Finanzieren Sie immer noch Gazas florierende Wirtschaft?

David Frankfurter wendet sich an amerikanische Leser, wie sich aus dem letzten Absatz ergibt. Dennoch wäre es nicht unbedingt falsch, unseren Abgeordneten die Vorschläge umzusetzen, die er dort macht.

David Frankfurter, 26. Februar 2009

Ich habe im Verlauf der Jahre viele Elektronen damit verbraucht Berichte über den Missbrauch finanzieller Hilfen für die Palästinenser zu beleuchten. Die Funding for Peace Coalition hat wahrscheinlich Ende 2004 mit ihrem Bericht „Managing European Taxpayers’ Money: Supporting The Palestinian Arabs – Study in Transparency“ den umfangreichsten Job erledigt. Seitdem scheint sich nicht viel geändert zu haben.

Die palästinensische Autonomiebehörde wird weiterhin von denselben korrupten Spezies geführt und gibt weiterhin „terroristische Versicherungszahlungen“ an Mörder im Gefängnis und ihre Familien. Die von Abbas geführte PA hetzt weiterhin zu Gewalt gegen Israel, durch öffentliche Äußerungen, Fernsehsendungen und Hass-Bildung. Die JCPA berichtet, dass die international finanzierte PA immer noch Hamas- und andere Terroristen auf der Gehaltsliste hat.

Im Gazastreifen ist die kriminelle Hamas-Regierung immer wieder einmal auf frischer Tat ertappt worden, wie sie internationale Hilfen stahlt – und entweder ihrem Volk wieder verkaufte, um ihre Kriegsverbrechen zu finanzieren oder sie direkt an ihre Guerilla-Terroristen-Streitkräfte abzweigte. Und die Hamas verschießt weiter Raketen auf israelische Städte und benutzt Tag für Tag ihre menschlichen Schutzschilde. Die Schmuggeltunnel bringen ständig weitere Waffen herein.

James Lindsay, ehemaliger Rechtsberater der UNRWA, veröffentlichte den Bericht „Fixing UNRWA: Repairing the UN’s Troubled System of Aid to Palestinian Refugees“, in dem die Empfehlungen mehr als Bände sprechen. Er legt dar, dass die Umsetzung die Palästinenser dem zuführen würde, „was die meisten von ihnen so verzweifelt suchen: ein normales Leben“. Lindsay erörtert direkt und indirekt, dass ein Großteil des UNRWA-Budgets für Dienste an Leuten ausgegeben wird, die die Sozialhilfe schlicht nicht brauchen; viele sind keine Flüchtlinge und einige nicht einmal Palästinenser. Zusammengefasst sagt Lindsay:

Es gibt keine Rechtfertigung für Millionen Dollar humanitärer Hilfe, die an diejenigen geht, die für die Dienste der UNRWA zu zahlen in der Lage wären. Zusätzlich sollte die UNRWA die folgenden operationellen Veränderungen vornehmen: ihre einseitigen politischen Äußerungen einstellen und ihre Kommentare auf humanitäre Fragen beschränken; zusätzliche Schritte unternehmen, um sicherzustellen, dass die Agentur keine Terroristen oder Kriminellen beschäftigt oder von sich profitieren lässt; und der UNESCO (UN-Bildungs-, Wissenschafts- und Kultur-Organisation) oder einigen anderen neutralen Gremien erlauben, ausgewogene und diskriminierungsfreie Schulbücher in UNRWA-Schulen zur Verfügung zu stellen.

Gunnar Heinsohn vom Raphael Lemkin-Institut an der Universität zu Bremen, das sich vergleichender Völkermord-Forschung widmet, vertritt recht triftig, die Auffassung, dass die UNRWA und andere internationale Hilfsorganisationen die Probleme des Nahen Ostens verschlimmern, indem sie unbegrenzte wahllos verteilen; dies ermuntert zu einer hohen Geburtenrate, aber keiner sinnvollen Arbeit. Das Ergebnis ist eine „Jugendblase“ junger Männer, die ihrer skrupellosen Führung „Kanonenfutter“ liefern, das indoktriniert und in den Kampf gegen ihre palästinensischen Landsleute oder Israel geschickt wird. Heinsohn vergleicht Gaza mit anderen Konfliktregionen, wo „der Krieg aufhörte, weil keine Krieger mehr geboren wurden“. Seine Empfehlungen erfolgen entlang denen des James Lindsay.

Heinsohn stellt außerdem – wie viele vor ihm – heraus, dass die arabische Welt sich der Probleme sehr bewusst ist. „Die UNRWA wird von den USA (31%) und der Europäischen Union (fast 50%) wohlwollend finanziert – nur 7% der Gelder kommt aus muslimischen Quellen.“ Sie erlauben es dem Westen das Kanonenfutter zu entwickeln, während der Iran, Syrien und andere die Kanonen zur Verfügung stellen.

US-Präsident Obamas jüngster Vorschlag 900 Millionen Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens über die palästinensische Autonomiebehörde zur Verfügung zu stellen, verhöhnt all diese Beweise und professionellen Rat dazu, dass internationale Gelder den Konflikt nähren.

Ich kann mich nur wundern. Warum fahren die westlichen Regierungen sährend der jetzigen Wirtschaftskrise fort, so viel Geld in die UNRWA, die PA und andere palästinensische Angelegenheiten schütten, wohl wissend, dass die erklärten Ziele niemals erreicht werden?

Warum schreiben Sie nicht mal Ihrem Abgeordneten und fragen ihn, wie viel von Ihren Steuergeldern den Palästinensern ausgehändigt wird? Ich bin sicher, dass Sie sofort effektivere Verwendungszwecke für Ihr Geld vorschlagen können!