Das „für die Palästinenser tödlichste Jahr“ seit 1948?

Das Jahr 2008 soll es gewesen sein, behauptet Maan:

2008 war das für die Palästinenser tödlichste Jahr seit der gewalttätigen Gründung Israels 1948, berichtete das Palestinian Center for Human Richts (PCHR) aus Gaza am Samstag.

Mehr als 1.000 wurden im letzten Jahr getötet, darunter 820 durch die israelischen Streitkräfte im Gazastreifen und 40 in der Westbank. Weitere 143 Palästinenser wurden in innerpalästinensischer Gewalt getötet.

Bei der Präsentation des jährlichen Berichts des PCHR für die Medien in Gaza sagte der Direktor des Zentrums, Raji Sourani: „2008 war das schlimmste Jahr und das für die Palästinenser tödlichste… seit 1948“, gibt AFP an.

Das ist äußerst interessant, da 1970 mindestens 3.400 – und möglicherweise bis zu 10.000 – palästinensische Araber von Jordanien getötet wurden; Arafat behauptete einmal, es seien 20.000 Palästinenser getötet worden. (Seltsamerweise finden sich in deutschsprachigen Quellen kaum Opferangaben – eine gibt es bei hagalil.com, die sie von der Universität Hamburg übernommen haben. Aber weder das deutsche Wikipedia, noch SPON oder sonstige Qualitätsmedien nennen Zahlen.)

Aber anscheinend ist es nur tödlich, wenn Palästinenser von Juden umgebracht werden. Tun es Araber, was ist es dann? Scheintödlich? Selbstmord? Unfall?

Eins steht fest: Die PalAraber basteln sich ihre Zahlen, wie sie es gerne hätten. Und ausschließlich nach Gesichtspunkten, die Israel als Massenmörder, Völkermörder und Kriegsverbrecher da stehen lassen sollen. Wahrheit? Wahrheit ist nur das, was man selbst glaubt.

(h/t: Elder of Ziyon)

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