Schaschlik

Stimmt auch wieder: Miriam beschwert sich, dass die Diaspora-Juden sich zu wenig für Israel einsetzen – zumindest im Vergleich zu den Terror-Junkies. Allerdings ist viel Einsatz da, nur nicht so öffentlichkeitsgeil wie von den Friedenshetzern und den Terror-Freunden. Dazu kommt dann noch, dass pro-Israel-Aktionen in den Qualitätsmedien kaum vorkommen, auch wenn sie stattfinden.

Super. Das nächste Atom-Projekt. Wo sind die Ökos? Jordanien hat so viel Sonne, warum wollen die ein Atomkraftwerk haben?

Ägypten hat einen Friedensvertrag mit Israel. Das wird zum 30-jährigen Jubiläum in Israel natürlich gefeiert. Und da es sich um einen Vertrag mit Ägypten handelt, muss der ägyptische Botschafter auch mitfeiern, so geschmacklos das auch sein mag (geschmacklos nach ägyptischer Lesart!).

Sie bringen sich weiter gegenseitig um (könnte man sich glatt drüber freuen…): Kemal Medhat, Fatah-Führer für den Libanon, und vier weitere wurden von einer Bombe am Straßenrand in der Nähe des Flüchtlingslagers Mia Mia im Südlibanon getötet. Mahmud Abbas verurteilte die Tat als „Terrorakt“ – DA gibt er also zu, dass es Terror ist!
Nicht, dass falsche Schlüsse gezogen werden: Natürlich ist für einige ganz offensichtlich Israel bzw. das zionistische Gebilde und seine Werkzeuge dafür verantwortlich. (Interne Kämpfe gibt es ja nicht.) Da kam dann aber recht schnell auch die Aussage von der Fatah, man wisse noch nicht, wer den Anschlag ausgeführt habe – dafür darf man sich wundern, wie denn der Tote seinen Mercedes finanziert hat.

Wie bekämpft man erfolgreich den islamischen Terrorismus? Man erklärt den Jungs von Al-Qaida einfach, dass sie Recht haben: Die Ungläubigen sind Schweine, der Koran ist Geil und Frauen müssen in den Schleier. Nur Suicide-Bombing in Saudi-Arabien, so etwas macht der „wahre Muslim“ nicht.

Wer pure Fakten von sich gibt, wird verklagt, aber das kennt Geerd Wilders ja schon. Nach Jordanien, den Niederlanden und den Einreiseproblemen in Großbritannien geht’s jetzt in Frankreich weiter. Im September sagte er in New York: „Paris ist von einem Ring muslimischer Viertel umgeben… Viele Viertel in Frankreich sind No-go-Areas für Frauen ohne Kopftuch.“ Das ist Fakt. Für eine französische Menschenrechtsgruppe ist die Nennung dieser Tatsachen allerdings „Hetze zum Rassenhass“. Wie üblich halt. Über Muslime darf man nur Positives sagen.

Israel hat eine neue Koalition. „Katastrophe, Katastrophe“ und „Verrat, Verrat“ muss man dem Bericht des ZDF-heutejournal am Dienstagabend entnehmen. Denn erstens ist eine „rechte“ Regierung entstanden, der vor allem neben dem rechten Netanyahu als Premierminister und seinem rechten Likud der „extrem rechte“ (hahahaha!) Avigdor Liebermann mit seiner Partei angehören. Verrat, weil Ehud Barak mit seiner Arbeitspartei der Koalition beigetreten ist. Wie kann er nur, das sind doch Linke! Na ja, als Gegengewicht, beschwört Barak seine Partei. Gegengewicht wohl vor allem zu Lieberman, der ja „einen Loyalitätstest für arabische Staatsbürger“ einführen will – macht ja nichts, dass das nur ein Eid und kein Test ist, aber geschenkt. Schlimm, schlimm, dass im Koalitionsvertrag auch nicht die Gründung eines Palästinenserstaates festgelegt wurde – als wenn das Staatsziel einer israelischen Regierung sein müsste! Ich kann mal wieder nur den Kopf schütteln über so viel Oberflächlichkeit.

Der Galloway-Drecksack und seine Terror-Unterstüzungstruppe „Viva Palestina“ werden inzwischen intensiv von der britischen Behörde zur Überwachung von gemeinnützigen Vereinen beäugt, die herausfinden will, wie die Organisation ihr Geld ausgibt. Kann ich ganz einfach beantworten: Sie schenken es der Hamas.

Kaum löst sich der Blutrausch der Israel-„Kritiker“ in Sachen Soldaten-Geständnisse unbemerkt in Rauch auf, da stößt die UNO nach: Die UNO-Gesandte zum Schutz von Kindern in bewaffneten Konflikten, Radhika Coomaraswamy, stellte einen 43-seitigen Bericht vor, der Israel massenhafter Menschenrechtsverletzungen bezichtigt. Die beruhen natürlich allesamt auf Angaben der Hamastanis (wird nur nicht gesagt). Und die Qualitätsmedien (s. Link) stürzen sich natürlich auch kräftig drauf. Den Hamas-Menschenrechtsverletzungen wird dann in einem 430 Worte langen Bericht ein einzelner Satz gewidmet, dafür kartet man dann in Sachen der „Geständnisse“ der israelischen Soldaten nach, die unreflektiert und unrecherchiert weiter in der kolportierten Lügenform für bare Münze gegeben werden.

Der dänische Premierminister Anders Fogh Rasmussen ist als nächste NATO-Generalsekretär vorgeschlagen worden. Einzig wirklicher „Kritikpunkt“, der erhoben wird (von wem wohl?): Er habe sich in der Mohammed-Karikaturenkrise unverantwortlich gezeigt“. Es sei inakzeptabel, dass einer, der „unseren Glauben und unsere Werte lauthals respektlos behandelt der Allianz vorsteht“, heißt es aus der Türkei. Jetzt fehlt nur noch, dass den Hetzern nachgegeben wird. Es gibt zwei Antworten an die AKP: Erstens ist es inakzeptabel, dass ein Staat, der die Religionsfreiheit einschränkt, nicht zu seinen Verbrechen steht und ständig gegen andere NATO-Mitglieder hetzt, bestimmen will, wer Generalsekretär werden soll. Zweitens: Wenn die AKP-Islamisten aus der Türkei Rasmussen so beschimpft, dann bedeutet es vor allem eines: Er tritt für freie Meinungsäußerung ein, ganz im Gegensatz zu den türkischen Jammerlappen.

Alles in Ordnung, keine Probleme“ nach Art Antwerpens: Die belgische Polizei ordnete drei Polizisten in Zivil ab, um über das Team von FOX News zu wachen, das am Morgen Straßenszenen in Molenbeek filmte. Als das Team von FOX News am Nachmittag zurückkehrte, als mehr Menschen unterwegs waren, sagten die Polizisten, es sei sicherer, den Wagen nicht zu verlassen. Dabei war es noch nicht einmal Dunkel (wenn es nach Aussage der Stadtverwaltung „manchmal gefährlich werden könnte).

Arabische Kulturhauptstadt“ Jerusalem – und auf einmal, ganz anders als sonst IMMER – wird ein Riesen-Brimborium darum gemacht. Die offizielle Internetseite dazu bringt mindestens so viele Texte zu allgemeinen pal-arabischen Theman, wie zu Jerusalem. Mit anderen Worten: Es geht nicht um Jerusalem, das ist nur der antiisraelische Aufhänger. Denn das Logo stellt Jerusalem als „besetzt“ dar (Stacheldraht). Das ist allerdings der einzige Anklang an die Juden – ansonsten würde sich Adolf fröhlich die Hände reiben: Die Hauptstadt Israels ist als solche nicht zu finden, dafür aber völlig judenrein, wie Elder of Ziyon herausgefunden hat.

Was muss das für ein Schock sein: „Einem, der einflussreichsten islamischen Führer Großbritanniens, der geholfen hat dem Extremismus in den Moscheen des Landes entgegenzutreten, wird vorgeworfen für Angriffe auf die Royal Navy einzutreten, wenn diese versucht Waffenschmuggel in den Gazastreifen für die Hamas zu stoppen.“ Da war der Bock mehr als nur Gärtner! Aber sie wollten ja nicht hören. Jetzt ist das Entsetzen groß. Da das Muslim Council of Britain sich von dem Terror-Hetzer nicht trennen will (das MCB befürwortet enthusiastisch, dass die Hamas weiter Krieg gegen Zivilisten führt usw.), trennt sich die britische Regierung vom MCB. Die sind natürlich empört und verstehen die Welt nicht mehr. Ihre Unabhängigkeit soll untergraben werden.

Wenn die Israelis so handeln würden, wäre der Teufel los: Ägypten hat über drei Hamas-Vertreter Einreiseverbote verhängt, weil die feindselige Haltungen gegen Ägypten zum Ausdruck gebracht und gegen den Staat gehetzt hatten. Medien-Reaktion: Null.

Mal sehen, wann der fotografische Beleg vorzufinden ist: Es gibt einen „Mauer-Mal/Schreib-Service“ palästinensischer Jungs an der „Apartheidsmauer“, berichtet der SPIEGEL und David Harnasch griff es nicht nur auf, sondern erteilte auch einen Auftrag. Drei Fotos sollen als Beleg kommen. Die Bestätigung des Auftrags hat er schon. Warten wir auf die Bilder! Sollten die Typen wirklich bereit sein „Sorry, no 72 virgins for you. You wouldn’t know what to do with them anyway.“ auf die pal-arabische Seite zu sprayen?

Das war zu erwarten: Die UNmenschenrechtsrat hat die Resolution beschlossen, nach der vor allem der Islam nicht „beleidigt“ werden darf (natürlich entscheiden ausschließlich die muslimischen Undemokraten, was beleidigend ist). Wenigstens diesmal haben die EU-Länder dagegen gestimmt – was ja nun selten genug vorkommt. Indien übernahm die traditionell europäische Rolle und enthielt sich, weil der Islam die einzige erwähnte Religion der Resolution ist und diese „auf unangemesse Weise“ Religionskritik und Rassismus verbinde. Wenn man dieser Meinung ist, dann soll man verdammt noch mal dagegen stimmen! Alles andere ist Zustimmung!

Obama-Watch:
Jacques Chirac gehört zu denen, die den Amerikanern gar nicht genug Knüppel zwischen die Beine werfen mochte. Er ist seit geraumer Zeit nicht mehr Präsident der Grande Nation. Das macht aber nichts, der Obamateur schreibt dem Ex doch erstmal einen Brief, in dem er Chirac wegen dessen heftiger Opposition zum Irakkrieg lobt und sich auf die „Zusammenarbeit in den nächsten vier Jahren“ freut. „Etwas“ bizarr, nicht? Jedenfalls zeugt es mal wieder nicht davon, dass The One sich wirklich in der Welt auskennt. Aber es passt ins Muster: Amerika-Feinden kriecht er in den Arsch, Freunde und Verbündete werden brüskiert – wenn sie Glück haben!
Das vor-den-Kopf-stoßen verursacht Dilemmas für die Politik, denen auch die Europäer sich stellen müssen. Welche das sind, beschreibt Thomas von der Oster-Sacken.
Gelegentlich hat auch die Regierung Obama einen lichten Moment: Das Einreiseverbot für Tariq Ramadan wird aufrecht erhalten. Allerdings nur, damit das Außenministerium keine Probleme mit anderen Leuten bekommt, die ihre Einreise in die USA einklagen wollen würden, nicht, weil sie den Mann für das halten, was er ist.
– Finanzminister Geithner ist bisher der einzige in diesem Ministerium, der im Senat bestätigt wurde – ansonsten muss Obama bei allem Personal immer noch auf Bushs Leute zurückgreifen, weil einfach keine Leute gefunden werden, die a) keinen zweifelhaften Ruf haben (d.h. noch zweifelhafter als Geithner) oder b) von selbst lieber das Handtuch werfen und sich aus der Kandidatenliste austragen. Wenn man bedenkt, dass infolge der Finanzkrise dieses Ministerium eine unglaubliche Verantwortung und Arbeit vor der Brust hat, ist es Besorgnis erregend, dass ausgerechnet in diesem Bereich vor allem Leerlauf herrscht, was die Besetzung von Posten angeht. Damit bleibt auch jede Menge Arbeit liegen.
– Der „Krieg gegen den Terror“ ist zu Ende, jetzt müssen die Offiziellen das die „Notfall-Operation in Übersee“ nennen. Herzlichen Glückwunsch: Ein falsch benannter Krieg wird zu etwas, das überhaupt nichts mehr bedeutet.

Ein Gedanke zu “Schaschlik

  1. Der Galloway-Drecksack und seine Terror-Unterstüzungstruppe „Viva Palestina“ werden inzwischen intensiv von der britischen Behörde zur Überwachung von gemeinnützigen Vereinen beäugt, die herausfinden will, wie die Organisation ihr Geld ausgibt. Kann ich ganz einfach beantworten: Sie schenken es der Hamas.

    Eine Überwachungsbehörde hiermit zu beauftragen ist unklug. Mit derartigen Ermittlungen handelt sich damit nur wieder den Vorwurf der Diskriminierung ein, was dann wieder als Munition verwendet wird. Gesetze zu erlassen, nach denen „gemeinnützige Vereine“ pennibel über ihre Ein- und Ausgaben Bericht zu erstatten haben, ist an der Stelle besser, weil es dann jeden Verein trifft. In Russland ist man mit NGOs genau diesen Weg gegangen, weil sich gezeigt hatte, daß deren Gelder in vielen Fällen aus dem Ausland kamen:

    http://www.sras.org/news2.phtml?m=499

    Seitdem hat man die Freunde unter Kontrolle.

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