Rollenbewusstsein

Der Krieg im Gazastreifen hatte mal wieder gezeigt, wie die Medien meistens mit Leuten umgehen, die als offizielle Vertreter, als Zivilangestellte, als UNRWA-Mitarbeiter usw. vorgestellt werden. Sie werden als völlig neutrale, als die guten Menschen aus dem Land der Hamas vorgestellt. Was sie sonst tun, das wird dem Zuschauer, Hörer oder Leser nicht gesagt.

Gerade die UNRWA hat sich schon lange als seltsames Lager für Terrorhilfe manifestiert. Einmal sagen sie, man könne nicht wissen, ob einer Terrorist sei oder in der Hams usw.; und deshalb sei es ganz normal, wenn Hamas-Leute bei ihnen auf der Gehaltsliste stünden. Aber andererseits seien die natürlich überhaupt nicht gefährlich oder gar terroristisch aktiv. Dafür wollte sogar schon ein UNRWA-Vertreter seine Hände ins Feuer legen. Das war, bevor herauskam, dass ein UNRWA-Schulleiter nebenberuflich dem Bombenbauer-Handwerk nachging. Aber seitdem hat sich da nicht wirklich viel geändert.

Die Medien allerdings laufen weiter in die Richtung wie schon immer. Sie lehnen es ab die Terroristen hinter den palästinensischen UNRWA-Leuten zu sehen – oder wenn sie es vermuten, dann blenden sie es aus. Eigentlich müssten sie es sehr genau wissen. Also wird es wohl so sein, wie Yaakov Kirschen es sich überlegt hat: