Wochenend-Schaschlik

Die Türkei und ein Problem von vor fast 100 Jahren. Sie sind nicht in der Lage einen Völkermord zuzugeben, dann hätten sie ja etwas falsch gemacht und das machen Türken nach Ansicht der Regierung offenbar nicht. Und damit das auch jedem in der Türkei in Fleisch und Blut über geht, wurde ein Propagandafilm übelster Machart in die Schulen geschickt und diese zu seiner Vorführung verpflichtet, in dem die Armenier die Übeltäter – nach Machart der antisemitischen Ritualmord-Vorwürfe in Europa (und dem Nahen Osten). Ein Vater protestiert dagegen und strengt eine Klage gegen Bildungsminister Huseyin Celik an. Hoffentlich hat er damit Erfolg!

Die Knallcharge George Galloway hat erstmals Folgen seiner Antiisrael-Hetze zu spüren bekommen – gut, Kanada hat ihm nicht wegen seiner Israel-Feindlichkeit die Einreise verweigert (siehe auch hier), sondern wegen seiner Unterstützung der Hamas, aber letztlich geht das ja Hand in Hand.

Offizielle Sprachregelungen könnten manchmal so lustig sein, wenn es nicht so ernst wäre – zur Mitgliedschaft in der Muslimbruderschaft, wenn noch keine Mitgliedsausweise gefunden sind, heißt dann schonmal: Es wird „den Verdächtigen vorgehalten, sie hätten bereits vor mehreren Jahren eine Vereinigung gebildet, deren Tätigkeit und Zweck es sei, Straftaten zu begehen, um an Geld zu kommen und damit eigene politisch-religiöse und letztlich islamistische Ziele zu verfolgen”. Wunderbar!

Herr Schäuble müsste jetzt auch eins auf den Deckel kriegen, schließlich handelt es sich bei den betreffenden Verdächtigen um die Dialogpartner des Innenministers: Islam-Funktionäre unter Verdacht – und zwar nicht wegen irgendwelcher Kinkerlitzchen/Kavaliersdelikte, sondern wegen Fällen von Geldwäsche, Betrug, Untreue und Urkundenfälschung. Es handelt sich um Führungsköpfe des „Islamrat“, den Generalsekretär der IGMG und den Vorsitzenden der Islamischen Gemeinschaft in Deutschland.

Im Menschenrechtsrat wurde über Israels Menschenrechts-Bilanz „diskutiert“. Die Äußerungen des israelischen Vertreters wurden von Ägypten unterbrochen, das dann vom Vorsitzenden gemaßregelt wurde. Dann schaltete sich der Iran ein, gegen dessen Wortwahl Deutschland Einspruch erhob und Recht bekam. Der Iran antwortete: „Bevor wir weiter machen, möchte ich anführen, dass der Iran das einzige Land zu sein scheint, das Israel nicht als Staat anerkennt. Ich denke, es ist das legale Recht der Islamischen Republik Iran Israel nicht einen Staat zu nennen.“ Woraufhin der Vorsitzende den iranischen Vertreter unterbrach: „Ich fürchte, ich denke nicht, dass das hier durchgängig so gesehen wird. Israel ist ein Staat, von den Vereinten Nationen anerkannt und dies ist ein UN-Forum… Nach dem UNO-Wortschatz wird Israel Israel genannt und ist ein Staat.“ (Nicht, dass das den Iran davon abgehalten hätte, permanent weiter zu stänkern!)
So viel positive Konsequenz hätte ich da nicht erwartet. Es wird wohl die Ausnahme bleiben.

Angeblich soll die „Beleidigung von Religionen“ ja aus dem zu verabschiedenden Protokoll des Menschenrechtsrats entfernt sein. Der Vorschlag Algeriens ist allerdings nur ein Versuch, vordergründig das Gegenteil dessen zu suggerieren, was doch die ganze Zeit durchgesetzt werden soll, befindet UN Watch.

Ihr wollt uns den Krieg erklären? Dann könnt ihr ihn haben!“ – sagen nicht etwa die von den Islamisten seit Jahren bekriegten Briten, sondern die Islamisten im Königreich an die Briten gerichtet, weil die die Frechheit haben zu überlegen, ob sie sich gegen den islamistischen Krieg gegen die Briten irgendwie doch mal ansatzweise etwas wehren sollten!

Khaled Meschaal macht mal wieder von sich reden und bestätigt, was viele (auch ich) seit längerer Zeit schon über die Gefangenenaustausch-Politik Israels sagen: „Die Israelis lernen einfach nicht. Wenn sie es ablehnen Palästinenser freizulassen, dann zwingt es die Palästinenser auf andere Mittel zu deren Freilassung zurückzugreifen – und unvermeidbar wird die Gefangennahme weiterer israelischer Soldaten dazu gehören.“ Das noble und moralisch wertvolle Vorgehen Israels zur Rettung oder zumindest Rückführung der Leichen israelischer Soldaten wirkt sich negativ aus. Nicht nur, dass die Terroristen zum Weitermachen angestachelt werden, wie Meschaals Ankündigung zeigt, es gefährdet auch weitere Zivilisten in Israel, da die freigelassenen Terroristen wieder neu morden werden. Gilad Shalit nicht auszutauschen ist hart und brutal; aber ihn gegen die Topriege der einsitzenden Massenmörder auszutauschen bringt nur mehr Tod und Verderben über die israelische Zivilbevölkerung. Nicht zu wissen, ob er überhaupt lebend zurückgegeben wird, zeigt die weitere Verderbtheit der Hamas, der einfach nicht nachgegeben werden darf.

Spitzelsystem und sozialer Druck machen aus einer Gesellschaft eine tyrannische Gesellschaft, die keinerlei Freiheiten erlaubt. Unter diesem Gesichtspunkt ist zu sehen, was jetzt für dänische Bildungsinstitutionen offiziell bekannt geworden ist: Muslimische Kinder überwachen andere muslimische Kinder und üben Druck aus, damit sich alle an die muslimischen Spielregeln halten. Soziale Überwachung ist der Terminus, der dafür gebräuchlich ist. Und damit sind wir wieder da, wo „der Islam“ als Problem angesehen werden muss.

Was ist das eigentlich mit den Friedenshetzern? Sie finden Israel Sch… schön, ist ihr gutes Recht. Aber warum müssen sie dann andere Arschlöcher unterstützen? Nehmen wir mal an, Israel wäre tatsächlich so ein mieser Aggressor, wie die Friedenshetzer behaupten. Warum muss man denn jetzt beim Kampf des einen Arschlochs gegen das andere Arschloch unbedingt Partei für eines der beiden ergreifen? Und wenn man das schon macht, warum muss dieses Arschloch dann als moralisch überlegen und auf der richtigen Seite stehend hingestellt werden? Das ist ungefähr so, als würde man vor Gericht einen Massenvergewaltiger und einen Mörder sehen und für den einen die Todesstrafe, für den anderen Freispruch fordern. Wie gesagt: WENN Israel das wäre, was ihm unterstellt wird. Und völlig abgesehen davon, dass die angeblichen Prinzipien der Friedenshetzer von den von ihnen so heiß geliebten Terrorgruppen ad absurdum geführt werden.

Noch etwas Erstaunliches: Überall da, wo den Islamisten am meisten entgegengekommen wird, wo man ihnen am dollsten in den Hintern kriecht, gibt es die schlimmsten Probleme mit muslimischer Gewalt. Die Briten haben da immer wieder übel erfahren müssen. Jetzt erleben wir das auch wieder in Malmö.

Passt wohl: Thor Steinar stellt Kleidung her, die bei Rechtsradikalen sehr beliebt ist. Die Marke selbst trägt offenbar nicht unerheblich zu dieser Beliebtheit bei. Jetzt hat sie einen neuen Eigentümer – ein arabisches Unternehmen mit Sitz in Dubai hat sie gekauft. (via Die Achse des Guten)

Mancher wird sich die Hände reiben und verschmitzt sagen: „Das haben sie jetzt davon.“ Der Fall zeigt allerdings, dass die einen Extremisten genauso Scheiße sind wie die anderen – da ist einfach nicht Partei zu ergreifen (etwas, das die Friedenshetzer nie lernen, sondern die Hisbollah und Hamas-Flaggen weiter schwenken werden). Die linken Kanaillen hatten sich u.a. in Berlin dadurch hervorgetan, dass sie die Namen, Fotos, Adressen und Telefonnummern von Gegnern eines Moscheebaus veröffentlichten und zu „Widerstand“ gegen diese Leute aufriefen. Jetzt sind einige von ihnen selbst Opfer dieser Methode, nachdem Neonazis dasselbe mit ihren linken Gegner tun. Interessant sind dann auch die Kommentare bei der taz auf diese Meldung. Die Irren sterben nicht aus, sie vermehren sich weiter.

Mangels Vorhandensein der Moderaten? Die UNO in Gestalt eines hochrangigen Emissärs befand, die USA respektive ihr Obamateur solle mit allen Taliban reden, nicht nur mit den „moderaten“. Es sei wichtig mit den Leuten zu reden, auf die es ankommt. Aha. Raymond Ibrahim (von Jihad Watch) nennt das „rasche Degeneration von schlimm zu schlimmer“.

Obama-Watch:
– Seit Wochen gibt es den USA so genannte „Tea Parties“, Massenproteste von US-Bürgern gegen die Steuer- und Ausgabenpolitik des Obamateurs und seiner Kumpane. Der interessanteste Aspekt daran ist das Verhalten der Medien: Sie berichten praktisch nicht darüber. Anders, wenn es pro Obama aussieht, da reichen 40 Idioten und schon wird ein Riesenaufmacher draus!
– Die transparenteste Regierung aller Zeiten: Obama soll einen Pressepreis erhalten, genauer gesagt einen vom Bund der Zeitungen der schwarzen Gemeinden. Von der Verleihung dieses Pressepreises ist die Presse ausgeschlossen. Passt.
– Jedem bietet er etwas an – jedenfalls den USA-„Kritikern“. Und was ist? Nix is‘, die schießen höchstens gegen den Obamateur (die Wortschöpfung ist mir neu, aber offenbar liebe ich sie!). Womit sich dann gleichzeitig zeigt, dass nicht George W. Bush das Problem war, wenn man nur eine Ausrede hatte, die es heute nicht mehr gibt, wenn es gegen die Amis gibt.

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