Wochenend-Schaschlik

Wer verstärkt seinen antipalästinensischen Sicherheitswall? Ägypten, im Vorfeld der erwarteten israelischen Invasion des Gazastreifens!

Das ist eigentlich der blanke Hohn: Israelisches Krankenhaus behandelt verletzte Palästinenser, der in seinem Haus im Gazastreifen von einer Qassam verwundet wurde. Wir wissen doch alle: Die Israelis sind blutrünstige Palästinenser-Ermorder!

In Ägypten macht wird weiter Stimmung gegen die Hamas verbreitet, was ja an sich nicht falsch ist. Ein Kolumnist schrieb jetzt, dass die Hamas für das Leid der Palästinenser im Gazastreifen verantwortlich ist. Die Gründe dafür, dass Ägypten den Grenzübergang in Rafah geschlossen hält, sind allerdings reichlich dürftig, da sich der Staat von Pharao Mubarak hier mehr als einmal schon nicht an „internationale Vereinbarungen“ gehalten hat. Ehrlicher ist schon die Befürchtung, dass „wie beim letzten Mal“ die Souveränität des ägyptischen Staates verletzt würde. Wobei zu bedenken ist, dass dieses „letzte Mal“ keine Öffnung durch Ägypten war, sondern die Sprengung der Grenzmauer durch die Terroristen.

War nicht anders zu erwarten. Nur die Wetten, wer’s als erstes hinausposaunt, wären interessant gewesen. Jetzt wissen wir’s: Der französische Präsident Sarkozy hat Israel unverhältnismäßiges Agieren vorgeworfen, nachdem die Luftwaffe Ziele im Gazastreifen bombardierte. (Nachrichten in unserem Lokalradio). Heute Vormittag hieß es noch, dass die gezeigten Toten im Gazastreifen fast alle Tarnuniformen trugen. Dann war’s mit Sicherheit nicht unverhältnismäßig, sondern erfolgreich sehr gezielt geschossen!

Auf Sky News machten sie einen Riesengedöhns, dass Israel ein Gefängnis bombardiert hat. Vielleicht hilft diese Information weiter: Der „Palestinian Prisoner Tower“ in Gaza Stadt wurde zu einem Operationszentrum und Waffenarsenal der Hamas gemacht.

Gazas Hamas-Chef Ismail Haniyeh sagte, die Hamas würde nicht zurückstecken, selbst wenn Israel den Gazastreifen in Schutt und Asche legt. Hm, diese Art zu reden und zu geifern kennen wir doch, nicht wahr? „Unsere Mauern brachen, aber unserer Herzen nicht“…

Die Hamas-Lügner schwadronieren vor westlichen Kameras von einem Krieg gegen die Zivilbevölkerung. „Es sind fast nur Kinder, Frauen und alte Männer“, behauptet einer der Chef-Lügner. Medizinische Quellen aus Gaza zeichneten ein anderes Bild. Sie sprachen von „mindestens 15 Zivilisten”, die sich unter den Toten befänden, schreibt Gil Yaron (linker Ha’aretz-Journalist ohne jegliche Neigung zur Beschönigung israelischen Handelns).

Die palästinensische Gemeinde demonstrierte vor dem Brandenburger Tor. „Frieden für alle“ habe ich da auf einem Schild gesehen. Es wäre schön, wenn diese Demonstranten seit dem 5. November dort gestanden und demonstriert hätten. Oder wenigstens seit dem 19. Dezember, als die Hamas die „Waffenruhe“ „kündigte“; oder seit Heiligabend, dem Tag, an dem alleine gut 100 Projektile in Israel einschlugen. Verlogenes Pack!

Hat eigentlich bei uns irgendjemand darüber berichtet, dass die Israelis heute auch gleich noch einen Konvoi mit Versorgungsgütern in den Gazastreifen geschickt haben? Das war alles, was bisher an „Bodenoffensive“ zu verzeichnen ist. Bei Sky News wollten sie von der Sprecherin des Verteidigungsministeriums ständig wissen, ob denn die Luftangriffe eingestellt würden, damit die LKWs die Bedürftigen erreichen könnten. Der haben sie einfach nicht abnehmen wollen, dass Israel nur militärische Ziele beschießt und die LKWs sich problemlos an ihre Bestimmungsorte begeben können, ohne dass Israel sie oder die dort wartenden Empfänger der Lieferungen beschießt!

Noch so eine seltsame Sache: „Massaker“ brüllt es allenthalben, um Israel so schlecht wie möglich machen zu können. Dabei fragt offenbar niemand, wie das Massaker aussehen würde, wenn die Israelis es wirklich durchführen wollten. Müssten nicht angesichts von geschätzten 100 t Bomben die Toten in die Tausende gehen?

Vielleicht hätte ich den Kommentar lieber doch nicht löschen sollen. Es ist nämlich eigentlich recht interessant, wofür man als Faschist und weiteres bezeichnet wird. Nur, weil man erzählt bzw. weiter gibt, was für Erfahrungen gemacht werden, ohne Wertung, ohne Kommentar. Die Vollidioten entlarven sich in der Regel selbst als völlig inkontinente Schwachköpfe, denen selbst solideste Fakten nichts anhaben können. Man lese zum Beispiel die Kommentare von „Benz“ und „Keiner Siegt“.

Ein besonders schönes Beispiel der Hirnlosigkeit ist immer dann zu sehen, wenn einer dann noch behauptet (9. Zitat) die Welt sähe „israelischen Kriegsverbrechen“ schweigend zu. Wie blöde muss eigentlich derjenige sein, der das schreibt? Wie taub und blind oder hohl im Kopf muss man sein, um weder den UNO-Sicherheitsrat, noch Mr. Sarkozy, Tony Blair, Gordon Brown, Herrn Steinmeier, usw. usw. usw. mitzubekommen?

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