Schaschlik

Das Tennis-Davis Cup-Match in Schweden ging an die Israelis. Ich würde das als sportliche Antwort auf die politischen Unsäglichkeiten des Gastgeberlandes bezeichnen, bei denen sich neben den üblichen Linken, Islamisten und Rechtsextremen auch der oberste Sesselpupser des Rathauses unrühmlich hervortat. Erstaunlich auch, dass über die antisemitischen Krawalle in Malmö hauptsächlich in den Sportsektionen der Qualitätsmedien berichtet wurde, statt in der Politik. Ach ja, Sport ist ja unpolitisch!
Sportwire hatte wohl die beste Überschrift überhaupt zu dieser Farce: Nazis und Linke gegen Davis Cup-Spiel. Ich frage mich allerdings, ob sie dort die Prostest-Muslime zu den Nazis oder zu den Linken zählen.

Haben unsere Medien davon berichtet? In London hat es eine Demonstration gegen die (schleichende Einführung der) Scharia gegeben. Beer N Sandwiches hat jede Menge Fotos.

Die Briten machen gerade wieder einen Haufen Erfahrungen mit ihren Bemühungen um die Muslime und wie sie es ihnen danken: Ein moderater muslimischer Führer ruft zum Jihad gegen die britische Marine auf; ein muslimischer Polizist verprügelt einen Obdachlosen, wird deswegen gefeuert, klagt über Islamophobie und verklagt Scotland Yard wegen Rassismus; und vor allem: Die Gelder, die der muslimischen Radikalisierung entgegen wirken sollen, wird genutzt – um Muslime zu radikalisieren. Super!

Aber was will man erwarten, wenn die Radikalen ständig hofiert werden? Geert Wilders haben sie deportiert, aber Ibrahim Moussawi, Sprecher der Terrorgruppe Hisbollah, darf einen Vortrag halten und dafür einreisen. Der ist nicht radikal genug, dass man ihn aussperrt. Der macht ja nur Terror, statt über Terroristen aufzuklären.

Die Religion des Friedens und der Toleranz und des Respekts: Gebets- und Psalmbücher in der Höhle der Patriarchen bei Hebron wurden vernichtet. Waren bestimmt Presbyterianer, Muslime machen so was nicht, oder? Und man stelle sich bitte vor, da hätte jemand einen Koran zerrissen – da wäre was los! Aber jüdische heilige Schriften? Nicht berichtenswert! Schon gar nicht, wenn das in einem Gebiet passiert, das als nicht israelisch gilt. Anders sähe es auch wieder aus, wenn in Europa (oder den USA) glatzköpfige Neonazis das gemacht hätten.

Am Sonntag drohte der türkische Außenminister der US-Regierung mit schlechten Beziehungen, sollte sie den Völkermord an den Armeniern anerkennen. Ausgerechnet. Was gibt es da „anzuerkennen“? Es gibt Beweise. Und die mehren sich sogar, wie aus dem verlinkten Artikel hervorgeht.

Juden auf dem Tempelberg – für Palästinenser ein Verbrechen! Und da ist keine Beschreibung boshaft genug, jedenfalls auf Englisch. Auf Arabisch braucht es die Verunglimpfung der Juden nicht, da versteht es sich von selbst, dass ein Jude auf dem Tempelberg eine Zumutung ist. Auf Englisch muss Maan dann etwas dazu erfinden und so werden aus einfachen Juden „Siedler“, die den Bezirk betraten. Auf Arabisch „stürmten“ sie dafür die Al-Aksa-Moschee. Bei Palestine Today, dem Sprachrohr des Islamischen Jiahd, wird’s noch besser: „Dutzende Mitglieder extremistischer jüdischer Organisationen brachen in die Al-Aksa-Moschee ein.“ Es geht nicht drunter – Lügen müssen sein, sonst wird die emotionale Erregung nicht groß genug. Auch wenn der Sturm nur so aussah.
Eine weitere Meldung von Palestine Today spricht auch Bände: „In der Gegend um die heilige Al Aksa-Moschee besteht ein Zustand der Spannung, Ungewissheit und Warnung, dass Juden die Moschee betreten und ihre Würde und ihr Ansehen schänden werden.“ Elder of Ziyon merkt an: Sie sind nicht besorgt, dass „Zionisten“ die Kontrolle über den Tempelberg übernehmen. Sie beschuldigen keine Juden, dass die ihre Freiheit zur Anbetung beeinflussen. Sie behaupten nicht, dass diese Gruppe Graffitis anschmieren oder Korane zerreißen oder Steine auf Muslime in der Moschee werfen werden. Für sie ist die pure Anwesenheit von Juden am heiligsten jüdischen Ort an sich eine „Schändung“.

Religiöse Zusammenstöße“ wird gerne als Beschreibung benutzt, wenn irgendwo Mehrheits-Muslime und Minderheits-Christen „aneinander geraten“. In Normaldeutsch übertragen heißt das: Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft fallen über Mitglieder der Minderheit her und bringen sie um. So wie jetzt erst wieder in Ägypten (in Englisch). Weil das Gerücht ging (!), ein junger Kopte habe etwas mit einer Muslimin, wurde der Christ abgefackelt, sein Vater unabhängig von dem Mord auch noch erstochen und sein Bruder schwer verletzt (Mordabsicht dürfte vorhanden gewesen sein). Unter „Zusammenstoß“ verstehe ich etwas anderes. Und das soll es im politisch korrekten Duktus wohl auch sein, denn es ist ja nie nur eine Seite schuld.

Ein Siebtel der Befragten einer Umfrage in Großbritannien findet, Frauen, die sich in der Öffentlichkeit (zu) sexy anziehen, dürfen von ihren Männern bzw. Lebenspartner/Freunden deswegen geschlagen werden. Außerdem ist ein Viertel der Meinung, dass sich freizügig kleidende Frauen bei Vergewaltigung und sexueller Belästigung als teilweise verantwortlich gemacht werden sollten. Die soziale Schicht und/oder das Alter der Befragten spielt bei der vorhandenen Meinung eine Rolle, lassen die Macher der Studie wissen. Welcher Religion oder Kultur diese Männer angehören, geht anscheinend aus der Studie nicht hervor – was wahrscheinlich deutlich interessanter wäre.

Der sudanesische Mords-Präsident ist ein friedlicher Muslim; und seine Muslime sind allesamt liebe, nette Typen, die keinem Menschen etwas zuleide tun würden. Außer sie werden provoziert, so wie vom Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs. Für den bzw. für den Mord an diesem wollen sie jetzt eine Fatwa ausgegeben bekommen. Damit der Friede und die Gewaltfreiheit wieder hergestellt sind, vermutlich.

Das ist bestimmt einer der „moderaten Taliban“, sonst wäre er heute noch in Gitmo: Abdullah Ghulam Rasoul, früher Guantànamo, ist heute Taliban-Führer im Kampf gegen die Koalitionsstreitkräfte im südlichen Afghanistan – weshalb nochmal gibt es das Lager dort, dessen Auflösung der Präsidenten-Darsteller befohlen hat?

Wenn der Bericht des TIME Magazine stimmt, dann müssten eigentlich jeder intelligente Mensch endgültig wissen, dass Frieden mit den Palästinenser-Terroristen nicht möglich ist: Die Komplimente und das Schwärmen von Hillary Clinton haben für den Rücktritt von PA-Permier Salam Fayyad geführt. Ihr überschwängliches Lob hat das PA-Establishment derart aufgebracht, dass sie ihn zum Rücktritt zwangen. Da er schon bei Bush der handverlesene positive Palästinenserführer war, hatte er schon keinen Boden unter den Füßen. Jetzt ist das endgültig vorbei. So geht es mit jeder „Hoffnung“ des Westens – sie wird abgesägt und die radikaleren Varianten in den Sattel gehievt. Sie so der Wille zu Frieden aus? TIME schreibt sehr richtig: „Memo an Außenministerin Hillary Clinton: Im Nahen Osten kann ein Kompliment schnell zum Fluch werden.”

Superlogisch: Eine Zuckerfabrik in Kiryat Gat kann den geplanten Ausbau ihrer Produktion nicht beginnen, obwohl ihre deutschen Maschinen angekommen sind. Nur die Techniker, die zum Aufbau benötigt werden, fehlen. Warum? Weil es keine Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Hamas und Israel gibt. Also sitzen die Techniker der Firma in Tel Aviv im Hotel und drehen Däumchen, statt im von Raketen erreichbaren und damit lebensgefährlichen Kiryat Gat zu basteln. So schnell kann sich die europäische Sichtweise ändern: Gestern noch waren es harmlos Sylvesterknaller, die keinen Waffengang rechtfertigen, heute sind sie eine reale Bedrohung, nur weil deutsche Techniker in der Gegend sind. Wetten, dass die Raketchen bald wieder nur als harmlose Knallkörper gelten? Nur nicht für deutsche Techniker?

Kunst“: Eine Installation im Rathaus von Atlanta beinhaltet die schriftliche Botschaft „Es ist politisch in Ordnung den weißen Mann zu hassen.“ Der Kurator findet das nicht beleidigend. Die Stadtverwaltung lehnt es ab dieses rassistische Stück zu entfernen. Würde man das Wort „weißen“ durch „schwarzen“ ersetzen – das Teil wäre nie und nimmer irgendwo gezeigt worden. Und der „Künstler“ hätte ein Verfahren wegen rassistischer Beleidigung am Hals. Aber Rassismus gegen Weiße ist offensichtlich nicht sanktionswürdig.

Die niederländische Polizei hat einen Terroranschlag verhindert. Sieben Verdächtige wurden verhaftet. Leute. Männer. Das heißt: sechs Männer und eine Frau. Verdächtige. Niederländer marokkanischer Herkunft. Einer ist ein Verwandter eines der Attentäter von Madrid 2004. Was diese Leute, Männer, Verdächtige, Niederländer marokkanischer Herkunft wohl motiviert haben könnte? Vielleicht die Doktrin des islamischen Jihad? (Oh, Islamophobie!!!!!)

Der Holocaustleugner David Irving macht wieder Schlagzeilen: Er hat eine Internetseite, auf der er (anderer Leute) Nazi-Memorabilien verkauft; er bekommt 15% Kommission für die von ihm als Originale authentifizierten Gegenstände – u.a. angebliche Haare Hitlers für £130.000! Oder ein Spazierstock Hitlers für £7.000. Was für ein mieser A….

Aus der Rubrik „Worüber Islamisten sich aufregen“: Ein ägyptischer „Kleriker“ (warum wird eigentlich von „Klerikern“ geschrieben? Das sind keine Geistlichen wie bei uns!) fordert, dass die Kaffee-Kette Starbucks in der arabischen und islamischen Welt geschlossen werden muss – die junge Frau im Logo von Starbucks sei Königin Esther, „die Königin der Juden“.
Wer’s nicht weiß: Das Buch Esther in der Bibel erzählt die Geschichte der jungen Jüdin Esther, die vom persischen König geheiratete wurde und durch ihre Position die Juden vor der Vernichtung retten konnte. Daher stammt das Purim-Fest. – Zufall, dass diese „Erkenntnis“ dem ägyptischen Spinner gerade jetzt kommt? Zum Nachdenken gehen wir am besten einen Königin Esther-Kaffee trinken.

Obama-Watch:
– Die Terror-Mullahs haben Obama schon vorgeführt; jetzt folgen die Taliban und zeigen ihm den Stinkefinger. Was vor allem zeigt, dass der Spinner im Weißen Haus ein Stümper ist, der nicht weiß, wovon er schwätzt.
– Was die Patzer angeht, scheint Hillary ihrem Boss gerne noch übertreffen zu wollen, jedenfalls nach dem Amtsantritt: Auf ihrer Europa-Reise stieß sie einige Leute vor den Kopf, als sie das politische System der USA als dem europäischen überlegen verkündete und EU-Politiker falsch anredete (Javier Solana wurde zu „Solano“ und Benita Ferrero-Waldner bekam ein Gehänge in die Hose: „Benito“). Die Frau hat offensichtlich so wenig Ahnung wie ihr Chef. Und haben wir von den Ami-Hassern bei uns nicht immer gehört, die jetzige Regierung sei „europäischer“, während die Republikaner die hochnäsigen Amis sind, die alles andere geringschätzig behandelten?
Wikipedia (die englischsprachige Version) wäscht den geliebten Führer im Weißen Haus rein: Jeder Eintrag zu Obamas Verbindungen zu Leuten mit „zweifelhaftem“ (also miesem) Charakter – Pastor Jeremiah Wright oder dem Terroristen und jetzigen akademischen Pädagogen Bill Ayers beispielsweise – werden von Wikipedia konsequent beseitigt, sobald sie eingestellt werden. So viel zur Freiheit bei Wikipedia. Und Frau Hassel (letzter Absatz), bitte hören Sie auf sich zu wundern!
– Nachdem er sich bei diversen Massen- und Völkermord-Regimen anbiedern wollte und ein ums andere Mal eine Ohrfeige einfing, versucht er es jetzt mit Härte – bei befreundeten Nationen. Als erstes bekommt der britische Premier die kalte Schulter gezeigt, weil der Erlöser „zu müde“ für ein Dinner und eine Pressekonferenz war (diplomatische Selbstverständlichkeiten). Und wenn man schonmal dabei ist, dann wird noch kräftig der Hammer rausgeholt und die bisher immer „besonders engen“ Bande abgeschnitten: „Ihr seit auch bloß so was wie die übrigen 190 Staaten dieser Welt“, wird als Äußerung aus der Regierung über die Briten berichtet. Das ist dann wohl die Nuanciertheit der linken Seuche im Weißen Haus. Und als nächstes ist Kolumbien an der Reihe – das Land hat seine Armee eingesetzt, um US-Geiseln zu retten, wird Truppen nach Afghanistan zu schicken, hat im Kampf gegen die Drogen und gegen Schmuggel den USA mit Informationen und Personal zur Seite gestanden, den USA praktisch Militärbasen zur Verfügung gestellt und eine ganze Reihe Terroranschläge verhindert. Es hat Hunderte Drogenverdächtige an die USA ausgeliefert und unterstützt derzeit Mexiko in dessen Krieg gegen die Drogenbosse und ihren monströsen Krieg gegen den mexikanischen Staat. Und was kommt dabei heraus? Seit drei Jahren wartet Kolumbien auf die Verabschiedung eines Freihandelsvertrages mit den USA (Bush war auch schon nicht gerade freundlich). Bei Obama muss ein Staat absoluter, eingeschworener Feind der Amerikaner sein, damit Obama ihn mit Begünstigungen versieht. So wie Kuba.
– Obamas Mann für das National Intelligence Council hat den Rückzug angetreten – nicht ohne sein wahres Gesicht zu zeigen: Die Juden sind schuld. Natürlich nicht so deutlich, etwas verklausuliert. „unter ständigem Angriff durch skrupellose Leute mit einer leidenschaftlichen Verbindung zu den Ansichten einer politischen Fraktion in einem fremden Land“ stünde er, wolle er das Amt führen. Wen er damit meint, weiß die arabische und muslimische ganz genau und verkündet es heftig: Charles W. Freeman wurde von der jüdischen Weltverschwörung zum Rücktritt gezwungen. Gegen diese Aussage haben weder Freeman noch sein Präsident irgendein Wort gesagt.
– Clinton haut auf die Pauke: Eine pal-arabische Einheitsregierung wird die 900 Millionen US-Dollar nur bekommen, wenn sie Israels Existenzrecht anerkennt und bestehende Abkommen einzuhalten bereit ist. Die drei Bedingungen des Nahost-Quartetts müssen umgesetzt sein, bevor substanzielle Verhandlungen zur Gründung eines palästinensischen Staates beginnen können. Aber: Das stammt nicht von der Regierung, sondern ist Bedingung des Kongresses, der damit Obama & Co. ausbremst! Nicht dass einer auf die Idee kommt, Obama und Clinton könnten sich auf die Seite Israels stellen…
– Bei einer weiteren Baustelle sollte man ebenfalls nicht glauben, dass Obama und Clinton hier eine Grundsatzentscheidung aus sich selbst heraus getroffen haben: Die USA kritisieren heftig die britische Entscheidung mit der Hamas Kontakt aufzunehmen. Das dürfte mehr mit den Saudis zu tun haben, die den Iran im Zaum gehalten sehen wollen.

Die Irren der Befolgung der Maßregeln von Brüssel sind endgültig übergeschnappt: Irland erhebt eine Furzsteuer von €13 für jedes bäuerliche Mistvieh (Kühe, usw.); Dänemark überlegt bis zu €80 pro Rindvieh zu erheben, um die möglichen Strafen der EU zu bezahlen, die in Folge der mangelnden Bekämpfung der globalen Erderwärmung kommen könnten. Vieh soll für 18 Prozent der Treibhausgase sorgen, die angeblich der Grund für die Klimaveränderungen sind. Die dänische Steuerkommission hat geschätzt, dass eine Kuh über Furze und Blähungen im Jahr vier Tonnen Methan emittiert. Ein PKW produziert durchschnittlich 2,7 t Kohlendioxid. Landwirtschaft, Verkehr und Hausbesitz sind im Emissionshandels-System der EU nicht enthalten. Ein EU-Sprecher ist peinlich berührt, weil eine Kuhsteuer nicht zu den bevorzugten Optionen gehört. Da hätten sie mal früher nachdenken sollen.