Schaschlik

Die Polizei rät: Fahren Sie schwarz, damit die Busfahrer ein ruhigeres Leben haben! Das ist lustig! Nicht nur, dass die Fahrgäste zu rechtswidrigem Verhalten angehalten werden – und das von Berlins Polizeipräsident! – das soll auch noch die Busfahrer sicherer machen: Die werden dann angeblich nicht mehr von übermütigen Jugendlichen (mit nicht zu erwähnendem Migrationshintergrund) angegriffen, weil sie nicht mehr so viel Stress haben und verursachen. Für diesen Schwachsinn gehört dem Mann ein Ehrenpreis verliehen!

Der totale Linksdrift selbst der angeblich konservativen Partei unserer bundesweit agierenden Politiklandschaft wird nirgendwo deutlicher als bei der NRW-Regierung. Letzte Woche schmachteten Rüttgers und Laschet noch in Duisburg, es müssten noch viel mehr Großmoscheen entstehen. Und jetzt drischt der Antiintegrationsminister auf Ralph Giordano ein, weil der erkannt hat, was Islam immer mehr bedeutet. „Fast rechts“ sei Giordano – das ist nur noch Code für „Giordano ist rechtsradikal – ich kann es nur nicht so sagen, denn er ist ja Jude und Holocaust-Überlebender.“ Merke: Es ist nicht nur Schramma, der das Vokabular der Antifa-Verbrecher verinnerlicht hat. Und damit einen großen Teil der Bevölkerung diskriminiert und verteufelt, weil diese Menschen zu Rassisten gestempelt werden.

Offenbarung in Marl: Es gibt eine neue Integrationsbeauftragte, die auch noch aus eigener Lebenserfahrung heraus arbeiten kann. Einen Fehler hat sie allerdings (naja, neben dem anderen, dass sie keine Muslimverbands-Vertreterin ist): „Eine durchsetzungsstarke Frau“, lobt Bürgermeisterin Uta Heinrich. Zwei Eigenschaften, die den türkisch-muslimischen Kreisen unangenehm auffiel, weil sie nicht in deren Bild einer Frau passte. Zum Vorstel-lungsgespräch erschienen die Vertreter der Moscheen nicht. Uta Heinrich: „Sie werden sich aber der westlich orientierten Welt öffnen müssen.“ Eben da dürfte das Problem liegen, nicht wahr?

Ach, sie meinen es doch immer nur gut, die Beseitiger der europäischen Kultur. Eine (auch dort umstrittene) amerikanische Unsitte greift in Großbritannien (wo sonst?) immer weiter um sich: Christliche Feste umzubenennen. So will der Stadtrat von Oxford jetzt das Wort „Weihnachten“ aus allen öffentlichen Aktivitäten rund um das Fest verbannen. Vorgeschlagen hat das eine Organisation namens „Oxfort Inspires“, die die Kultur im Land fördern will. Mit dieser Art der „Förderung“ durch Beseitigung allen Christlichens sind allerdings nicht einmal die Muslime einverstanden! Und denen werde ich nicht unterstellen, sie wären aus der Angst dagegen, dass ihre Feiern auch „neutrale“ Namen bekommen sollten. Schließlich ist den PC-Truppen noch nie eingefallen etwas zu unternehmen, was die Jünger des Islam erzürnen könnte.

UNRWA-Chefin Karen Abu Zayd hat gerade erst behauptet, dass es seit der „Ruhe“ keine Verbesserung der Lage im Gazastreifen geben würde. Dann verstehe ich nicht, wieso durch die Hunderte Schmuggeltunnels ganze Zoos in den Strip gebracht werden, mit denen nicht nur der Zoo von Gaza bestückt wird, sondern auch Privatpersonen versorgt werden, die damit angeben wollen. Ist das das Verhalten eines Volkes, das verhungert? Diese Frage muss man UNRWA und Frau Abu Zayd stellen, nicht den Tunnelschmugglern. UNRWA hat allerdings ein Interesse daran die Lage schlecht zu reden und zu sehen, weil sie sonst ihren Auftrag („Palästinenser“ in Flüchtlingslagern halten, um weiter existieren zu können) aufgeben müssten.

Eine plärrende Schlagzeile von Yediot Ahronot: „Siedler verbrennen palästinensische Flagge.“ Na ja, keine nette Geste, eine, die man lieber lassen sollte. Damit steht es jetzt so ungefähr 200.000 (oder so) zu 1 gegen die Juden. Und wir machen jetzt ein kleines Ratespiel: a) Welche Flaggenverbrennung wird in die Geschichte eingehen, die der Siedler oder die der arabischen Dauerverbrenner? b) Wie wird man die Verbrennung der palästinensischen Flagge nennen? „Unverhältnismäßige Reaktion“?

Pressefreiheit auf Hamas-Art: Alle Drucker des Gazastreifens wurden gewarnt, sie dürfen keine Plakate von Yassir Arafat herstellen, dessen offizieller Todestag sich nächste Woche zum vierten Mal jährt. Wer sich nicht daran hält, wird verhaftet und verliert seine Maschinen und sonstige Ausrüstung.

Da fühle ich mich an ein Ereignis erinnert: Nach der „Rückgabe“ der Shebaa-Farmen, so hieß es immer von der Hisbollah, habe man keine territorialen Ansprüche mehr. (Allerdings sollten die „palästinensischen Brüder“ in ihrem „Widerstand“ weiter unterstützt werden.) Nun, das war dann wohl dieselbe Behauptung wie die eines „Größten Feldherrn aller Zeiten“ zur Einverleibung des Sudetenlandes. Denn jetzt machen sie weitere Ansprüche geltend: Die „zionistischen Terroristen“ sollen 1920 bis 1923 die Grenze verschoben haben, so dass der Libanon „Millionen Quadratmeter“ verloren habe. (Merke: Frankreich und Großbritannien waren/sind „zionistische Terroristen“!) Da wollen wir doch mal sehen, wann die UNO und der übrige Westen auf diesen Kurs einschwenken.

Der erste Eindruck der Ermittler war, dass diese antisemitische/fremdenfeindliche Tat gegen Muslime offenbar von ignoranten Menschen begangen wurde, die nichts von Politik wissen und in ihrer Art einzigartig war“, sagte die Hamburger Polizei in einer Erklärung über die Schändung eines muslimischen Friedhofs. Definiert die Hamburger Polizei jetzt den Antisemitismus neu? (Oder ist das von AFP?)

Ein ganz normaler Tag in der islamistisch bereicherten Welt: 16 Tote, 43 Verletzte im Irak; Taliban-Selbstmordanschlag kostet 7 Menschen das Leben; 2 Bomben im südlichen Thailand, 71 Verletzte; Taliban schießen auf Polizisten, 3 Tote. Das war Dienstag (4.11.08). Aber keine Sorge, ihr lieben Fans der moralischen Äquivalenz, meint Robert Spencer auf Dhimmi Watch: Die weltweite Jagd auf Extremisten, die ihre gewalttätigen Aktionen mit Texten und Lehrer des Christentums rechtfertigen, geht weiter!

Könnte mal jemand auf die Idee kommen, dass die Hamas unverhältnismäßig reagiert? Weil die IDF ein paar Meter in den Gazastreifen eindrang, um einen Tunnel zu zerstören, der zu dem Zweck gebaut wurde israelische Soldaten aus israelischem Staatsgebiet zu entführen und dabei die Frechheit hatte, einen Hamas-Terroristen zu töten, der das verhindern wollte, gab’s mal eben 35 Qassams und Mörsergranaten als Antwort. Es wären mehr gewesen, hätte die Luftwaffe nicht noch fünf weitere Terroristen getötet, die gerade Raketen verschießen wollten. Es ist wie immer: Die Hamas muss offen Terror vorbereiten können (verüben sowieso). Wenn das verhindert werden soll, dann ist die „Waffenruhe“ gestört und sie schlagen los. Aber die anderen sind Schuld. Auch dann, wenn die Terroristen gerade erst angekündigt haben, dass sie wieder losschlagen wollen.

Die Al Aksa-Stiftung hat entdeckt, dass im jüdischen Viertel der Jerusalemer Altstadt die Hurva-Synagoge wieder gebaut wird. Das geht natürlich nicht. Klar, die Jordanier haben 1948 die Hurva gesprengt, seitdem war das ein Schutthaufen und jetzt haben die vermaledeiten Zionisten natürlich kein Recht in ihrem Viertel diese Synagoge wieder aufzubauen. Denn da war ja eine Moschee! Na ja, eine Bildung muss man ja haben. Sonst kann man die Juden nicht mit dem größten Schwachsinn verunglimpfen, der von wer weiß wo hergeholt ist, aber mit den Fakten nichts zu tun hat. Bleibt noch abzuwarten, wann das wieder Kreise zieht und westliche nützliche Idioten das wiederkäuen.
Auch Ahmed Qurei, pal-arabischer Chefunterhändler (also der „Friedensengel“ der Fatah-Terroristen), findet auch, dass Israel mit dem Bau der Hurva den Vorwurf verbindet, Israel fabriziere in Jerusalem jüdische Geschichte.
Was sagt uns dieses Verhalten? In erster Linie beweist es, dass die „moderaten Friedenspartner“ nicht nur antizionistisch sind, sondern antijüdisch: Alles Jüdische soll aus „Palästina“ verschwinden. Es soll so judenrein sein, wie die Nazis ihr Reich gerne gehabt hätten!

Die Ächtung der Terroristen von der Hamas muss auf Teufel-komm-raus aufgeweicht und mittelfristig beseitigt werden. Scheint jedenfalls bei einer ganzen Reihe von EU-Institutionen und –Parlamentariern die Grundhaltung zu sein. Und so wird kein Unterschied gemacht, ob ein palästinensischer „Parlamentarier von der Hamas oder der Fatah ist“, sondern solche von der Hamas mal eben nach Brüssel eingeladen. Weil diese Terroristen ja gewählt sind. Hanyieh nicht? Ich kenne da noch ein paar Leute in der deutschen Vergangenheit, die waren auch gewählt. Die würden sie heute aber nicht einladen, aus prinzipiellen Gründen. Scheinheilige Drecksäcke.

Präsident Mubarak von Ägypten sagte bei seinem Besuch in Paris, dass die Radikalisierung der Haltung des Internationalen Kriminalgerichtshofs gegenüber dem Sudan die Lage in Darfur kompliziere und die Friedensgespräche zwischen der Regierung und den Rebellen gefährde. Gut, dass wir geklärt haben, wo die Schuldigen und Probleme sitzen. Die Europäer sind sicher gerne bereit Buße zu tun und die Verantwortung für die Morde an schwarzafrikanischen Sudanesen zu übernehmen!

Das dürfte wohl die Hamas-Art von Vertrauen bildende Maßnahmen unmittelbar vor neuen „Versöhnungsgesprächen“ sein: 50 Fatah-Mitglieder wurden bei einem Treffen in Gaza verhaftet; drei Journalisten der Fatah wurden ebenfalls verhaftet (Reporter ohne Grenzen schweigt schön still!); und dann haben sie noch ein Computer-Labor in Gaza gestürmt, das mit der Fatah in Verbindung steht, und den dortigen „Gouverneur“ (? Wahrscheinlich den Fatah-Chef des Streifens oder der Stadt) von Gaza inhaftiert.

Die Hoffnungen auf echten Frieden in Nahost können wir mit der Wahl Obamas begraben. Syrien hat schon verlauten lassen, wie gehandelt werden soll: „Die Fortsetzung des Widerstands sollte garantieren, dass Barack Obamas Regierung die imperialistische Politik der USA aufgibt und aufhört Israel auf Kosten der Araber zu unterstützen.“ Mit anderen Worten: Die machen so lange Terror oder Krieg, bis der US-Präsident ihnen liefert, was sie haben wollen. Noch etwas: Die USA als Vermittler und von ihnen vermittelte Abkommen werden nur akzeptiert werden, wenn sie den Arabern alles geben, was sie haben wollen (oder so vorteilhaft sind, dass der Rest ein Kinderspiel wird).

Obama nicht zu wählen, ist ja bekanntlich rassistisch. Dem Vorwurf möchte IsraPundit mit einer von zwei möglichen Antworten begegnen:
(1) „Ich folge Martin Luther Kings Anweisung mich auf die Inhalte des Charakters eines Menschen zu konzentrieren, statt auf die Farbe seiner Haut.“
(2) „Wenn man mir einen Sack mit einer Woche altem Müll anbietet, dann ist das Letzte, was mich kümmert, die Farbe des Sackes!“

Sollten die Wahlen knapp ausgehen (wenn das hier online gestellt wird: ausgegangen sein) und Obama vorne liegen, dann wissen wir wieso: Seine Leute haben sich in mehreren „Swing States“ registrieren lassen und dort gewählt.

Nach der Wahl muss weiter auf die Gouverneurin von Alaksa eingedroschen werden. Deutsche Qualitätsmedien beten weiter die falschen und widerlegten Vorwürfe gegen sie herunter; neue kommen aus einer etwas obskuren Seite von McCain hinzu. Aber so etwas zu hinterfragen liegt WDR-Beamten fern, fast noch ferner als die Idee, dass das mit dem „wir können in Alaska ja nach Russland rübergucken“ etwas mit Ironie zu tun haben könnte, ganz im Gegensatz zu Obamas „Wahlkampf in 57 [Bundes-]Staaten“, die nie als Unwissen oder Dummheit gewertet wurden (so man denn überhaupt davon weiß).

Man sollte mal die positive Seite des Wahlausgangs sehen, meint Paul Mirengoff vom PowerLine-Blog, auch wenn man niemals nie sagen sollte: Aber Barack Obamas Sieg bedeutet mit an Sicherheit grenzende Wahrscheinlichkeit, dass weder Hillary Clinton noch Al Gore niemals US-Präsident werden werden.

Obama ist gerade mal gewählt und wird noch zehn Wochen lang kein Präsident sein, da zeichnen sich die ersten Probleme schon ab, ohne dass er’s registriert: Nach der Wahl stürzt der Dow Jones innerhalb von zwei Tagen rekordverdächtig in die Tiefe; Russland macht mobil und stationiert Raketen im Raum Kaliningrad (Königsberg); und seine Wahlkampfhelfer müssen auch noch bezahlt werden – dabei sollte man meinen, nachdem er die größte (zum Teil illegale) Spendensammlung der Wahlkampfgeschichte geschafft hatte, sollte er in der Lage sein, diesen Reichtum „etwas weiter zu verbreiten“. (Böse Zungen wissen, dass er nur anderer Leute Reichtum „etwas weiter verbreiten“ will.)
Eine weitere Folge der Wahl Obamas: Der Verkauf von Feuerwaffen ist sehr plötzlich gestiegen. Da wollen eine ganze Menge US-Bürger noch vorbeugen, falls der neue Präsident den Waffenverkauf einschränken will. Besitzstand zu beseitigen ist deutlich problematischer und schwerer als Neuanschaffungen zu verhindern.

Eine persönliche Anmerkung zum Hype um den nächsten Präsidenten der USA: Es gibt Prophetien in der Bibel, die ich lange für nicht möglich gehalten habe; eine davon wäre z.B. die Ansage, dass eine Zeit kommt, in der die Wahrheit Lüge und die Lüge Wahrheit genannt wird. Ich bin eines Besseren belehrt worden. Und wenn ich mir ansehe, wie Barack Obama regelrecht zum Erlöser stilisiert wird, wie ihn die Massen anhimmeln, auch die, die man qua Bildung für intelligent halten sollte, für Leute, die auch hinter die Kulissen schauen würden, dann kann ich mir so langsam vorstellen, wie es aussieht, wenn einmal der in der Bibel beschriebene Antichrist die Weltbühne betritt.

Ein Gedanke zu “Schaschlik

  1. „Millionen von Quadratmetern“ will die Hisbollah zurückhaben? Da allein schon ein Quadratkilometer aus tausend mal tausend = einer Million Quadratmetern besteht, sollte diese Forderung, abhängig von der Lage dieser paar Quadratkilometer, im Gegenzug zu einer Friedenserklärung (die ja sicherlich eingehalten wird, großes Islamisten-Ehrenwort) doch wirklich nicht allzu schwer zu erfüllen sein.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.