Wochenend-Schaschlik

Einer der (wenigen?) anständigen Leute in der FDP, was Israel angeht: Dirk Niebel. Bei ihm steht Gewinn und Geschäft nicht über Moral und er erliegt auch nicht der arabisch-muslimischen Hetz-Propaganda, deren Inhalte so viele andere folgen. Er hat auch ein klares Wort nach „links“: „Das Problem mit der Linken ist, dass man in Ostdeutschland über Jahrzehnte hinweg einen Antisemitismus als Anti-Zionismus verkleidet hat.“ Mit anderen Worten: Antizionismus ist Antisemitismus, der sich mit einer anderen Vokabel tarnt.

Die Sprache des Westens – besonders die der USA – gegenüber Iran wird täglich aggressiver“, schmiert Norman Paech ins Neue Deutschland. Neben der völlig aufgebauschten Schreiberei über (in ihrem Umfang) angebliche Anti-Iran-Aktivitäten der Israelis hat er aber wohl vor allem eins verdrängt: Wie aggressiv die Führung des Iran gegenüber dem Westen ist. Siehe Ahmadinedschads Hetze in der UNO-Vollversammlung. Aber das ist dem Giftzwerg keinen Gedanken wert. Für ihn gibt es nur eine Seite, die böse ist: der Westen und insbesondere die Israelis und Amerikaner.

Mark Steyn hat Glück gehabt. Der Nachweis, er sei „eklatant islamophobisch“ und habe mit seinem letzten Buch ein „Hass-Verbrechen“ begangen (indem er Fakten und unverfälschte Zitate, auch im Zusammenhang, als Beleg für seine Aussagen anführte), konnte nicht erbracht werden. Leider ist Steyn die Ausnahme (deshalb „Glück“): die kanadischen „Menschenrechtstribunale“ prahlen mit einer fast 100%-Verurteilungsquote. Der ganze Wahn dieser kanadischen Hexenjagd-Einrichtung haben inzwischen zu einem Buch geführt: The Tyranny of Nice (in etwa: Die Tyrannei des Liebseins), in dem das ganze System analysiert wird.

Die echten Rechten (deutschen Neonazis) haben nichts mit den Kölner Antiislam-Konferenzteilnehmern gemein, sondern stehen (in diesem Fall) auf der Seite von Schramma und der Antifa (via Brussels Journal, Jihad Watch). Interessant. Sind die Rechtsextremisten von Köln jetzt doch keine richtigen Rechtsextremisten? Oder sind Schamma und die Antifa jetzt rechtsextremistisch?

Auch Sklavenhandel war und ist zutiefst kapitalistisch“, giftet ein Leser des Artikels von Richard Wagner über Gaga-Hugh Chavez auf der „Achse des Guten“. Mal abgesehen davon, dass es andere Kapitalisten und nicht Sozialisten, Kommunisten oder Gutmenschen waren (in Europa wie den USA und Südamerika), die den Sklavenhalter-Kapitalisten ihre Sklavenhaltung verboten und ausgetrieben haben: Wenn man so argumentieren wollte, wie die Linken das so gerne tun, dann müsste man dem zitierten Parolenhengst entgegen halten: Wenigestens haben die Kapitalisten Sklavenhaltung Sklavenhaltung genannt und nicht Umerziehungslager oder Strafe nach Volkes Willen. Mehr noch: Sie haben – wenn auch oft eher schlecht als recht – für ihre die Sklaven Essen und Kleidung bereitgestellt, während die Gulag-Halter gerne sahen, dass ihr Fürsorge-Empfohlenen leiden und ggf. auch diese Welt verließen. Fänden die Herrschaften vom gutmenschlichen Links diese Beschreibung angemessen? Die Antwort erübrigt sich, auch wenn es noch so stimmt.
Man kann auch einen Schritt weiter gehen, wie David Harnasch es macht: Capitalism cannot work with slave labor… Der Kapitalismus beginnt damit, dass Bauern aus der Leibeigenschaft entkamen und schlagartig dramatisch produktiver wurden, weil sie für sich selbst und nicht mehr nur für ihre Herren arbeiteten. Aber versuchen wir das einmal einem linkslastigen Schwätzer klar zu machen…

Unsere Medien stürzen sich auf einen Untersuchungsausschuss in Alaska, der zu dem Schluss gekommen ist, Sarah Palin habe einen Polizeichef aus persönlichen Gründen aus dem Amt entfernt. Genau das hat Obamas Wahlkampfteam prompt verschickt, hier wird’s übernommen. Was wirklich in dem „Urteil“ des Ausschusses steht, hat natürlich keiner nachgelesen, weil die linken Medien in den USA, auf die unsere sich stützen, das auch nicht berichten: Der Ausschuss ist zu dem Schluss gekommen, dass Palin den Mann nicht nur, aber auch aus familiären Gründen seines Postens enthoben habe. Das ist mehr als schwach; es ist – außer Palin hat irgendwo geäußert, dass es eine Rolle gespielt hat – pure Spekulation. Die Herrschaften des Ausschusses bestimmen, wie Palin gedacht haben soll, als sie den Mann entließ. Mal ganz davon abgesehen, dass der Ausschuss selbst zugibt, dass es objektive Gründe gab, ihm den Posten zu entziehen. (Genaueres, in Englisch, hier; etwas Differenziertes auf Deutsch hier.)
Obamas Lügen, Windungen, Verstrickungen in Fälschungsaktionen, Drohungen, Amtsmissbrauchs-Anstiftungen, seine rassistischen Wegbegleiter und Freunde, seine dem Terrorismus nahe stehenden Bekannten und Kumpel sind weiterhin absolut kein Thema in unseren (oder den großen US-) Medien…