Stoff für’s Hirn

Deutsche Medien-Knallchargen beschreiben, wie die neue US-Regierung Tyrannen, Völkermörder und Folterer unterstützen und zu deren Partner werden soll. Druck darf auf diese Staaten bzw. ihre Diktatoren nicht ausgeübt werden. Bei Israel allerdings ist Druck unerlässlich. Aufgezeichnet von Arvid Vormann. (Bitte nur lesen, wenn keine Gefahr des Kotzens wegen dieser „Journalisten“ besteht.)
Ebenfalls auf dem WadiNet-Blog schreibt Thomas von der Osten-Sacken über eine andere Tyrannenlob-Postille und deren Terroristen-Hofberichterstatterin Karin Leukefeld.
Wer davon noch nicht genug hat: Castollux nimmt sich das Grauen vor – Ulla Jelpke (und ihre Parteigenossen).
Ergänzt wird die Sammlung zur Einordnung der Sachkompetenz der Heuchler und Propagandisten noch durch Mr. Moe von der Zeitung für Schland mit seiner Kommentierung eines Geschreibsels von Christoph Bertram in der ZEIT. „Deutschlands Vorzeige-Appeaser“ findet den Umgang mit dem Iran nicht in Ordnung. Wir müssten den Mullahs alles glauben, was sie sagen, wenn sie es so tun, wie der Westen es gerne verstehen möchte und ansonsten dürfen wir ihnen nur ehrenwerte Motive unterstellen!

Weiteres Futter für die Serie „Lieblings-Journalisten“: Jörg Bremer ist ein mieses Propaganda-Sprachrohr der Terroristen. Hier ein weiteres Beispiel, wieso (aus einer kaum noch überschaubaren Reihe von Hetz-„Berichterstattung“). Das ist aber nur seine „neutrale“ „Berichterstattung“. Wenn er frei von der Leber weg schreiben darf, dann kommt dabei noch weitaus „Netteres“ heraus (dass das noch geht!). Mr. Moe von der Zeitung für Schland hat’s auseinander genommen: Juden können nach Bremer keine Zivilisten sein.
Zur selben Kategorie gehört Viktor Kocher von der NZZ: Probleme beschreiben, ohne zu es Pudels Kern zu kommen oder das Herz des Problems beim Namen zu nennen.

Gehen wir von einzelnen Pseudo-Beirichterestattern weg hin zu einer ganzen Zeitung. Und wenn die taz der Kinderstürmer und die Assoziierung mit Nazi-Einheiten so schön Mode ist, dann könnte man überlegen, ob man Neues Deutschland nicht als Roter Beobachter bezeichnen könnte. In einer Beziehung sind sie dort jedenfalls kaum zu übertreffen, obwohl sich viele alle Mühe geben. Diesmal haben sie dem Bürgermeister von Bethlehem immens Raum gegeben, der allerdings nichts tut, als sämtliches Gejammer so aufzuwärmen, wie es üblich ist: ohne jeglichen Bezug zu den Gründen für das Handeln Israels. Dass der Mann selbst auch ziemlich terroristisch veranlagt ist, geschenkt. Auf Spirit of Entebbe hat Claudio Casula die eklige Gülle auseinander genommen.
Anders als mit den Nazis macht es ein Leserbriefschreiber bei Dr. Benny Peiser von der Achse des Guten: Er bezeichnet die Frankfurter Rundschau als „Hessisch-Prawda“. Wenn schon links, dann linke Vergleiche!

21 Gründe, warum Obamas Streben nach Durchsetzung des saudischen „Friedensplans“ von 2002 nicht funktionieren wird. (In Englisch)
Auf Deutsch liefert Gudrun Eussner eine fundierte Antwort auf das Ansinnen des demnächstigen „ersten schwarzen“ Präsidenten.

Das Zentrum für Antisemitismusforschung scheint alles zu sein – nur kein Zentrum für Antisemitismusforschung, sondern eines für Antisemitismus-Rechtfertigung. Zumindest für muslimischen Antisemitismus. Damit befände es sich voll im Mainstream der medialen und akademischen Bekämpfung des Antisemitismus von vor 70 Jahren bei gleichzeitiger Beseitigung des heutigen und akutesten Antisemitismus.

Man fragt sich glatt, ob jetzt die Antifas die Bildungsdemo in Berlin für ihre antisemitisch-antiisraelische Aktion genutzt hat und die Veranstalter der Demo nur zu blöde sind, um zu begreifen, was bei der Zerstörung der Ausstellung „Verraten und verkauft“ tatsächlich ablief. Oder ob die Veranstalter das sogar gewollt haben. Vielleicht nur billigend in Kauf nahmen? Auf jeden Fall ist kein Zufall, was da passierte. Die Gründe dafür zeigt Lizas Welt auf.

Personenschützer“ bei der Stasi – was hinter diesem „harmlosen“ Begriff steckt, kann Vera Lengsfeld aus eigener Erfahrung vermitteln. Herr Lutz Heilmann, der gerne mal das deutsche Wikipedia sperren lässt, weil ihm etwas nicht gefällt, war ein solcher. Wird er jetzt Die Achse des Guten sperren lassen?

Ein paar wahre Worte zu den ignoranten Träumen des Shimon Peres sind bei Beer7 zu finden. Der Mann redet oft einen Stuss, dass man versucht ist ihn wegen Senilität ins Heim zu stecken. Allerdings wäre er dann schon seit zwei Jahrzehnten senil bis zur Unzurechnungsfähigkeit. Wie er es da geschafft hat immer wieder in politische Ämter zu kommen (allerdings, ohne dass ihn das Volk jemals gewählt hätte!), bleibt dann ein Rätsel. Also ist er wohl nicht senil – sondern eher ein zwar schlauer, aber doch Idiot, der sich selbst die Augenbinde aufgesetzt hat.

Wer ist Terrorist und wer nicht? Nicht wirklich überraschende Analyse von Beer7.

Wenn einer eine Karikatur zeichnet und dann eine 251 Worte lange Erklärung dazu stellt, weshalb das, was er da gemalt hat, nicht antisemitisch sein soll, dann braucht man nicht hinzusehen, um zu wissen, dass die Karikatur antisemitisch ist. Deborah Lipstadt stellt lakonisch fest: Keine Karikatur auf der Leitartikel-Seite sollte eine Erklärung oder einen Nachtrag benötigen. Wenn der Karikaturist irgendetwas taugt, dann sollte sein Werk für sich selbst sprechen. (Auch Castollux hat das Thema aufgegriffen.)

Der Dialog, den sie meinen – die Verbandsvertreter der grünen Fahne mit Halbmond. Wer diesen Leuten kritisch kommt, wird gemaßregelt, diffamiert und ins Abseits gestellt, wenn sie das schaffen. Wir sollten dafür sorgen, dass sie das nicht schaffen.

Wenn Juden sich nicht abschlachten lassen – dann ist das ein Bruch des Völkerrechts. Gut beobachtet, Lindwurm!

Von den Nazis verwendete Begriffe sind tabu. Gut so. Gulag-Vokabular und stalinistische Verunglimpfung nicht. Wie sehr diese im politischen Umgang verankert sind, zeigt Josef Joffe in der ZEIT auf. Völlig zu Recht sagt er, dass „Abweichler“ ins „Wörterbuch des Unmenschen“ gehört. Schönen Gruß an die Hessen-SPD.

Wieder mal: Ein Islamist soll einen Preis erhalten. Es handelt sich um die Eugen-Bieser-Stiftung, die dem Großmufti von Bosnien und Herzegowina (und zwei weiteren islamischen Geistlichen) einen Preis für religiöse Toleranz verleihen. Einem Mann, in aller Deutlichkeit erklärt, daß „die islamische Verpflichtung auf die Scharia immerwährend, nicht verhandelbar und unbefristet“ sei. Gudrun Eussner hat eine Wertung dieser Ehrung eingestellt.

Ein Lichtblick im (kurdischen) Irak: Es darf demonstriert werden, auch für etwas, das der Premierminister der kurdischen Region nicht will – also gegen dessen ausdrückliche Meinung. Dass die Forderung der Demonstranten eine ist, die im Westen selbstverständlich unterstützt werden müsste, aber nicht berichtet wird – geschenkt. Denn wenigstens in einem Blog – WadiNet – kann man lesen, was los war und wie erfreulich die Demonstration an sich verlief.

Die Muslim-Verbände und die OIC mit ihren 57 Mitgliedern, die sich als muslimische Staaten definieren, stellen den Islam und die Muslime nur allzu gerne als die neuen Juden hin. Wirklich verfolgt werden andere, häufig von Muslimen (Irak, Iran, Saudi-Arabien), aber auch von nationalistischen Hindus und kommunistischen Diktaturen. Die am stärksten verfolgte Religionsgruppe sind die Christen! Der Präses der EKD schreibt etwas ausführlicher darüber (eigentlich sprach er sie) im Zusammenhang mit Freiheit und der allenthalben beschworenen Friedenssehnsucht in einem Text zum Buß- und Bettag. Ein bemerkenswerter Satz, der anders formuliert von Henryk M. Broder auch immer wieder geäußert wird: Bei der Solidarität mit den Opfern vergangener Gewalt kann es nicht bleiben.

Der demnächstige Präsident der USA und die Medien – eine Liebesgeschichte, allerdings eine eher einseitige, bei der eine Seite (die Medien) anhimmeln und alles beiseite schieben, was vielleicht nicht so toll sein könnte und die andere Seite (Obama) das nach Kräften nutzt. Analysiert von Eugen Sorg auf der Achse des Guten (wo er von der WeltWoche übernommen wurde).