Schaschlik

Auf den vermutlich letzten Drücker will Ehud Olmert jetzt noch eine persönliche Rechnung begleichen: Unterhändler General a.D. Amos Gilad wird von den Verhandlungen in Ägypten abgezogen, weil der etwas kritisches über seinen Chef auf Abruf gesagt hat. Die Folge: Andere Leute aus dem Verteidigungsbereich halten geigen dem Noch-Premier kräftig die Meinung. Ersatz für Gilad ist ein Olmert-Vertrauter. (Inzwischen ist Gilad wieder eingesetzt, nachdem er sich entschuldigte.)
Gilad müsste allerdings von einem anderen Posten entfernt werden. Er entscheidet, welche Güter in den Gazastreifen transportiert werden dürfen und welche nicht. Dazu hat er eine Liste angefertigt. Und auf der sind z.B. Nudeln nicht verzeichnet, was dazu führte, dass John Kerry an einem Grenzübergang Laster stehen sah, die nicht in den Strip gelassen wurden, weil die Nudeln nicht in den Listen erlaubter Güter stehen. Von dem ehemaligen Präsidentschaftskandidaten darauf angesprochen, ließ Verteidigungsminister Ehud Barak diese Laster dann doch nach Gaza fahren. In Verwaltungskreisen regen sich israelische Vertreter über Gilad auf, dass der auf seiner Liste sitzt und sie nicht verändern will. Warum, fragen sie, muss ein Amerikaner eingreifen, damit Nudeln in den Gazastreifen gebracht werden dürfen? Recht haben sie. Und ausnahmsweise stimme ich einem Mann zu, dem ich sonst nicht über den Weg traue!

Firas Press Berichtet von einer Plage boshafter Hunde, die sich in Jericho breit machen. Es ist natürlich klar, was das für Hunde sind und wer sich schickt: die Juden. „Insider“ wissen, dass Hunde der IDF, die zu alt für ihre Aufgaben sind, in die Westbank „entlassen“ werden, um die Araber dort zu belästigen. Der zionistische Angriffs-Zoo (Schweine, Wölfe, Ratten, Löwen, Schafe) hat damit ein neues Mitglied bekommen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie die Zionisten es schaffen Tiere so zu konditionieren, dass sie nur Araber angreifen. Wie machen die das?

Gewerkschafter in Südafrika machen Stimmung gegen Israel – und beweisen wieder mal, wie wenig Antizionismus mit Antisemitismus zu tun hat.

Der Kronprinz von Bahrain hat eine ganz feste Meinung: Großbritannien ist zu pro-israelisch! Ausgerechnet! Was ist dann Deutschland? Unter der Fuchtel der Juden? Und die Tschechische Republik? Israelischer Botschafter in Europa?

EU ruft Israel zur Wiederbelebung des Friedensprozesses auf“ – hä? Warum nicht die Terroristen? Ach ja, sind Terroristen, da geht das nicht…

So fortschrittlich! Es steht zwar etwas anderes in der Erklärung der universalen Menschenrechte, an die die jemenitische Verfassung gebunden ist, aber Sklaverei ist laut Gerichtsbeschluss im Jemen erlaubt. Sklaverei und Sklavenhandel ist im Jemen weiterhin vorhanden.

Ein weiterer Staat, wo Menschenrechte eher selektiv angewandt werden dürfen, ist Malaysia: Die von der Verfassung garantierte Religionsfreiheit gilt für alle – außer für Muslime, die den Glauben wechseln wollen. Denn: Für die Muslime gilt die Scharia und wenn ein Muslim kein Muslim mehr sein will (oder eine Muslime keine Muslima mehr), braucht er die Erlaubnis eines Scharia-Gerichts. Dieser ganze säkulare Quatsch gilt für sie nicht. Wäre ja auch noch schöner, wenn durch solchen Unsinn der Islam als offizielle Religion gefährdet würde, nicht wahr?

Ob die Schuhindustrie das fördert? Schuhe auf missliebige Leute zu werfen, wird immer mehr zur Mode. Manchmal gibt es noch die ein oder andere Aktion nebenher. Jedenfalls dann, wenn bekannt ist, dass ein Israeli irgendwo spricht, den man bewerfen kann. So gerade passiert in den Niederlanden. Weniger bekannt: Der Vortragsort wurde wegen Drohungen von Muslimen geändert. Dem neuen Veranstaltungsort gegenüber wurden ebenfalls Drohungen ausgesprochen. Und was anscheinend keiner berichtet und man sich wieder aus der Blogosphäre holen muss: Vor dem Hotel gab es eine Demonstration von etwa 50 Personen, die einen schönen Spruch drauf hatten: „Vergast die Juden.“ Wird das nicht berichtet, weil sie „Juden“ sagten? Und weil das Antisemitismus ist? Muslimischer Antisemitismus?

Die USA stellen 900 Millionen Dollar für den Wiederaufbau des Gazastreifens bereit. Mal eben so nebenher, die geben ja sonst nichts aus… Qatar (Öl-Reichtum, Riesen-Bauprojekte, massige Geldumsätze) macht auch massig was: 10 Millionen Dollar sollen die PalAraber im Strip bekommen. Sie sind großzügig, die arabischen Brüder…

Oh, was müssen die Israel-Hasser in Großbritannien – besonders die medialen, z.B. die des Guardian – sich winden und in den Hintern beißen. Müssen sie doch jetzt israelische Technik in Anspruch nehmen, wenn sie recherchieren. Zumindest – und die lässt sich auf der Insel einfach nicht umgehen, wenn sie die British Library nutzen, die ihre Systeme vor kurzem im israelischen Aleph-System zusammenführte.

Es ist immer wieder zum Kotzen, wie ausgerechnet die Leute, die besonders intelligent sein sollen – Akademiker und ihr Nachwuchs – sich als das Gegenteil dessen erweisen, was sie zu sein behaupten: gegen Toleranz und für Hass, gegen Frieden und für Terroristen und Hassprediger. So jetzt auch wieder einmal in Norwegen, wo ein antisemitischer Hass-Imam einmal mehr vor einem universitären Publikum hetzten dürfen soll. Und das nicht zum ersten Mal. Selbst die Vorführung der antisemitischen Tiraden des Mannes hat weder die Veranstalter noch die Universitätsleitung veranlasst, die Veranstaltung abzusagen.

Zu kurz, um nur drauf zu verlinken: Heute in einem Restaurant in Arbil: im obligatorischen Fernsehen läuft ein ägyptischer Musik Kanal. Der zeigt plötzlich ein unsäglich kitschiges Video mit wahlweise weinenden oder den Israelis Rache schwörenden palästinensischen Kindern. Der Kellner schaltet um und kommentiert: für Kindesmissbrauch ist hier kein Platz.

Die Bush=Hitler-Tante aus dem Kabinett Schröder produziert sich im Irak, als hätte sie nie etwas dagegen gehabt die Iraker von ihrem Massenmord-Diktator zu befreien.

Schade, zu früh gefreut: Die Überschrift „Jailed peer Lord Ahmed, faces expulsion“ hatte erst Erstaunen und eine heimliche Freunde ausgelöst. Aber der Rauswurf erfolgt nur aus der Labour Party, nicht aus dem Vereinigten Königreich (wäre aber auch schon seltsam gewesen, wenn ein leibhaftiger Lord die Staatsbürgerschaft entzogen gekommen hätte). Es stellt sich allerdings heraus, dass der „heimliche Herrscher“ nicht nur mit Drohungen gegen Parlamentarier agiert, sondern auch ansonsten gemeingefährlich ist: Nach einigen Erörterungen mit einem Journalisten per SMS (also nicht während derselben) hat er noch einen Unfall verursacht, bei dem ein anderer Autofahrer getötet wurde. Dafür sitzt er jetzt im Knast. Sein Anwalt vermutet „natürlich“, dass der Mann zum Sündenbock gemacht werden sollte. Die Familie des Getöteten hatte auf ein härteres Urteil gehofft. Und die Labour Party schließt automatisch jeden aus, der eine Gefängnisstrafe aufgebrummt bekommt. Dort konnten sie also nicht anders handeln.
Allerdings hat der muslimische Gewaltversprecher es gut: Während eine Kellnerin für gleiches Tun und mit gleichem Ausgang 21 Monate Gefängnis und drei Jahre Fahrverbot bekam, darf Lord Ahmed es sich für 12 Wochen (!) im Knast bequem machen (wenn die Berufung nicht durchkommt). Es gibt offenbar doch zweierlei Recht in Großbritannien

Die Terror-Mullahs machen den Saddam – nur sind sie ein ganzes Stück knickeriger: „Märtyrerfamilien“ bekommen je 1.000 Dollar (Saddam zahlte noch 25.000). Dafür gibt es extra die „Märtyrerstiftung“. Und als Extra: Die zahlt nur an Betroffene im Gazastreifen.

Dass die Kurse an den Börsen immer weiter in den Keller gehen, wird allgemein und grob gesehen sicherlich zurecht der Finanzkrise zugeschrieben. Aber dass sie nach jeder größeren Äußerung des Obamessias einen besonders kräftigen Sturz tun, kann nicht mit der Krise an sich erklärt werden.