Die Protokolle der Kaffeetrinker

Melanie Phillips, diary, 15. März 2009

Aus Ägypten gibt es weitere Belege, dass der islamistische Hass auf die Juden nicht von Israels Verhalten oder gar seiner Existenz verursacht ist. Er wird verursacht – von Hass auf die Juden. Hier tobt der ägyptische Kleriker Mohammed Hussein Ya’qoub:

Wenn die Juden uns Palästina überließen, würden wir anfangen sie zu lieben? Natürlich nicht. Wir werden sie niemals lieben. Absolut nicht. Die Juden sind Ungläubige – nicht weil ich das sage und nicht weil sie Muslime töten, sondern weil Allah sagt: „Die Juden sagen, dass Uzair der Sohn Allahs ist und die Christen sagen, dass Christus der Sohn Allahs ist. Dies sind Worte aus ihrem Mund. Sie imitieren die Aussprüche der früheren nicht Glaubenden. Möge Allah sie bekämpfen. Sie sind so irre geführt.“ Es ist Allah, der sagt, dass sie Ungläubige sind.

Euer Glaube bezüglich der Juden sollte sein: zuerst, dass sie Ungläubige sind; als zweites, dass sie Feinde sind. Sie sind nicht Feinde, weil sie Palästina besetzen. Sie würden sogar Feinde gewesen sein, wenn sie gar nichts besetzten. Allah sagt: „Ihr sollt den Mann mit dem stärksten Hass auf die Ungläubigen finden, die die Juden und die Polytheisten sind.“ Drittens müsst ihr glauben, dass die Juden niemals aufhören werden uns zu bekämpfen und zu töten. Sie kämpfen nicht um Land und Sicherheit, wie sie behaupten, sondern für ihre Religion: „Und sie werden nicht aufhören euch zu bekämpfen, bis sie euch zu ihrer Religion zurückdrehen, wenn sie können.“

Das ist es. Wir müssen glauben, dass unser Kampf mit den Juden ewig ist und dass er nicht enden wird, bis zu letzten Schlacht – und dies ist der vierte Punkt. Ihr müsst glauben, dass wir sie kämpfen, besiegen und auslöschen werden, bis nicht ein einziger Jude auf dem Angesicht der Erde verbleibt.

Ägypten, lasst uns das nicht vergessen, ist ein „moderater“ arabischer Staat, der mit Israel einen Friedensvertrag abgeschlossen hat. Es ist nichtsdestotrotz eine wichtige Quelle kläffend-verrückter Juden-Dämonisierung in der arabischen Welt. Hier haben wir den ägyptischen Kleriker Salama Abd al-Qawi, wie der die Muslime vor den Protokollen der Weisen von Zion warnt – der berüchtigten zaristischen Fälschung, die behauptet, dass die Juden versteckt die Welt regieren – und viele US-Firmen:

Sie [die Juden] begannen ein Komplott zur Auslöschung der islamischen und arabischen Nation, um ihre Ressourcen zu plündern und ihre Jugend zu vernichten. Bedauerlicherweise werden die von ihnen ausgebrüteten Komplotte heute bis ins Detail umgesetzt. Eine ihrer Verschwörungen, die ihrem schwarzen Hass entstammt, war die Kontrolle über die gesamte globale Wirtschaft zu gewinnen, die Welt unter ihre Knute zu bringen. Sie gründeten riesige Firmen, die ihre Netze wie Spinnen über die ganze Welt ausspannen. Das Hauptziel dieser Firmen war es die islamische Identität auszuradieren.

… Viele Grundprodukte, die man in vielen muslimischen Haushalten findet, wie die Waschpulver Ariel, Tide und Persil, werden von zionistischen Firmen hergestellt. Die Firmen Coca Cola und Pepsi und all ihre Produkte – Seven Up, Miranda, Fania [soll wohl Fanta sein] und all diese Produkte, all die kohlesäurehaltigen Getränke, mit ganz wenigen Ausnahmen, die es nicht wert sind erwähnt zu werden… Fast alle kohlensäurehaltigen Getränke sind zionistisch-amerikanische Produkte.

[…] Einige Restaurants, muss ich leider sagen, wimmeln vor muslimischen Jugendlichen und ihre Safes sind voller Geld von Muslimen… McDonalds ist jüdisch-zionistisch, Kentucky Fried Chicken ist jüdisch-zionistisch, Little Caesar, Pizza Hut, Domino’s Pizza, Burger King… Übrigens: All diese von mir genannten Produkte… zusätzlich gibt es dieser Tage eine neue Art Kaffe… All diese sind pur zionistische Produkte, besonders der als Starbucks bekannte, der wohl bekannte Kaffee. Er ist zionistisch.

Ah ja, Starbucks: Heimat der zionistisch-völkermörderischen Aparatheidsbohne. Im Januar brachte der ägyptische Kleriker Safwat Higazi den Zuschauern des al-Nas TV drängende Nachrichten über das Starbucks-Logo:

Hat sich irgendjemand jemals gefragt, wer diese Frau mit der Krone auf dem Kopf ist? Warum boykottieren wir Starbucks? … Das Mädchen auf dem Starbucks-Logo ist Königin Esther. Wisst ihr, wer Königin Esther war und was die Krone auf ihrem Kopf bedeutet? Es ist die Krone des persischen Königreichs. Es ist die Königin der Juden. Sie wird in der Torah erwähnt, im Buch Esther. Das Mädchen, das ihr seht, ist Esther, die Königin der Juden in Persien…

Könnt ihr glauben, dass in Mekka, Medina, Kairo, Damaskus, Kuwait und überall in der islamischen Welt das Bild der schönen Königin Esther hängt, mit einer Krone auf dem Kopf und wir kaufen ihre Produkte? […] Wir wollen, dass Starbucks überall in der arabischen und islamischen Welt schließt. Wir wollen, dass es in Mekka und Medina geschlossen wird. Ich beschwöre König Abdallah bin Abd al-Aziz, den Hüter der Zwei Heiligen Moscheen: Es ist undenkbar, dass es in Mekka und Medina ein Bild der Königin Esther gibt, der Königin der Juden.

Wie jedoch jeder sehen kann, hat die Figur im Starbucks-Logo zwei Fischschwänze (s. Logo oben). Das ist ein Hinweis, dass sie nicht Esther ist, die Königin der Juden in Persien. Stattdessen ist sie eine zweischwänzige Sirene der griechischen Mythologie. Der Grund liegt darin, dass die Firma offenbar nach Starbuck benannt ist, dem ersten Maat von Kapitän Ahab aus dem Buch Moby Dick.

Was uns in der islamischen Welt entgegenschlägt ist ganz einfach die totale Negierung der Vernunft; nichts weniger.

4 Gedanken zu “Die Protokolle der Kaffeetrinker

  1. „Was uns in der islamischen Welt entgegenschlägt ist ganz einfach die totale Negierung der Vernunft; nichts weniger.“

    LOL, Du sagst es.

  2. Aber natürlich würde sich an diesen antisemtischen Hassausbrüchen nichts, aber auch gar nichts ändern, zeigte das Wappen von Starbucks tatsächlich Esther…..

  3. Wenn man ihnen bestätigen würde, dass es tatsächlich Königin Esther wäre, dann würden sie erst recht weiter toben.
    Wenn man ihnen zeigt, dass es nicht König Esther ist, dann toben sie wahrscheinlich, man wolle sie hinter’s Licht führen.

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