Free Gaza-Freaks sind seekrank

Elder of Ziyon, 28. Oktober 2008

Die Mailingliste von Free Gaza bringt manchmal richtig Perlen. So auch diese von Great Berlin vom FGM Media Team:

Es ist halb drei morgens und Osama ist gerade für ein paar Stunden schlafen gegangen. Er und ich warteten in Zypern auf Nachrichten der Dignity und sahen den kleinen Punkt auf dem SPOT-Radar, wie er sich langsam in Richtung Gaza bewegte und auf eine mögliche gewaltsame Intervention der stark bewaffneten israelischen Marine irgendwo gegen 6 Uhr. Das Poltern aus Jerusalem ist heftig. Sie wollen uns nicht nach Gaza kommen lassen, weil wir uns letztes Mal nicht benommen haben. Was das heißen soll, können nur die Hirne neurotischer Militärmänner aussortieren und ich fühle mich an den Film Dr. Strangelove erinnert, nur, dass diese Konfrontation echt sein wird und nicht gewalttätige Menschenrechts-Überwacher dem viertgrößten Militär der Welt gegenüber stehen werden.

Die Leute an Bord sind jetzt Osamas und meine Freunde; die meisten von ihnen sind durch den Versuch an Bord zu kommen zweimal in Zypern gewesen. Wir sprachen mit David S vor über einer halben Stunde und 80% von ihnen sind seekrank, einige davon ernstlich. Selbst mit dem neuen Boot, einem, das besser läuft und stabiler ist, sind die Leute noch krank. Siebenundzwanzig von ihnen drängen sich auf dem Boot, weil sie sich genug um die Menschenrechte eines besetzten Volkes sorgen, das von israelischer Militärmacht langsam zu Tode stranguliert wird, um das Risiko einzugehen.

Wenn die Ärzte an Bord mit der Seekrankheit von ein paar Dutzend Leuten nicht klar kommen, wie viel Hilfe können sie 1,5 Millionen Menschen während ihrem Fototermin leisten?

Greta ist eindeutig müde, denn sie lässt etwas durchschlüpfen, das sie sicherlich nicht rauslassen wollte:

Israel hat Panik, dass die Palästinenser dasselbe tun werden, was sie Ende der 1940-er taten: Sich in Schiffe zu setzen und nach Hause kommen.

Es hat einen Moment gedauert, aber dann begriff ich, was sie sagte: Sie verglich die palästinensischen Araber mit den Juden, die „illegal“ nach Palästina einwandern mussten, um ihr Leben vor den Nazis zu retten!

Was bedeutet, dass sie die Gastgeberländer der palästinensischen Araber als so unterdrückerisch wie Nazideutschland ansehen muss, denke ich.

Aber achten Sie mal auf ihre Wortwahl: Selbst diese fanatische Antizionistin gibt zu, dass die jüdischen Flüchtlinge der 40-er Jahre nicht europäische Kolonisten waren, sondern Mitglieder einer Nation, die nach Hause kommt!

Ich bezweifle, dass diese Nachricht es auf ihre Internetseite schaffen wird, bevor sie begreifen, dass sie gerade den Zionismus als nationale Wiederherstellungsbewegung rechtfertigte.

Was die Free Gaza-Freaks (ich nenne sie lieber Terror-Schiffer) angeht, so sollte man sich die Diskrepanz zwischen ihren prahlerischen Reden ihrer Ziel-Erklärung ansehen:

Presseerklärung: Wir kehren nach Gaza aus genau denselben Gründen zurück, aus denen wir im August kamen: um medizinische Versorgungsgüter zu liefern, Zivilgesellschafts-Organisationen zu treffen, Freiwillige in den Krankenhäusern und Palästinenser zu besuchen, die unsere Anwesenheit erbeten hatten.

Erklärung über ihre Zielsetzung: Wir wollen die Belagerung des Gazastreifens brechen. Wir wollen die internationale Aufmerksamkeit auf die gefängnisartige Schließung des Gazastreifens bringen und die internationale Gemeinschaft unter Druck setzen ihre Sanktionspolitik zu überdenken und ihre Unterstützung für die fortgesetzte israelische Besatzung zu beenden. Wir wollen das Recht der Palästinenser unterstützen internationale Besucher willkommen zu heißen, seien sie Besucher, Menschenrechts-Beobachter, humanitäre Helfer, Journalisten oder was sonstiges.

Fällt etwas auf? Die Zielsetzungs-Erklärung enthält nicht ein einziges Wort darüber, den Menschen im Gazastreifen tatsächlich praktisch zu helfen! Eine Presseerklärung wie die obige ist glatt gelogen.

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