Schaschlik

Die Journalisten von CNN senden, was sie meinen senden zu müssen. Ohne Rücksicht auf Verluste. Ohne darüber nachzudenken, was für Folgen das haben kann. Weil die Mediengrößen ja für nichts verantwortlich sind. Wenn Leute deswegen sterben – was kann CNN dafür? (Links auf Englisch) CNN weiß ja nicht, dass es von Terroristen gesehen wird. Wie sollten sie auch?
Die BBC ist genauso ignorant: Ein britischer Millionär wurde erschossen, nachdem er der BBC über Handy von der Lage erzählte und wo er war. Das ging live raus und der Mann verlor sein Leben – weil „Journalisten“ meinen, sie müssten keine Vorsichtsmaßnahmen treffen, um die Leute zu schützen, deren Informationen sie bekommen. (Aber terroristische Quellen und Verbrecher, die werden anders behandelt als stinknormale Bürger!)

Von allen Leichen trugen die israelischen Opfer die schlimmsten Foltermerkmale“, berichtet ein Arzt aus Mumbai. Wer weiß davon eigentlich in Deutschland? In Europa? Im Fernsehen haben wir von den beiden Hotel, auch vom Bahnhof gehört und gesehen. Aber der Angriff auf das jüdische Gemeindezentrum und die Ermordung der Menschen dort – auch noch nach Folter – ist in unseren MSM praktisch nicht vorhanden! Objektive Medien?

Wenigstens gibt es ein paar Muslime, die man einfach loben muss: Die Betreiber eines muslimischen Friedhofs in Mumbai haben sich geweigert die Terroristen zu beerdigen, weil diese wegen ihrer Verbrechen nicht als Muslime anerkannt werden. Natürlich gibt es auch „kritische“ Stimmen. Und nett ist das nun mal gar nicht. Aber diese Leute wollten ein Zeichen setzen. Hoffen wir, dass das gelungen ist.

Anders ist es mit der BBC, aber vielleicht wollte die auch nur ein Zeichen setzen? Tom Gross kommt im Wall Street Journal zu dem Schluss, dass die gesamt außenpolitische Berichterstattung der Beep antisemitisch ausgerichtet ist, nicht nur die über den Nahen Osten. Denn der britische Vorzeige-Sender hat sich z.B. in Verrenkungen geübt, das Chabad-Haus nicht als jüdische Einrichtung zu benennen; oder während es eines von nur noch zwei umkämpften Gebäuden war und alle anderen Sender den Angriff der Spezialeinheiten darauf sendeten, übte sich die BBC in auffälliger Nicht-Berichterstattung darüber. Wann immer Juden als Opfer im Spiel sind, gehen die Londoner weite Wege, um das nicht zu thematisieren.

Wie schafft man in Nahost Frieden? Nur über Druck auf Israel. Das ist die europäische Position, die sich gerade wieder in einem Strategiepapier wiederfindet. Die Terroristen werden nicht angetastet. Druck auf die Fatah? Auf die Hamas? Pfffft.

Die Terrorschiffer aus Libyen soll gestoppt werden. Das war aber auch dringend nötig. Berichte darüber klingen natürlich nach: Wieso lassen sie das libysche Schiff nicht durch, sie haben doch europäische Menschenrechtler (mit weniger Hilfsgütern) auch durchgelassen.
Als weiterer Blockadebrecher versucht sich eine Organisation aus Qatar. Mal sehen, wie das weiter geht.
Auch Islamisten aus Jordanien wollen losschippern. Sie haben als Tag für die Fahrt nach Gaza den 20. Dezember angesetzt.

Die pal-arabische Araberrechte-Organisation PCHR prahlt damit, dass eine von ihr eingereichte Klage beim Obersten Gerichtshof Israels die IDF (so wird sie nicht genannt) veranlasst hat drei konfiszierte Fischerboote wieder rauszurücken. Sie wollen damit die Boshaftigkeit der Israelis demonstrieren und dass diese unter Druck nachgeben. Was sie dabei entlarven: Die Israelis gaben die Boote zurück, auf denen Illegale unterwegs waren. So schlimm können die Juden also nicht sein. Andererseits sind die PalAraber nicht ansatzweise so freundlich, denn konfiszierte Autos, die von Arabern in Israel gestohlen wurden, werden ja nicht zurückgegeben, sondern vernichtet.

Amira Hass, Ha’aretz-Journalistin mit Hang zur Israelvernichtung, treibt sich in der Regel mit festem dortigen Wohnsitz im Westjordanland herum. Jetzt war sie als Terror-Schifferin in den Gazastreifen geschippert; allerdings fand die Hamas, sie könne ihre Sicherheit nicht mehr gewährleisten und warf sie hinaus. Am Grenzübergang Erez wurde sie in israelisches Gewahrsam genommen, weil sie illegal in den Gazastreifen eingereist ist. Ihre Antwort: Niemand habe sie an der Einreise gehindert. Was zwei Dinge herausstellt: 1. Israel hätte die Terrorschiffer stoppen sollen. 2. Sie fühlt sich über das Recht erhaben. Die Vorsitzendes israelischen Presserates sagt denn auch, dass die Gesetze selbst für Journalisten gelten. Wer die Anweisung ändern will, dass Israelis nicht in den Gazastreifen reisen dürfen, sollte gegen die Maßnahme klagen statt das Gesetz zu brechen. Hass ist unter Auflage wieder auf freiem Fuß.

Die Linkspartei geriert sich immer mehr wie eine altbekannte bolschewistische Truppe. Sie hat noch nicht alle im Griff, aber kritische Stimmen in den eigenen Reihen werden immer besser unterdrückt. Noch können sie sich melden, aber eine Chance haben die kritischen Mitglieder nicht mehr. Was die Parteiführung, die die Zentralmacht bereits in den Händen hält und überall steuert, wirklich von der Demokratie hält, rutschte Gregor Gysi heraus: „Ein bisschen Demokratie ist okay, aber wir wollen doch im Januar fünf Prozent plus X holen.“ Offene Worte, die jedem zu denken geben sollten, dem unsere Freiheit etwas wert ist.

Wer bis Mitte Januar nach London kommt, sollte sich eine Ausstellung ansehen: Cartoons and Extremism: Israel and the Jews in Arab and Western Media.(Karikaturen und Extremismus: Israel und die Juden in arabischen und westlichen Medien). Nebenbei bekommen einige westliche Medien für ihre Hetz-Karikaturen auch ihr Fett weg. Die Ausstellungseröffnung war gleichzeitig Veröffentlichungsdatum für die englische Ausgabe eines gleichnamigen Buches von Dr. Joel Kotek aus Belgien.

Schwachsinn aus dem Libanon: Der führende libanesische General Michel Aoun sagt der syrischen Tageszeitung Al-Qaeda, dass im Verlauf der Geschichte immer der Westen hinter der Vertreibung der Christen aus den verschiedenen Regionen des Nahen Ostens steckte. Den Prozess nannte er „ethnische Säuberung durch friedliche Maßnahmen.“ Aoun Sagte, das es heute einen Plan der USA und Israels gäbe, der die Christen hinauspusten soll und dass „wir versuchen das zu berichtigen versuchen, bevor es zu spät ist“.
Was kann man zu diesem Blödsinn noch sagen? Höchstens, dass der Lügenpropagandist nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.

McDonalds hat sich bei Marokko dafür entschuldigt, dass es in seinen Happy Meals eine falsche Landkarte abgedruckt hat – dort wurde Marokko ohne das Territorium Westsahara abgebildet. Die Westsahara hieß bis zum Abzug der Spanier „Spanisch Westsahara“ und der Anspruch Marokkos auf das Gebiet ist international nicht anerkannt. Dass McDoof die Marokkaner anerkennt, spricht mal wieder für Dhimmi-Unterwerfung gegenüber arroganten Ansprüchen, die keine Rechtfertigung haben.

Zwei Marokkaner wollten an Heiligabend die Kathedrale von Mailand sprengen. Die italienischen Sicherheitskräfte konnten den Anschlag aufdecken und verhindern. Und sage ja keiner, dass das ein Akt muslimischen Terrorismus sei – die haben bestimmt ganz andere Gründe! Muss mit der Freizeit-Aktivität des einen zu tun haben: Da arbeitete er im Zentrum für Friedensaktivitäten. Was uns lehrt, dass Sprengsätze in einer riesigen Kathedrale für Frieden sorgen – Friedhofsfrieden.

Interreligiöser Dialog hat nur ein Ziel: Nicht-Muslimen und Muslimen in nicht muslimischen Ländern die Lehren des Islam nahe zu bringen. Nirgendwo in den Veröffentlichungen der von Saudi-Arabien angeregten „interreligiösen Konferenz“ bei der UNO ist davon die Rede, dass vielleicht die Muslime auch etwas von den nicht muslimischen Religionen erfahren oder lernen könnten. Das Abschluss-Dokument sagt zur Verbesserung der außenpolitischen Beziehungen: „Sie [die muslimischen Länder] sollten ihre guten Beziehungen zu westlichen Ländern nutzen, um Gesetze einzubringen, die die Verunglimpfung des Islam und muslimischer Persönlichkeiten verhindern.“ Das ist die einzige Sorge, die dahinter steckt, nicht ein Ausgleich zwischen den Religionen.