handhaben: Entmystifiziert endlich die linken Mörder genauso wie die rechten!
Ach, so ist das: Die Behauptung, Che sei ein Mörder gewesen, sei heute genauso falsch wie vor 41 Jahren: „Er war ein Mensch.“ – Seine Opfer wohl nicht? Oder alles Reaktionäre, die umgebracht werden müssen?
„Ich hoffe, Sie tragen ein kleines Stückchen Che Guevara in Ihrem Herzen mit nach Hause“, meinte Wiens Bürgermeister Häupl. Welches denn, Herr Bürgermeister? Das, mit dem der Mann seine Morde gerechtfertigt hat (und Sie das heute offenbar noch tun)?

Sechzehn Wochen in Folge: Die PalAraber haben es schon wieder geschafft, mehr eigene Leute umzubringen oder zu „verlieren“ (z.B. in Schmuggeltunneln), als durch die IDF töten zu lassen. Vorletzte Woche endete mit einem 1:0 für die Terroristen, diese Woche mit 3:0.