Waffenstillstand und Friedfertigkeit (18.-24.5.)

Dienstag hat’s wieder leicht „geregnet“: Eine Qassam wurde aus dem Gazastreifen abgefeuert und richtete reichlich Schaden an einem Haus in Sderot an. Nach Angaben von Israelnetz befand sich zum Zeitpunkt des Einschlags der Bürgermeister von Rom in der Stadt. Es wird für ihn ein ernüchterndes Erlebnis gewesen sein.

Als Antwort soll Israel Schmuggeltunnel beschossen haben.

Sagt das einer, der Frieden will? „Wir sollten unsere internen Kämpfe beiseite stellen und unserer Gewehre nur gegen die israelische Besatzung richten“, sagte – Mahmud Abbas. Dazu pries er Ahmed Yassin, den Mitgründer der Hamas, der 2004 von Israel getötet wurde; und warf noch ein gutes Stück Antisemitismus dazu: „Die Söhne Israels werden als diejenigen genannt, die die Menschheit auf der Erde korrumpieren.“Herzlichen Glückwunsch zu diesem „gemäßigten“ „Friedenspartner“!

Oder das hier, von Saeb Erekat (The Media Line-Newsletter, 22.05.09): „Ich glaube, dass Netanyahu tatsächlich daran interessiert ist, dass das besetzte arabische Jerusalem für immer vereint bleibt, aber was Netanyahu sagt ist, dass der Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern auf ewig weiter gehen wird… Es wird keine Diskussion über Frieden oder über einen palästinensischen Staat ohne Ostjerusalem als Hauptstadt Palästinas geben, einschließlich der Al-Aksa-Moschee und der Grabeskirche – und Netanyahu weiß das.“ Nun, vielleicht liegt es gelegentlich auch einmal an der sturen und unnachgiebigen Haltung der selbst erfunden Palästinenser, dass es keine Bewegung gibt – sie fordern stets und überall das Maximum und mehr, aber Zugeständnisse haben wir von ihnen noch nie gehört.

Menage a trois à la Palästinenser? (Gut, das ist fürcherliches “Französisch…) Eine Palästinenserin warf an einem Kontrollpunkt bei der Patriarchenhöhle ein Messer nach Soldaten; eine weitere junge Frau hatte ebenfalls ein Messer dabei. Dazu gibt es noch einen Palästinenser, der die Patriarchen-Höhle betreten wollte und auch ein Messer dabei hatte.
Und bei Ramallah wurde ebenfalls eine Frau festgenommen, die mit einem Messer auf Soldaten losging.

Freitagvormittag wurden zwei Palästinenser von israelischen Soldaten erschossen, als sie einen Sprengsatz in der Nähe des Keren Shalom-Grenzübergangs platzierten. (The Media Line-Newsletter vom 22.05.09)

Die IDF hat zwei weitere Terroristen auf die Suche nach ihren Jungfrauen geschickt.

Ein Mann in Gaza wurde von einer Explosion in seinem Haus verletzt. Wird wohl ein „Arbeitsunfall“ gewesen sein, als der gute Mensch seine Friedens- und Waffenstillstandsarbeit verrichtete…

Bisher haben die Bauern im Gazastreifen immer gegiftet, sie würden zu wenig Pestizide geliefert bekommen. Israel ist schuld, die bösen Juden lassen zu wenig Importe zu. Jetzt ist es auf einmal umgekehrt: Die Organisation Al-Damir wirft Israel vor, dass es den Bauern Pestizide liefert. Das würde dafür sorgen, dass so viele Palästinenser an Krebs erkranken. Man kann es ihnen nie recht machen…

Hier ist ein Bild, bei dem man sich fragen kann, was beunruhigender ist: Dass ein kleiner Junge sich zwischen Waffen tragenden Terroristen aufhält oder dass er sich dabei offensichtlich wohl fühlt.

Ich werte diese Meldung als gegen Frieden gerichtet:
Die PA hat einen „Friedensplan“ zusammengeschustert. Danach soll die Kontrolle über den Tempelberg der OIC übergeben werden – der Organisation der Islamischen Konferenz, der Organisation der 57 Islamstaaten, die in der UNO schon die freie Meinungsäußerung kriminalisiert und auch sonst alles unternimmt, damit Unfreiheit, Unterdrückung, Vernichtung der Menschenrechte, Privilegierung von Muslimen bis hin zur Unterwerfung der Welt unter die Scharia betreibt. Damit hätten Saudi-Arabien und der Iran Mitspracherecht bei allem, was auch die Westmauer (Kotel, „Klagemauer“) angeht. Ebenso der Sudan. Und jeder andere Unterdrückerstaat, der sich mit dem Islam als Staatsreligion brüstet.